Im Stadtrat: „St. Magdalena“ wird mit Anbau erweitert – Reiterhof und Verein möglicherweise „am Ende“?

Veröffentlicht am 9. Oktober 2013 von Johannes Michel

Die Tagesordnung ließ eine „gewöhnliche“ Stadtratssitzung am 8. Oktober 2013 in Baunach annehmen. Unter anderem sollte endgültig über die Erweiterung der Kindertagesstätte St. Magdalena entschieden werden. Auf der Tagesordnung stand auch die mögliche Aufstellung eines Flächennutzungs-, Landschafts- und Bebauungsplans für einen Reiterhof. Schon beim Betreten des Sitzungssaals wurde aber deutlich: Hier geht es heute um etwas Besonderes…

Beginnen wir dennoch mit dem „Standard“. Nach Problemen mit der Regierung von Oberfranken hatte Architekt Stefan Paptistella neue Entwürfe für die Erweiterung der Kindertagesstätte St. Magdalena dabei – die mittlerweile dritte Variante nach der Ablehnung der Regierung für einen kompakten Anbau hinter dem Bestandsgebäude und einer von den Stadträten kritisierten „Boxenlösung“ (siehe Grafiken). Vorgesehen ist nun, rechts neben dem Kindergarten ein eingeschossiges Gebäude anzubauen, in dem zwei Krippengruppen untergebracht werden können. Damit wächst die Nutzfläche um 225 Quadratmeter. Im Bestandsgebäude sind Umbauarbeiten im Untergeschoss, wo künftig der Hort einziehen soll, sowie im Erd- und Obergeschoss notwendig. Zusammen mit den neuen Außenanlagen soll die Erweiterung etwa 875.000 Euro kosten, zwischen 300.000 und 400.000 Euro stellt die Regierung aller Voraussicht nach als Förderung bereit. Über die zu verwendeten Materialien (Holzverkleidung?) muss die Stadt noch entscheiden. Mit dem einstimmigen Entscheid des Stadtrates für die Erweiterung ist nun der Weg frei für die Förderanträge an die Regierung und für den Bauantrag.

KiTa St. Magdalena Variante 1, 2013
Planung 1: Architekt Stefan Paptistella wollte zunächst direkt ans Gebäude anbauen (gelb markiert).

KiTa St. Magdalena Variante 2, 2013
Planung 2: Die Regierung von Oberfranken empfand den Entwurf als zu klein. Heraus kam eine „Boxenlösung“.

PowerPoint-Präsentation
Planung 3: So sollen Bestandsgebäude und Erweiterung nach dem Beschluss aussehen.

Reiterhof von Pferdepartner Franken: Nachbarn fühlen sich gestört

Und nun zurück auf Anfang. Ein genaues Zählen war zwar nicht möglich, aber rund 100 Personen dürften den Baunacher Sitzungssaal schon bevölkert haben. Sie waren allerdings nicht wegen der Kindergarten-Erweiterung gekommen, sondern wegen des Flächennutzungs-, Landschafts- und Bebauungsplans für einen Reiterhof. Den meisten Baunachern und aufmerksamen Lesern von Nachrichten am Ort dürfte klar sein: Es geht um den Reiterhof des Vereins Pferdepartner Franken am Örtleinsweg.

Stadtrat Baunach 08-10-2013
Blick in den Sitzungssaal vom Pressetisch…

Monika Calnbach, Leiterin der Baunacher Bauverwaltung, verlas den Sachverhalt. 2008 hatte die Stadt demnach einem Antrag auf Nutzung einer Holzlagerhalle am Ende des Örtleinswegs für die Haltung von vier Pferden zugestimmt, mit dem Hinweis, dass es sich bei diesem Grundstück um eine Erweiterungsfläche für mögliche Wohnbebauungen handelt und dass das Grundstück daher mittelfristig mit einem Bebauungsplan belegt werden kann. Die Nachbarn stimmten damals der Pferdehaltung zu. Zwischenzeitlich hat sich die Anzahl der Pferde auf 16 erhöht, ein Verein wurde gegründet, Reitunterricht wird gegeben und es fehlen der Anschluss ans Trink- und Abwassernetz sowie Parkmöglichkeiten. Für den dauerhaften Erhalt an diesem Standort, so Calnbach, werde die Aufstellung eines Flächennutzungs- und Bebauungsplanes notwendig, was den Bau einer separaten Zufahrt aus Richtung Godeldorf und der oben genannten fehlenden Einrichtungen nach sich ziehe. Die Kosten dieser Planung (und auch den Bau) müsse der Verein tragen. Die Stadt Baunach übernehme bei öffentlichem Interesse zwar 15 Prozent der Investitionskosten, dennoch könne sich der Verein ein solches Planverfahren nicht leisten. Zudem sei sehr wahrscheinlich, dass es aufgrund von Einwendungen der Nachbarn zu keinem positiven Abschluss käme.

St. Georgen Ritt Baunach 2013
Im Stadtleben und überregional ist der Verein auch durch den St.-Georgen-Ritt bekannt.

Ortstermin bei Pferdepartner Franken, Juli 2013 (15)
Die heutige Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner (Mitte)  besuchte den Verein im Juli.

Einig waren sich Stadträte und Bürgermeister in der anschließenden Diskussion über die positive Arbeit des Vereins, die in den vergangenen Jahren die Stadt bereichert habe. Bürgermeister Ekkehard Hojer wies darauf hin, dass bei der Aufstellung eines Bebauungsplans der Verein (finanziell) am Ende sei und empfahl daher, diese abzulehnen. So könne man Zeit gewinnen, um für den Reiterhof einen Alternativstandort zu finden. Gudrun Stößel (SPD) kritisierte, dass gegenüber der Familie Hohlstein, die den Verein aufbaute, keine negativen Stimmen von den Nachbarn geäußert wurden, während aktuell Beschwerden beim Landratsamt Bamberg aufliefen. „Wir können heute den Aufstellungsbeschluss fällen und die Zuhörer im Saal wären zufrieden. Das böse Erwachen käme dann aber in einem halben Jahr durch die Einsprüche im Verfahren.“ Und Stadtrat Reinhold Schweda (CSU) erkannte das Engagement des Vereins an, meinte aber: „Es macht einen Unterschied, ob ich privat Pferde halte oder ob sich ein großer Verein etabliert.“ Er schlug ein Treffen mit den Fraktionsvorsitzenden und der Vereinsleitung vor, um eine einvernehmliche Lösung, etwa im Rahmen eines anderen Standorts, zu finden.

Wird dem Verein der Todesstoß versetzt?

Etwas anders sah das Stadtrat Peter Großkopf (SPD): Es sei noch gar nicht sicher, ob die Stadt die Flächen jemals zur Erweiterung brauche und ob die Grundstückseigentümer überhaupt bereit seien, diese dann auch zu verkaufen. „Dies müssten wir erst einmal abklären, bevor wir dem Verein den Todesstoß versetzen.“ Sein Antrag auf Vertagung wurde allerdings knapp negativ beschieden. Bei einer Gegenstimme lehnte der Stadtrat abschließend die Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplans ab, die Aufstellung eines Bebauungsplans „Reiterhof“ sogar einstimmig. Bürgermeister Hojer nahm in den Beschluss auf, dass zusammen mit der Stadt eine Alternativlösung erarbeitet werden soll. Wie lange der Verein auf der aktuellen Basis weiterarbeiten kann, ist damit aber offen.

