Staatssekretär: Sowohl West- als auch Osttrasse werden weiter verfolgt

Veröffentlicht am 18. Oktober 2012 von Johannes Michel

Am vergangenen Mittwoch (17. Oktober 2012) fand in der Landtagsgaststätte im Bayerischen Landtag ein gemeinsames Gespräch hinsichtlich der weiteren Planungen der Umgehung der B279 von Baunach und Reckendorf mit Staatssekretär Gerhard Eck (Bayerisches Staatsministerium des Innern, links im Bild) statt. Den Gesprächstermin für die Stadt Baunach hatte MdL Heinrich Rudrof (CSU) vereinbart.

Er konnte wegen Krankheit an dem Gespräch selbst nicht teilnehmen. Erster Bürgermeister Ekkehard Hojer, zweite Bürgermeisterin Gudrun Stößel und Stadtrat Reinhold Schweda hatten bei dem Gespräch die Möglichkeit, mit Spitzenvertretern der Ministerien die Probleme und Anliegen hinsichtlich der Umgehung der B279 zu besprechen.

An dem Gespräch nahmen neben Staatssekretär Gerhard Eck (Bayerisches Staatsministerium des Innern) und der Staatssekretärin Melanie Huml (Bayerisches Staatsministerium für  Umwelt und Gesundheit) weitere führende Mitarbeiter der beiden Ministerien teil, die sachliche, fachliche und rechtliche Situation näher beleuchteten.

Bürgermeister Hojer schilderte die derzeitige Situation und den momentanen Stand der Planungen und Überlegungen des Staatlichen Bauamtes Bamberg – Fachbereich Straßenbau – und ging auf die mit den Trassen jeweils verbundenen Vor- und Nachteile näher ein. Er überreichte Staatssekretär Eck eine Kopie der Unterschriftenliste der Bürgerinitiative B279 Baunach, die er am Tag zuvor von den Mitgliedern der Bürgerinitiative zur Unterstützung des Anliegens der Stadt Baunach erhalten hatte. Er ging auf das Ergebnis und die Auswertungen näher ein.


Gesprächsrunde mit Staatssekretärin Huml und Staatssekretär Eck.

In dem konstruktiven Gespräch wurde von Staatssekretär Eck abschließend zugesagt, dass sowohl die Westtrasse als auch die Osttrasse weiter näher untersucht werden. Beide Trassenvarianten sollen bei der Anmeldung zur Fortschreibung des Bundesverkehrswegplanes im Frühjahr 2013 vom Freistaat an den Bund gemeldet werden. Das Staatliche Bauamt Bamberg – Fachbereich Straßenbau – wird für die weiteren Beurteilungen ergänzende Kostenberechnungen vornehmen. Hojer wird auch weitere Gespräche mit der Höheren Naturschutzbehörde (Regierung von Oberfranken) führen. Im Februar 2013 findet dann nochmals ein Gespräch bei Staatssekretär Eck statt. Im Stadtrat Baunach wird danach eine abschließende Beschlussfassung hinsichtlich einer Stellungnahme der Stadt Baunach erfolgen.

Stadt Baunach
Wie sehen die aktuellen Planungen für eine Umgehung von Baunach und Reckendorf aus? Alle Informationen finden Sie in unserem Artikel Staatliches Bauamt: „Wenn eine Umgehung, dann nur im Westen“. Mehr zu den gegründeten Interessengemeinschaft in Baunach und Reckendorf lesen Sie ebenfalls bei uns.

Gerne können Sie hier Ihren Kommentar zum Artikel hinterlassen.


Bitte geben Sie Ihren richtigen Namen (kein Pseudonym) an, ansonsten können wir Ihren Kommentar nicht veröffentlichen.
Ist dies Ihr erster Kommentar, erfolgt vor der Freischaltung zunächst eine Prüfung.
Für den Inhalt von Kommentaren ist die Redaktion nicht verantwortlich.