Themen: Bürgerversammlungen, Demografie, Tourismus, Transparenz

Veröffentlicht am 16. Dezember 2013 von Johannes Michel

Nach Peter Großkopf, der am 5. Dezember als Bürgermeisterkandidat der SPD Baunach nominiert wurde, bringt sich auch die CSU in Stellung. Bei der Nominierungsversammlung, die mit zwei Bundestagsabgeordneten und dem Landratskandidaten der CSU aufwartete, wurde Andrea Weigler ohne Gegenstimmen zur Kandidatin gewählt. Weigler will „an alten Traditionen festhalten und dabei neue Wege gehen“.

Emmi Zeulner, Thomas Silberhorn und Johann Kalb sind momentan ganz schön „on tour“. Die beiden Bundestagsabgeordneten und der Kandidat für das Amt des Landrats lassen sich bei vielen Nominierungsversammlungen sehen, so auch am 13. Dezember 2013 in Baunach. Die CSU-Ortsvorsitzende Andrea Weigler begrüßte die Gäste, bevor Emmi Zeulner übernahm und direkt ein begeistertes Plädoyer für Weigler hielt, die zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht von der Versammlung als Bürgermeisterkandidatin gewählt, geschweige denn vorgeschlagen worden war. „Andrea Weigler ist ein verbindendes Element. Sie ist immer ansprechbar, auch bei Themen über Baunach hinaus. Auch für mich hat sie sich stark eingesetzt“, so Zeulner.

Nominierungsversammlung CSU Baunach 2013
27 Wahlberechtigte waren zur Aufstellungsversammlung gekommen.

CSU stellt sich im Stadtrat fast komplett neu auf

Mit Jörg Mausolf schlug der einzige CSU-Stadtrat, der erneut zur Wahl antreten wird, schließlich Andrea Weigler als Bürgermeisterkandidatin vor. Weigler stellte danach sich und ihre Ziele vor. „Wir dürfen in Baunach nicht immer den Ist-Zustand loben, sondern müssen die Weiterentwicklung der Stadt und ihrer Stadtteile im Blick haben.“ So gelte es, gute Rahmenbedingungen und passgenaue Dienstleistungen zu schaffen – für alle Generationen. Weigler nannte dabei einen Mehrgenerationentreff und ein offenes Rathaus, das Bürgernähe lebe und nicht an jedem Brückentag geschlossen sei. Die Baunacher Politik sei ihr zu intransparent, es fehle etwa an Bürgerversammlungen, die der aktuelle Bürgermeister, erklärt zuletzt auch in einer Stadtratssitzung, für überflüssig halte. Auch die Verbesserung der Tourismusangebote bezeichnete sie als eines ihrer Ziele, es brauche eine Anlaufstelle für Besucherinformationen, die etwa im Rathaus eingerichtet werden könne.

Die 43-jährige Projektmanagerin arbeitete elf Jahre bei Siemens und ist heute selbstständig. Seit diesem Jahr ist sie Ortsvorsitzende der CSU, außerdem engagiert sie sich als Vorsitzende des Baunacher Freundschaftsbundes. Politisch ist sie zudem bei der Frauen-Union aktiv.

Ohne Gegenstimmen wählten die anwesenden CSU-Mitglieder Andrea Weigler zu ihrer Bürgermeisterkandidatin für die Kommunalwahl am 16. März 2014. Auch die Stadtratsliste wurde verabschiedet. Mit acht Frauen und acht Männern sei sie sehr ausgewogen, sagte Weigler. Zudem berücksichtige die CSU die verschiedensten Berufsgruppen – von der Kinderpflegerin bis zum Akademiker.

Nominierungsversammlung CSU Baunach 2013
Andrea Weigler (2. v. r.) mit Johann Kalb, Emmi Zeulner und Thomas Silberhorn.

Die Liste der Kandidaten:

1. Andrea Weigler
2. Jörg Mausolf
3. Sabine Saam
4. Günter Häfner
5. Matthias Schlereth
6. Anna Schmitt
7. Steffen Reuß
8. Corina Augustin
9. Renate Herrmann
10. Georg Scheiber
11. Franziska Schäfer
12. Angela Kluge
13. Dieter Schug
14. Gabi Hahn
15. Marcus Mohr
16. Marco Knoblach

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