Johannes Michel. Grafiken: Architekt Paptistella

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  1. Carsten Schultze 10. Oktober 2013 at 11:54 - Antworten

    EIN SKANDAL AUF GANZER LINIE !!!
    Dieser GEMEINNÜTZIGE Verein soll PLATT gemacht werden…15 Pferde sollen ihr zu Hause verlieren…viele Kinder sollen ihr Hobby verlieren !!!!!!

    „Vom Zufall zum Glücksfall

    Es gibt Begegnungen im Leben eines Menschen oder in jenem eines Hufbeschlagschmiedes, bei denen man sehr bald merkt, wie großartig diese Begegnungen sind und fortan sein werden … so auch meine Begegnung mit den Hohlsteins und somit auch mit den Pferdepartner-Franken …

    Kennen gelernt habe ich die Hohlsteins samt Gefolge im Frühjahr 2010 auf der von mir ehrenamtlich als Turnierschmied betreuten „Mainschleifendistanz“ in Gerolzhofen, wo die Pferdepartner-Franken durch einen Pulk von sechs Pferden, herzliches Auftreten und ansteckende Fröhlichkeit auffielen.
    Wie das dann so ist … man lernt sich kennen und bleibt in den Köpfen. So wusste ich auch sofort, wer dran war, als die Micha mich ganz verzweifelt im August 2010 anrief … sie berichtete von der Erkrankung ihres hiesigen Hufschmiedes, der Überfälligkeit aller Beschläge der Pferde, von der Schwierigkeit, SPONTAN einen Hufschmied in Oberfranken aufzutreiben und der anstehenden Kinder-Pony-Camp-Woche, welche auszufallen droht, wenn die Pferde nicht vorher alle neu beschlagen werden können.

    Obwohl ich sehr viel zu tun hatte in der Zeit, kam dann doch der notorische Nachwuchsförderer in mir hoch, der nicht zulassen konnte, dass eine ganze Reiterferienwoche für Kinder ausfallen würde. Also … Termine umgeplant … ein wenig rumtelefoniert und ab ins Auto in Richtung Baunach.
    Rückeirkend betrachtet konnte mir nichts Besseres passieren, denn es ist eine grosse Freude, einen solchen Verein zu unterstützen und so sollte für mich, wie sich schnell herausstellte, eine ganz wunderbare Frankenrunde entstehen, die sich im 8-Wochen-Rhythmus wiederholt. Ich fing also an, die Pferde der Reihe nach zu beschlagen, wie sie mir vorgestellt wurden.
    Ich bezog die beteiligten Menschen, insbesondere Micha und Erich, von Anfang an in meine Arbeit mit ein, erklärte eindringlich WAS mir aufgefallen war, WIE ich es angehen bzw. korrigieren würde oder korrigiert hab, WARUM ich WAS WIE gemacht habe etc. Das ist meine Art zu arbeiten und mir darüber hinaus sehr wichtig. Nun … ich gehe jetzt mal davon aus, dass diese Art zu arbeiten und die Ergebnisse meiner Arbeit für Zufriedenheit sorgten, denn sonst wäre ich nicht mehr bei den Pferdepartner und mir käme wohl auch nicht die Ehre zuteil, diesen Artikel schreiben zu dürfen.

    Jedoch genug von mir und meinem Weg nach Baunach … hier geht es um den „Pferdepartner-Franken e.V.“ … wenn ich ehrlich bin, habe ich eine solche Institution als Verein noch nie erlebt und war von Anfang an begeistert von der Arbeit, der Einstellung, dem Engagement rund um Micha … Alles in Allem war und bin ich begeistert von dem Gesamtpaket, was der Verein bietet und möchte diesen Verein einmal aus der Sicht einer neutralen Person beschreiben. Der Verein Pferdepartner-Franken e.V. besticht aus meiner Sicht zu aller erst dadurch, dass man sofort merkt…: „HIER HAT JEDER SPASS!!!“

    Und DAS ist in der heutigen Zeit leider nicht Standard. Viel zu oft sieht man Reitunterricht, wo die Kinder weinend auf den Schulponies sitzen, der Reitlehrer nicht den freundlichsten Umgangston führt und wo keine klare Linie im Unterrichtskonzept zu finden ist.

    Natürlich ist es schwierig bei 10-15 Kindern im Alter von 6-12 Jahren den Überblick zu bewahren, aber irgendwie ist das in Baunach nie wirklich ein Problem. Warum ist das so?
    In Baunach hat zunächst jedes Pferd seine eigene Geschichte, wenn auch diese bis zum eintreffen bei den Pferdepartnern nicht immer fröhlich war. Jedes anwesende Kind weiß um jede dieser Geschichten und die Eigenheiten jedes Pferdes bescheid. Die Kinder werden mit einbezogen, ebenso wie die Eltern der Reitkinder (woraufhin auch der ein oder andere Elternteil selbst das Reiten beginnt) werden zunächst im Umgang mit dem Pferd geschult, erlernen die Kommunikation mit dem Pferd als Fluchttier, was für alles Folgende wichtig ist, sei es für das weitere Leben des Schulpferdes oder für das weitere Leben des erwachsen werdenden, jungen Menschen. Denn, wenn ein Kind lernen kann und lernt, fair mit einem Pferd umzugehen, wird es dies später höchstwahrscheinlich auch mit Menschen tun. Und genau DAS ist der Punkt, in dem sich der „Pferdepartner-Franken e.V.“ von anderen Reitvereinen mit Kinderunterricht unterscheidet.

    Wenn eines der Pferde erkrankt ist und somit nicht am Reitunterricht teilnehmen kann, so wird den Kindern erklärt, WARUM dieses Lieblingspferd heute nicht geritten werden kann und es wird ihnen erklärt, was das Pferd hat, was dagegen getan wird und wie lange das dauert. Die Kinder verstehen das und realisieren, dass das Pferd ein Lebewesen und KEIN Sportgerät ist. Womit wir schon beim nächsten Punkt angelangt sind … wenn in Baunach ein Pferd irgendwas hat, sei es eine organische Erkrankung oder eine plötzlich auftretende Lahmheit, wird sofort gehandelt, alles Notwendige getan und auch eine Einsatzpause für das Pferd eingeräumt, wenn das Pferd diese braucht. So kommen in Baunach des Öfteren so schöne, ich nenne sie mal „Expertentreffen“ zustande, wo Schmied, Osteopath, Reitlehrer, Sattler und Tierarzt um ein Pferd herum stehen und sich FÜR das Pferd beraten.
    Und DAS macht SPASS!!!

    Ein weiterer Punkt, der den Verein so sehr sympathisch macht, ist die Integrationseinstellung gegenüber anderen. So erlebe ich jedes Mal aufs Neue die große, grundehrliche Freude in Tobias´ Augen, wenn er mich sieht. Tobias ist der seit knapp zwei Jahren fest angestellte Mitarbeiter über INTEGRA MENSCH, der bei den Pferdepartner-Franken seine berufliche Tätigkeit und, so glaube ich, auch ein Stück weit seine Erfüllung gefunden hat. Das macht sich deutlich in den Fortschritten bemerkbar, die Tobias in den letzten Jahren gezeigt hat. Sei es im Bezug auf die Pferde und den Umgang mit ihnen oder im Bezug auf die anfallenden Arbeiten, die täglich in seinen Verantwortungsbereich fallen. Ich finde es schön, dass auch schlechter gestellte Menschen eine Chance bekommen, im Betriebs- und Vereinsleben voll integriert zu werden und ich bin froh, dies in Baunach miterleben zu dürfen.

    Hinzu kommt die Herzlichkeit, mit der man in Baunach empfangen wird!!! Kaum angekommen, fühlt man sich mittendrin, statt nur dabei. Michaela Hohlstein, die verantwortliche Leiterin des Vereins, hat trotz Stress und „Micha hier“ und „Micha da“ und „Micha überall“ und „Micha haste/kannste/machste mal“ stets ein nettes Lächeln auf den Lippen und vergisst es nie, ihre natürliche Herzlichkeit in die Welt zu versprühen und den hessischen Schmied mit leckerem Micha-Kaffee und Mittagessen aus dem Hohlstein´schen Kochzentrum zu versorgen.
    Wenn ich nun all diese schönen, sympathischen und achtenswerten Punkte betrachte und daran denke, welch wunderbare Arbeit der Verein für die Allgemeinheit leistet … für Menschen … für Tiere … für alle … dann macht es mich zutiefst traurig, wenn ich höre, dass es anscheinend Gegner gibt, die den Verein dem Erdboden gleich machen wollen. Das kann ich weder verstehen, noch akzeptieren oder respektieren.

    Ich meine, und dazu stehe ich:
    Der Verein „Pferdepartner-Franken e.V.“ ist beispielgebend für Reiter- und Pferdeausbildung, Pferdehaltung und Pferdeversorgung allg. und ein Vorbild für Nachhaltigkeit, Vereinsleben, Zusammengehörigkeit und Integration, was bereits den jüngsten Mitgliedern mit auf den Weg gegeben wird und für deren weitere Entwicklung nur von Vorteil sein kann.
    Dieser Verein MUSS bestehen bleiben, erhalten und gefördert werden! Es gibt im Leben wichtigere Dinge als Profit und eben diese wichtigen Dinge werden hier erlebt, gelebt und vermittelt.
    Ich würde es als Schande betrachten, wenn die Pferdepartner-Franken wegen Erfolgs-, Profit- und Geltungsgier einzelner irgendwann der Vergangenheit angehören müssten.
    Wer dies nicht verstehen kann, sollte sich einmal die Zeit nehmen, den Verein zu besuchen, in die strahlenden Kinderaugen zu schauen, das Zusammenleben dort zu erleben und die Aura ehrlich-glücklicher Kinder zu spüren … eine Erfahrung zu sammeln, die unvergesslich sein wird!
    Ich für meinen Teil komme jedes Mal erneut mit Freude nach Baunach und bin dankbar für diese Begegnung, die durch Zufall entstand und für mich in jedem Fall zum Glücksfall wurde.

    WAS gibt es denn für plausible Argumente GEGEN den Verein???
    DAS würde mich mal interessieren…!!!
    Wohnungsbau??? Schaffung von Wohnraum???
    Industrielle Erweiterung???
    Sind das nicht alles Dinge, die nicht an anderen Ortsrändern verwirklicht werden können?
    Ich glaube nicht, dass die Stadt Baunach in absehbarer Zeit die industrielle und wirtschaftliche Weltherrschaft an sich reissen wird …!!!!!!?!!!!!!
    Hat IRGENDJEMAND von den hohen „Master of Desaster of the Entscheidungfindung“ mal über die wichtigen und positiven Wirkungsbereiche des Vereins nachgedacht???
    Pädagogische Früherziehung der Kinder in den Bereichen nachhaltiger Bildung in Sozialkompetenz, Verantwortungsbewusstsein und -übernahme im Umgang mit dem Pferd, Förderung, Stärkung und Erhaltung der motorischen Grundfähigkeiten im Kindesalter, Schaffung einer Grundbildung über unsere Mutter „Natur“, Leben und Verhalten in einer Gemeinschaft, BEWEGUNG, physiologische Bewegung, frische Luft … alles Dinge, mit denen WIR Erwachsenen doch noch, Gott sei Dank, aufwachsen durften!!!
    Sollen unsere Kinder langsam aber sicher vor Playstation, X-Box und anderweitigen Ballerspielen verblöden???
    WAS stört denn an dem Verein?
    Pferdegeruch? Ich weiss nicht ob die Feinstaubbelastung in Stadtgebieten gesünder ist!?!
    Der „Lärm“ glücklich tobender, schreiender Kinder?
    Ich habe noch nie davon gehört, daß ein Mensch von Kindergeschrei und Kinderlachen psychologische Spätfolgen erlitt…im Gegensatz zu Autobahnanwohnern oder Einflugschneisengeschädigter.
    Ich glaube, dass sich NIEMAND darüber im Bilde ist, wie WERTVOLL ein solcher Verein, ja gerade dieser Verein für unsere heranwachsende Gesellschaft ist!!!!!!
    Das liegt wahrscheinlich daran, daß in unserer ach so heilen Gesellschaft ein jeder nur noch sich selbst der Nächste sein will und sich einen Dreck um das Wohl Anderer schert!
    DAS macht mich traurig, wütend und zugleich verzweifelt!
    DAS ist der erste Schritt zu amerikanischen Verhältnissen im Bereich Sozialwesen!
    Vor der Wahl ist nach der Wahl??? Ich lach mit tot!
    DAS IST EIN SKANDAL und sollte über alle grossen Medien an die Öffentlichkeit gelangen!!!!!!“

    Carsten Schultze
    staatlich anerkannter Hufbeschlagschmied

    • Ekkehard Hojer 10. Oktober 2013 at 17:55 - Antworten

      Sehr geehrter Herr Schultze

      Ich kann nicht beurteilen ob Sie in der Sitzung anwesend waren und die Diskussion mitverfolgt haben, wenn ja, dann ist es Ihnen vielleicht entgangen, dass der Stadtrat nicht gegen den Verein gestimmt hat, sondern gegen einen Missstand, der so nicht zu heilen ist.
      Wir leben in einer Demokratie in der die Gesetze für alle gleich sind und gelten, auch für den Verein Pferdepartner Franken e.V.
      Dass der Verein sozial engagiert ist, bestreitet niemand, es ist jedoch kein Freibrief sich über geltendes Baurecht hinwegzusetzen.
      Ich empfehle Ihnen, bevor Sie die nächsten Kommentare versenden, sich vorher zu informieren, dann können Sie vielleicht auch beurteilen, ob es ein Skandal ist.

      Ekkehard Hojer
      1. Bürgermeister Stadt Baunach

      • Michaela Hohlstein 11. Oktober 2013 at 11:15 - Antworten

        Sehr geehrter Herr 1. Bürgermeister Hojer,

        die Frage des Abends war doch nicht wirklich das Baurecht. Es war die Frage, und die wurde mehrmals deutlich gestellt: „Will die Stadt Baunach hier an dieser Stelle einen Reiterhof oder lieber Bauland?“ Es wurde sich nach einer knappen Mehrheit gegen die Vertagung des Punktes für Bauland ausgesprochen.

        Wir waren auf dem Weg es baurechtlich Aufplanen zu lassen – in Zusammenarbeit mit der Stadt Baunach und dem Landratsamt, welchem einem Reiterhof sehr wohlwollend gegenüber stand, über die letzten 1 1/2 Jahre hinweg. Dies war ja auch der Tagesordnungpunkt, nämlich „Aufstellungsbeschluss Bebauungsplan Reiterhof“. Entgegen allen Vorarbeiten und Besprechungen wurden wir hier in der Sitzung vor andere Tatsachen gestellt.

        Unser engagiertes Handeln über Jahre hinweg wurde permanent im Amtsblatt der Stadt Baunach veröffentlicht. Niemals kann die Rede davon sein, dass wir uns über geltendes Recht hinweggesetzt hätten. Wir finden es bemerkenswert, dass versucht wird, einen Sachverhalt jetzt so lange zu verdrehen, bis man am Ende sauber dabei raus gehen kann.

        Nochmals zur Verdeutlichung. Wir haben stets die Forderungen für eine Standortsicherung erfüllt und unseren Teil dazu vollständig beigetragen.

        Nochmal: die entscheidende Frage des Abends war: „Will die Stadt hier einen Reiterhof oder Bauland“.

        Wir werden gemeinsam eine gute Lösung finden. Es hier so hinzustellen, dass wir uns etwas zu Schulden haben kommen lassen ist genauso wenig angebracht, wie unser Verständnis der Erklärungen in Frage zu stellen.

        Wir freuen uns auf konstruktive Lösungen und verbleiben

        mit wiehernden Grüßen
        Michaela und Erich Hohlstein
        Vorstand Pferdepartner Franken e.V.

      • Alexandra Ditterich 12. Oktober 2013 at 09:40 - Antworten

        Ich war persönlich anwesend! Ich finde es nicht angebracht wie sie hier das Wort „Demokratie“ auslegen! Die Mehrheit der Einwohner der Stadt Baunach ist für den Verein! Waren sie vor Ort, haben sie sich alles angeschaut was dort in mühsamer Jahre langer Arbeit aufgebaut wurde? Nein! Ohne einen Einblick in das Leben und Arbeiten eines sölchen Vereins können sie ihn nicht einfach den Todesstoß versetzen ( Ja es ist ohne Umlagerung ein Todesstoß)! Viele Baunacher sind mit Herzblut dabei setzen sich ein. Ohne diesen Verein würde ein Stück Baunach fehlen und Baunach würde nur noch zu so einen Durchfahrtsörtchen werden. Für alle die gleichen Gesetze: Es gibt die Möglichkeit eines Sonderbebaungsplanes und somit auch die rechtliche Sicherheit! Dieser Verien leistet großartige Jugenarbeit besonders im Berich Prävention, Vorleben von Werten, Normen, Rollenverhalten und den Umgang miteinander, so ist dieser Verein etwas besonderes. Ich werde, wenn es so weiter geht, graniert nicht wählen gehen!

        Mit freundlichsten Grüßen
        Alexandra D.

        • Michaela Hohlstein 12. Oktober 2013 at 11:25 - Antworten

          Liebe Alex,
          lieber Tobias.
          selbst ein Umzugsgrundstück nutzt uns nichts ohne Spendengelder. Wir können keine Vereinsanlage mehr bauen. 5 Jahre mühseliger Arbeit mit privaten Mitteln haben diesen Verein zum leben erweckt. Ohne viel viel Spenden geht da nichts mehr. Wir bekommen ja nicht wie andere Vereine, wie z.B. Fußball, Kegler, Tennis usw. vom Landesverband Geld. Bei den Reitern ist das anders. Wir stehen völlig alleine da und erhalten 15 % von der Stadt. Als gemeinnütziger Verein ist das der Tropfen auf dem heißen Stein, so super 15 % auch sind. Wir müssen also sammeln und darauf bauen, dass die Franken Ihren Verein auch erhalten wollen. Ansonsten war das der Todesstoß. Ersatzgrundstück hin oder her.

    • Martina Baumann 18. Oktober 2013 at 12:38 - Antworten

      Ich bin Sprachlos.
      Da kann der Pferdehof nicht schalten und walten wie er möchte, dann werden Menschen frech beschimpft.
      Aber Anwohner und etc…. dürfen sich nicht wehren.
      Erst 4, jetzt 16, dann irgendwann mal 40. Man reicht den kleinen Finger und es wird die ganze Hand genommen.
      Die Gemeinde hat doch angeboten, es werde nach einen andern Standort gesucht. Also!!! Und was ich noch gelesen habe, der Verein Pferdehof hat ja nicht mal das Geld zu Erweiterung????!
      Da frage ich mich, ist die Artgerechte Haltung von den erst 4 Pferden, jetzt 16 Stück noch gesichert?
      Tierschutz §47!

      Konfuzius sagt:
      Wenn du etwas dulden mußt, ist das schon eine Beleidigung.

      Gruß vom Land

  2. Christine Dumsky 11. Oktober 2013 at 13:07 - Antworten

    Liebe Leser,

    nach dem Kommentar unseres Bürgervertreters frage ich mich jetzt schon, wie er denn zu einem Baunacher Verein steht?
    Aber das hatte ich auch schon in der Stadtratsitzung am Dienstag getan, z.B. als Frau Calnbach, Leiterin des Bauamtes der VG Baunach, es als gutes Recht der Anwohner darstellte, sich über folgende drei Punkte zu beschweren:
    1. Fliegen
    2. Autolärm
    3. Kinderlärm
    Zu keinem Punkt kamen Einwände des BGM, speziell zum Letzten hätte ich mir eine Klarstellung gewünscht, daraus kann man doch schließen, wie wenig Wert in der Stadt Baunach auf die Jugendarbeit der Vereine gelegt wird.
    Außerdem gibt es so viele offene Fragen, z.B. wenn gleiches Recht für alle gilt, warum brauchen andere Vereine, die dort angesiedelt sind, keine separate Zufahrt und dürfen über den gleichen Weg ihr Vereinsgelände anfahren, wir sollen einie eigene haben. Das gleiche gilt auch für die Parkplätze.
    Ich denke dass es hier sehr viele Missverständnisse gibt, woran in erster Linie der einseitige Dialog schuld ist. Da sich der Stadtrat nun bereit erklärt hat, den Verein bei der Suche nach einem passenden Grundstück zu unterstützen, setzen wir jetzt unsere ganze Hoffnung darauf – dass gemeinsam eine gute und finanzierbare Lösung gefunden wird – für unseren Verein und seine Mitglieder.

    Christine Dumsky
    und weitere Vereinsmitglieder

    • Tobias Roppelt 11. Oktober 2013 at 14:02 - Antworten

      Liebe Christine,

      der Vorwurf, dass die Stadt Baunach keinen Wert auf die Jugendarbeit in den Vereinen legt ist schon heftig und ist mir ehrlich gesagt auch neu. Ich war 6 Jahre Jugendbeauftragter der Stadt und kann diese Ansicht nicht teilen.

      Als mit verantwortliche Person bei den Jugendmannschaften des 1. FC Baunach müsstest du wissen, dass die Stadt Baunach jedes Jahr eine Vereinsjugendförderung ausschüttet. Auch die Pferdepartner Franken profitieren davon. So eine Förderung gibt es in vielen anderen Gemeinden nicht! Um nur ein Beispiel zu nennen.

      Trotz der emotionalen Diskussion bei diesem Thema sollte man doch sachlich bleiben. Unterstellungen und Schuldzuweisungen helfen niemanden weiter. Es kann nur zusammen eine Lösung gefunden werden, nicht gegeneinander.

      Tobias Roppelt

  3. Wilhelm und Roswitha Scholz 13. Oktober 2013 at 08:10 - Antworten

    Es ist schon Grotesk, dass man mit der Erwiderung vom 11.10.13 um 14.02 seine 6jährige „Tätigkeit“ als Jugendbeauftragter mit diesem Thema verbindet. Eines ist sicher, kommt Zeit kommt Rat und es kommt die nächste Kommunalwahl … . Dort werden diese „Tätigkeiten“ und die des Unterstützers gewürdigt.

    Dass gerade die Sachlichkeit einfordern, die von Zuhörern aufgrund Ihrer Diskussionsbeiträge als „scharfer Hund“ bezeichnet wurden, zeigt die Wandlungsfähigkeit für die Öffentlichkeit. Was so eine Verwandtschaftverhältnis nicht alles bewirken kann.

    Wilhelm und Roswitha Scholz

  4. Gerold Drechsler 13. Oktober 2013 at 21:43 - Antworten

    Anwohner wohnen hier!

    Als Anwohner möchte auch meine Meinung zu diesem Thema mitteilen. Vorab möchte ich aber sagen, dass ich voll dafür bin, dass unsere Jugend gefördert wird. Es ist allemal besser sich in der Natur zu bewegen, als vor dem PC oder Fernseher zu sitzen.
    Unser Bürgermeister und unsere Stadträte haben aber die Aufgabe und die Pflicht sich für alle Bürger gleichermaßen einzusetzen und für die Einhaltung der Gesetze bzw. Verordnungen zu sorgen.

    Zum wiederholten Male musste ich Autofahrerinnen auf dem Pferdehof aufsuchen und sie bitten, dass sie doch ihr Auto vor meinem Stellplatz wegfahren sollen, damit ich Ein- oder Ausparken konnte. (Sie taten es auch ohne Wenn und Aber) Wenn ich gerade Draußen war habe ich die Fahrer gebeten, dass sie doch nicht aus besagtem Grund das Auto dort abstellen sollen. Da aber immer wieder neue Leute zum Reiten kommen, habe ich Frau Hohlstein gebeten, dass sie es den Leuten doch bitte sagen möge dort nicht zu Parken. (Wie reagieren sie, wenn sie wiederholt nicht von oder auf ihr Grundstück fahren können)

    Vor und hinter Einmündungen und Kreuzungen gilt die sog. 5-Meter-Zone. Gemessen wird der Abstand ab dem Schnittpunkt der Fahrbahnkanten. Der PÜD aus Bamberg würde Knöllchen verteilen.

    Der Örtleinsweg ist oft so zugeparkt, das kein LKW geschweige denn wenn es mal brennt die Feuerwehr durchfahren könnte. Die Müllabfuhr hat oft Probleme „An der Ziegelei“ und in den „Kastenweg“ einzufahren. Bei Schneefall werden die Anwohner oft zwischen 4 und 5 Uhr durch langanhaltende Huptöne aus dem Schlaf gerissen, weil der Schneepflug nicht durch kommt.

    Im Sommer hat auch die Belästigung durch Schmeißfliegen und Fliegen zugenommen neben der windabhängigen Geruchsbelästigung. Wenn man beim Essen auf der Terrasse öfter die Fliegenklatsche als die Gabel in der Hand hat, dann sollte es einem schon zu denken geben. Mir und meinen Gästen ist schon manchmal der Appetit vergangen. Wer möchte schon gerne Schmeißfliegen auf den Speisen haben, die vorher auf dem Misthaufen gesessen haben.

    Sollen die Anwohner jetzt auf Wohn- und Lebensqualität verzichten? (Wer war vor dem Ei da?)

    Meine Meinung teilen auch andere Anwohner.

    Mit freundlichen Grüßen
    G.Drechsler

    • Michaela Hohlstein 13. Oktober 2013 at 22:55 - Antworten

      Lieber Herr Drechsler,

      Sie haben sich Ihre Frage selbst beantwortet. Früh um 5.00 Uhr sind keine Reitschüler bei uns. Die enorme Parkplatzsituation hat zugenommen, seit die Parkplätze bei den Sozialbauten im Örtleinsweg kostenpflichtig geworden sind. Deshalb parken diese jetzt den Örtleinsweg hoch. 🙂 Komisch, dass Sie in den letzten 2 Wochen nicht mehr ausparken können…. obwohl der Platz reicht….. uns gibt es seit 5 Jahren und vorher hat das doch immer geklappt?

      Eine Fliegenplage hat Deutschlandweit in den letzten Jahren zugenommen, wie den Medien zu entnehmen ist. Dies hat nichts mit Örtlichkeiten zu tun. Das ist überall so. Wenn Sie sich näher informieren würden, dann wüssten Sie, dass Pferdefliegen das Pferd und den Mist vorziehen und sich nicht weiter als 30 Meter davon entfernen….. also kommen Sie überhaupt nicht in Betracht. Ihre Grillpartys scheinen auch nicht eingeschränkt zu sein, denn Sie feiern oft und gern… das sehen wir ja….genau wie alle anderen Anwohner halten Sie sich viel im Garten auf und haben auch Ihre Wäsche draußen hängen. Das würde ich bei dieser „massiven“ Geruchsbelästigung niemals tun.

      Also reden wir mal Tacheles….. Sie haben mich niemals persönlich angesprochen. Die 2. Bürgermeisterin, Frau Stößel, hat es in der Sitzung richtig erwähnt: „Das Verhalten der Nachbarn ist nicht in Ordnung und Sie sollten mal darüber nachdenken. Niemals den Dialog zu uns gesucht zu haben“. Mir jeden Tag freundlich winken und zugrinsen und hinten rum beschweren. Über Aktivitäten, die Kindern, Jugendlichen, Tieren und Behinderten zu Gute kommt. Völlig ehrenamtlich. Finden Sie das in Ordnung? Sieht so ein gutes Umgehen miteinander aus? Wir sehen uns so oft und Sie haben niemals etwas gesagt. Können Sie nicht von Angesicht zu Angesicht sprechen? Auf einem Onlineportal geht es wohl?

      Sie können sich einen Reim daraus machen, was für ein Licht das auf Sie und die anderen Unterzeichner wirft. Familie Hertel, Familie Weichselbaum, Herr Porzelt, Eheleute Jung, Eheleute Hollfelder…

      Alle anderen Anwohner, die in der Überzhal sind, können Ihren Ausführungen überhaupt nicht folgen. Sie wohnen, wie Sie, genau neben an. Keinerlei Störungen nehmen diese wahr und finden den Verein als eine absolute Bereicherung. Schauen Sie sich genau an was Sie da angerichtet haben und leben Sie damit welchen sozialen Schaden Sie anrichten.
      Wir haben Sie, sofort nach dem wir Ihre Beschwerde mitbekommen haben, ein Schreiben aufgesetzt und Ihnen zukommen lassen mit Bitte um einen Gesprächstermin, um Austausch um einen Dialog um Lösungsvorschläge. Es war Ihnen nicht einmal Wert anzurufen oder überhaupt irgendwie in Kontakt zu treten.

      Sie bekommen jetzt jahrelangen Baulärm mit extremen Durchfahrtsverkehr, vielen Kindern super viel Dreck und Staub und darauf können Sie sich nun richtig freuen. Uns macht buntes Leben nichts aus. Wir finden Entwicklung gut und fördern diese gerne. Sie können ja gerne den nächsten dort anzeigen, der Ihnen das Leben irgendwie „verändert“…..

      Michaela und Erich Hohlstein
      und alle Mitglieder von Pferdepartner Franken e.V.!

  5. Erich Spring 13. Oktober 2013 at 23:44 - Antworten

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Bitte bleiben Sie bei der Wahrheit!
    Als neutraler Leser der ich nun mal bin stelle ich viele Ungereimtheiten auf beiden Seiten fest, jedoch rechtfertigen diese nicht das Maß haltlos ins Persönliche zu überziehen!
    Diskutieren Sie bitte auf einer vernünftigen Sachebene!
    Jeder Mensch setzt andere Prioritäten, der eine so der andere eben anders dennoch sollte eine bestmögliche einvernehmliche Lösung für alle gefunden werden, wenn nicht, tut es das Gericht! Das sollte allen Beteiligten klar sein und das dürfte intelligenten Menschen doch gelingen.

    • Vera Mainardy 14. Oktober 2013 at 23:07 - Antworten

      Liebe Leser,
      für unseren tollen Verein, der sich um die Integration von Mensch, Kindern und Tieren immer einsetzt, ist es schon sehr schlimm, dass eine Lösung nicht in Sicht ist. Emotional darf man schon mal werden, wenn das mit viel Liebe, Geld und Tatkraft Aufgebaute kaputt gemacht wird.

      Die angeprangerten „Missstände“ sind wohl
      Im Wesentlichen das Verkehrsaufkommen, Fliegen und die Lärmbelästigung durch KINDER !?!
      Letzteres ist besonders schade!

      Zum Thema Verkehrsaufkommen:
      Reitunterricht ist von ca. 14:00 bis 18:00. In der Regel sind ca. 5 Personen in einer Reitstunde, wobei viele Fahrgemeinschaften haben oder die Eltern die Kinder nur ein und aussteigen lassen. Mehr als max. 3 Autos sind das in der Regel nicht. Die Reitlehrer weisen immer wieder daraufhin, bitte auf dem eigenen Gelände zu parken. Es wurde ein extra Parkgrundstück gekauft – aber ob es sich jetzt noch rentiert, es zu befestigen ?

      Zur Problematik Sachlichkeit und Wahrheit:
      Auch in der Stadtratssitzung wurde von Stadträten festgestellt, dass bei einigen Punkten (z.B. Auflage des Landratsamtes, die zum Betrieb eines Reiterhofs erfüllt sein müssen) anscheinend unterschiedliche Informationsstände herrschen. Hier wäre ein rechtzeitiger Dialog zwischen Stadt und Verein toll gewesen. – Das war in der Stadtratssitzung leider nicht mehr möglich gewesen.

      Vera Mainardy

  6. Silvia Schreiber 14. Oktober 2013 at 11:59 - Antworten

    Hallo,
    jetzt wollte ich auch mal was dazu sagen! natürlich sind wir alle aufgebracht! Aber ist das nicht unser gutes Recht!? Ich bin nicht so bewandt mit politischen dingen, doch seit ich Mama bin, finde ich es echt anstrengend, das man für so viele eigentlich selbstverständliche dinge, besonders was unsere kinder angeht, immer kämpfen muß! Sei es um Akzeptanz in unserer Gesellschaft, vor allem als Großfamilie! Projekte die die Förderung unserer Kinder angeht oder einfach nur das unsere Kinder Kinder sein dürfen! Immer schon gibt es Kinder auf unserer Welt und sie dürfen nicht toben, nicht schreien sich nicht freuen! Egal wo man ist, selbst im eigenen Garten nicht ! Zudem waren wir doch alle mal klein! War es nicht da schönste einfach mal laut zu sein, zu singen sich zu freuen! Mit Tieren den Tag zu verbringen, ob in der Stadt oder auf dem Land! Fliegen auf dem Brot, oh mein Gott, manch einer auf unserem Erdball wäre froh wenn er überhaupt eins hätte, auch in unserer unmittelbaren Umgebung! der würde die Fliege verjagen und genüsslich hinein beißen! Und die Parksituation ließe sich mit Sicherheit unter Absprache regeln lassen , zudem immer nur so viele Autos anfahren , wie Reitschüler kommen, d.h. im Durchschnitt 5- höchstens 8 oder neun, welche meist ihre kinder nur weg bringen und den Platz dann auch wieder verlassen! Also eine ganze Straße bekommen wir damit nicht zu geparkt! zudem weiß ich von vielen Fahrgemeinschaften, welche die Parksituation mit Sicherheit auch noch zusätzlich entlastet! Denn viele Schüler kommen von weiter weg und nehmen einen langen weg auf sich nur um diesen wirklich sehr schönen , sozial engagierten und Integrativen verein zu erreichen! nicht nur unsere kinder auch wir profitieren davon und Jedem, egal aus welcher sozialen -Situation kommend, ist es hier möglich, einen Traum zu leben und glücklich zu sein! Doch glücklich sein und eine Gemeinschaft zu leben, ist in unserer Gesellschaft sehr in den Hintergrund geraten, egal welche Interessen man verfolgt! Darum sollte man mal nachdenken! Politik ist nötig, das kann ich verstehen, doch manchmal sollten Entscheidungen mit viel Herz und Verstand getroffen werden und nicht in Hinblick auf die vollen Kassen! Natürlich ist auch dies wichtig für eine Gemeinde, doch ab und zu ist auch etwas weniger, genug! Meinem Kind wird eine Perspektive genommen und ein Platz an dem es viel Freude und Spaß verspürt! Und einer Mama bricht so etwas das Herz, denn dieser Verein war der einzige der es uns finanziell ermöglicht hat!!! Denn auch wenn wir arbeiten gehen, reichen unsere Mittel nicht aus, denn das Schicksal bestimmt unseren Alltag und Pläne können oft ungewollt verworfen werden! doch dann öffnen sich Wege die einem neue Möglichkeiten geben, wie unser verein, und schon wird uns wieder ein strich durch die Rechnung gemacht! ich hoffe man kann sich tatsächlich noch zusammensetzen und eine gemeinsame wirklich realistische Lösung finden!

  7. Gerold Drechsler 14. Oktober 2013 at 20:29 - Antworten

    Sehr geehrte Frau Hohlstein,

    auf Grund Ihres Schreiben, muss ich Herrn Spring Recht geben. Überlassen wir die Entscheidung doch dem Bürgermeister mit seinen Stadträten. Dafür haben wir sie ja auch gewählt.

    Vielleicht gib es ja noch einmal eine sachliche Diskussionsrunde, bei der jeder Interessent seine Meinung kundtun kann.

    Wenn sie damals den Anliegern gesagt hätten, dass sie nicht 4 Pferde zum persönlichen Vergnügen, sondern mit 16 Pferden einen Reiterhof mit den bekannten An- und Unannehmlichkeiten errichten wollen, wäre bei dem Einen oder Anderen Anwohner die Zustimmung vielleicht verneint worden. Das ist aber meine persönliche Meinung. (Wir wurden übrigens nicht gefragt)

    Übrigens arbeite ich auch Ehrenamtlich unter anderem im Angelverein Baunach, wo ich beim Ferienprogramm auch Ihre Kinder mit betreut habe.

    Frau Hohlstein, ich habe nichts gegen sie oder jemanden der seine Kinder zum Reiten bringt geschweige denn gegen Kinder. Ich glaube an das Gute im Menschen und auch daran, dass in diesem Fall eine Lösung gefunden wird, mit der Jeder leben kann.

    Michail Gorbatschow sagte einmal „ Recht ist auch das Recht des Andersdenkenden“

    Mit freundlichen Grüßen
    G.Drechsler

    • Michaela Hohlstein 15. Oktober 2013 at 06:05 - Antworten

      Sehr geehrter Herr Drechsler,

      ich bin mir sicher, dass auch im Anglerverein ordentlich und im Miteinander umgegangen wird. Ich schätze diesen Verein sehr, denn die Mitglieder sind immer sehr engagiert im OKR tätig – wir treffen uns oft bei den vorbereitenden Arbeiten. Vielleicht wäre es auch möglich, dass Sie mich das nächste Mal einfach auf der Straße ansprechen und nicht im Onlineportal.

      Wir haben Sie nicht gefragt, da Sie im Mischgebiet leben. Da ist auch Gewerbe zugelassen und mit viel mehr Belastung zu rechnen und hinzunehmen. Wir haben uns bei den Anwohnern des Wohngebietes informiert…. da wir nie vorhatten einen Verein zu gründen waren und unsere damals 4 mit der Tendenz auf 6 Pferde ausreichend. Dass der Verein entstanden ist kam dazu, dass viele Nachbars- und Baunacher Kinder hier reiten wollten. Doch 20 Schüler halten 4 Pferde nunmal nicht aus….. und ich schicke keine Kinder nach Hause. Pferde sind Ihr Leben. Bei uns ist immer jeder herzlich Willkommen. Ich schreibe seit 3 1/2 Jahren jede Woche einen Bericht im Amtsblatt über alles was die Woche über so bei uns passiert. Da Sie das sicher lesen, hätten Sie jederzeit rüber kommen können und fragen. Darin standen auch die Entwicklungen und Gründe warum das alles so wird. Ein rechtzeitiger Dialog wäre sicher angebracht gewesen. Dann hätte Ihre Beschwerde sich auch nicht gegen den gewerblichen Reiterhof der Familie Hohlstein gerichtet. Wissen Sie eigentlich was Sie da unterschrieben haben? Das war etwas verwirrend für uns – denn wir sind ein gemeinnützig ehrenamtlich geführter Verein.

      Das Leben ist Polarität. Ich kann es nicht gut finden einen Verein mit Kinder- und Jugendförderung zu haben und die ganze Arbeit wert zuschätzen – aber bitte dann woanders. Kinder sind ja toll – aber bitte im anderen Gebiet und beim nächsten vor der Haustüre.

      Sie haben Recht… jeder hat seine Wahrheit. In jeder Krise liegt auch eine Chance. Ich trage Verantwortung für unseren Verein und die werde ich auch stemmen. Alle unsere Schützlinge werden sich auf uns verlassen können und darauf, dass wir Lösungen finden werden.

      Ich freue mich auf einen Dialog im „echten“ Leben und dann können Sie mir mal erzählen, wie Sie darauf gekommen sind, sich gegen einen gewerblichen Reiterhof zu beschwern.

      Mit freundlichen Grüßen
      Michaela Hohlstein

  8. Birgit Jung 15. Oktober 2013 at 22:16 - Antworten

    Sehr geehrte Frau Hohlstein,
    da Sie uns jetzt als Nachbarn persönlich angreifen, in welch schlechtes Licht wir uns stellen,möchte auch ich mich einmal zu Wort melden, um Ihre Anschuldigungen klar zu stellen – unfair verhalten haben doch eigentlich nur Sie sich. Vor einigen Jahren haben Sie sich die Unterschrift einzelner Anwohner eingeholt, mit der Bitte um Genehmigung zur Unterbringungen vor vier privaten Pferden, was Ihnen ja auch gewährt wurde. Der Streitpunkt handelt sich jetzt um einen Reitstall mit 15 Pferden und Reitunterricht. Schon damals hätte doch wohl niemand diesem Vorhaben zugestimmt. Doch nun möchten Sie die Anwohner an den Pranger stellen wie unsozial sie sich verhalten. Fest steht doch, daß Sie den Reiterhof ins Leben gerufen habe, nach Ihren Worten zum Wohle der Kinder und Jungendlichen, doch wohl objektiv gesehen, auch aus Eigeninteresse. Es ist sicher eine tolle Sache, was Sie da ins Leben gerufen haben und auch niemand von uns würde sich negativ dazu äußeren, jedoch ist der gewählte Standort von uns so nicht zu akzeptieren. Ich frage mich schon, wo ist da Ihr soziales Interesse an den Anwohnern? Die Geruchsbelästigung und das Aufkommen der massiven Fliegen-Belästigung in den wärmeren Monaten ist einfach nicht hinzunehmen, ganz zu schweigen vom Verkehrsaufkommen und der Wildparkerei. Auch wenn Sie die Meinung vertreten die Fliegenplage hätte allgemein zugenommen, können Sie mir bitte erklären, warum diese Plage bereits in ca. 300-500 Metern nicht mehr vorhanden ist? Da die baulichen Vorgaben Ihres Reitstall ja nicht erfüllt sind, ist dies ja auch kein Wunder. Es ist schon traurig, daß Sie dieses Problem nicht sehen wollen und immer nur Ihre Argumente, wie so gut doch alles ist, in den Vordergrund bringen. Böse sind nur die anderen. Können Sie es nicht verstehen, daß Sie uns getäuscht, belogen und eigenmächtig gehandelt haben und so soll es jetzt einfach akzeptiert werden.
    Ich möchte noch einmal anmerken, daß keine böse Absicht dahinter steckt, daß dieser Reiterhof aus Baunach weichen soll, nur kann dieser nicht direkt an ein Wohngebiet anschließen, eben aus aufgeführten Gründen noch dazu unter Irreführen der Anlieger. Ich hoffe sehr, zum Wohle aller, daß Sie einen geeigneten Standort finden werden – die finanziellen Probleme kann ich zwar verstehen, aber nicht lösen, das hätten Sie sich sicher vorher überlegen müssen, denn in Eigeniniative zu handeln ist einfach nicht korrekt und unfair gegenüber den Mitmenschen.
    Viele Kommentare werden ja von den Mitgliedern des Vereins geschrieben und Menschen die nicht hier wohnen, ohne Reitstall vor der Haustüre, sie sind zwar alle sehr gut gemeint, doch können sie sicher unsere Probleme in dieser Zeit nicht beurteilen, sonst würde so mancher auch anderes darüber denken und uns verstehen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Birgit Jung

  9. Kai und Birgit Weichselfelder 16. Oktober 2013 at 23:17 - Antworten

    Sehr geehrten Damen und Herren , Reitfreunde , Anwohner und Interessierte

    Gerne würden wir, die Familie Weichselfelder zum Thema Reiterhof folgendes festhalten.
    Zuerst möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass niemand aber auch wirklich niemand etwas gegen Kinderlärm oder die Vereinsarbeit an sich hat. Auch möchten wir nicht jemanden persönlich beleidigen. Es ist auch von der Grundidee sehr lobenswert, wenn man sich für eine Sache so engagiert. Aber die Interessen der hier lebenden Anwohner sollten auch mit der richtigen Achtung und Rücksicht beachtet werden.
    j
    Als erstes möchten wir erst mal feststellen, dass es ein großer Unterschied ist, ob man hier reiten geht oder hier wohnt. Nicht ober oder unterhalb sondern direkt gegenüber, denn die sogenannten Pferdefreunde gehen auch irgendwann mal nach Hause und denken sich, ach war das heute ein schöner Tag ziehen sich um genießen wahrscheinlich den restlichen Tag auf Ihrer Terrasse und grillen vielleicht. Dies versuchten wir auch des Öfteren! Auch das Aufhängen der nassen Wäsche findet nur noch zum größten Teil innerhalb der eigenen vier Wände statt. Die herrlichen Sommernächte genossen wir an manchen Nächten mit geschlossenen Fenstern, war super den wir froren nicht.

    Die verschiedenen Kommentare über die Jahrelange Zeit des Aufbauens und herrichten der ehemals als Feldscheune und spätere Lagerhalle auf kirchlichen gepachteten Grund können wir nicht nachvollziehen. Da es in Deutschland Bauvorschriften und Genehmigungspflichtigen Auflagen gibt, ist es eigentlich normal bei einer Vergrößerung oder Umgestaltung des sogenannten Reiterhof die entsprechenden Organe, Ämter, Behörden und die Anwohnerschaft in die ersten Grundpläne und Absichten mit einzubeziehen. Ich kann nicht erst einfach mal bauen und dann planen. Da keiner mit der Hinhaltetaktik und leeren Versprechungen der Vereinsführung rechnen konnte zog sich die ganze Prozedur unnötig in die Länge. Auch ein persönliches Gespräch lehnten wir aus folgenden Gründen ab. Uns wurde auf freche Art und Weise mitgeteilt wir sollten doch lieber wieder in die Stadt ziehen, wenn wir es hier nicht aushalten könnten. Oder bei einem normalen Gespräch die beiläufige Frage beim Stand von 10 Tieren, wie viele es noch werden sollten folgende Antwort bekommt: ,, Ach, na ja es könnten schon noch ein paar mehr werden. Man hätte ja noch Platz!“

    Man hätte von Anfang an mit offenen Karten spielen sollen um eine akzeptable Lösung in Einbeziehung aller Parteien zu finden.
    Zu dem Thema Fliegen und Bremsen folgendes, es ist unbestritten das diese Insekten verschiedenster Krankheitserreger übertragen können. Denn wir hatten schon eine Hirnhautentzündung bei einem unserer Kinder. Daher ist es, so denken wir, völlig normal auf jeden Stich oder Beule sensibilisiert zu reagieren. Da ich in Biologie bei dem Thema Fliegen, Bremsen und andere Insekten wahrscheinlich nicht aufgepasst habe, Ist es mir neu, dass es nur eine Fliegenart bei uns gibt. Leider konnten wir nicht beurteilen Welche Fliegen wo schon mal war.Wir konnten leider nicht nach dem Todschlag erahnen ob gute Fliege oder böse Fliege. (Sorry)
    Zum Abschluss noch folgendes, gegen den Verein und den Kinderlärm an sich hat niemand etwas. Es ist halt die ungünstige Lage.

    Mit freundlichen Grüßen
    Fam. Weichselfelder

  10. Vera Mainardy 17. Oktober 2013 at 11:24 - Antworten

    Sehr geehrter Herr Roppelt,

    der Eindruck von mangelndem Interesse für Kinder und Jugendarbeit wurde in dieser Stadtratssitzung verstärkt, durch die Ablehnung des Antrages das Adventsbasteln bei der Suche nach Räumlichkeiten zu unterstützen.
    Der Saal im Bürgerhaus ist zu teuer um es für ein Basteln zu mieten. Andere Stadträte fanden das auch traurig.

    O.K. gleiches Recht für alle – verstehe ich auch.

    Dann aber statt sich wirklich Gedanken zu machen – ob ein Kinderbasteln ermöglicht werden könnte wurde gesagt:
    „ Sollen sie doch nach Reckenneusig oder Dorgendorf die haben auch ein Bürgerhaus“

    Ja haben wir: Das muss man aber leider bei der Stadt Baunach mieten!

    Damit war das Thema abgeschlossen und interessierte auch anscheinend keinen mehr.
    Soviel zum Thema Jugendarbeit fördern. Manchmal ist eben mehr nötig als nur etwas Geld.
    Es ist schade wenn solche Bürgerhäuser nur für die „Großen“ sind die zahlen können und nicht für Kinder!
    Hoffentlich bemüht gibt sich die Stadt bei der Suche nach einen Ersatzgrundstück für unseren Verein mehr, als bei der Saalsuche für ein Kinderbasteln.

    Mit freundlichen Grüßen

    Vera Mainardy

  11. Detlef Mohr 17. Oktober 2013 at 12:07 - Antworten

    Hallo zusammen,

    jetzt muß ich auch mal einen Kommentar abgeben als Baunacher der sieht das hier einiges hin und her geht.

    Fakt ist wohl das es um eine nicht genehmigte Nutzung geht und hierfür ein Lösung gefunden werden muß.

    Zu den Beschwerden der Anwohner und den Gegenargumenten fällt mir auf, daß es heißt der Verein hat Baunach so viel gebracht, aber die Vereinsmitglieder wohl zu 80% nicht aus Baunch sind.
    Es ist zu lesen das ja nicht viele Autos kommen Ihre Kinder zu bringen,
    Zitat Frau Mainardy :
    „Reitunterricht ist von ca. 14:00 bis 18:00. In der Regel sind ca. 5 Personen in einer Reitstunde, wobei viele Fahrgemeinschaften haben oder die Eltern die Kinder nur ein und aussteigen lassen. Mehr als max. 3 Autos sind das in der Regel nicht. “
    4 Stunden am Tag mal 5 Kinder = 20 Autos,
    max. 3 Auto ?
    Der Verein hat laut homepage „über 260 Mitgliedern (davon 70 % Kinder),“ macht ca. 180 Kinder (wieviele Baunacher ?), da ist glaube ich schon ein ganz schönes Verkehrsaufkommen. Wieviel kann man einen Wohngebiet zumuten ?
    Zitat:
    „Doch 20 Schüler halten 4 Pferde nunmal nicht aus….. und ich schicke keine Kinder nach Hause“
    Wieviel kann man den Anwohnern zumuten, wurde hier nachgefragt ?

    Zu den Fliegenplagen, Google sagt z.B.:
    Wadenstecher
    Stomoxys calcitrans
    Den weltweit verbreiteten Wadenstecher (Stomoxys calcitrans) erkennt man an seinem recht schmerzhaften Stich, denn sowohl Männchen als auch Weibchen saugen bei Haustieren und dem Menschen Blut.
    Die Art ist ein ausgesprochener Lästling der auch als Krankheitsüberträger eine Rolle spielt. Wadenstecher fliegen von Juni bis Oktober(„Grill und Gartenzeit“). Die Wärme liebende Art kommt vor allem in Stallungen vor.
    Die Fliegen sind ausschließlich tagaktiv. Die Larven entwickeln sich vor allem in Pferdemist und Kuhdung.

    Ich bin der Meinung das nicht die Stadt Baunach hier einen Verein einen Todesstoß versetzten will, sondern der Verein vielleicht eine Bessere Plannung hätte machen müssen.

    Detlef Mohr

  12. Vera Mainardy 17. Oktober 2013 at 13:40 - Antworten

    Vfieleicht muß ich das besser erklären :
    Wenn 2 Reitschüler zusammen in 1 Auto sitzen. Dann fährt nur ein Auto.
    Deshalb rechne ich max Verkehr:
    4 x3 = 12 Auto am Tag
    und ca 2 parkende Autos während einer Reitstunde.

    Da wie gesagt viele inFahrgemeinschaft kommen oder aber eben viele Mitglieder (Kinder) aus Baunach sind die mit dem Fahrrad oder zu Fuß kommen!

    Den hinten angesiedelten Tennisverein und die Hundefreunde Baunach, die wohl auch die Anfahrt durch denÖrtleinsweg nutzen zähle ich nicht mit.
    Auch die Anwohner die kosten sparen und auf der Straße parken.

    Vera Mainardy

  13. Michaela Hohlstein 18. Oktober 2013 at 14:50 - Antworten

    Liebe Leser,
    es besteht reges Ingeresse an dem Thema. Da uns viel an Transparenz liegt und wir immer gerne im Dialog stehen – möglichst persönlich, laden wir alle Beteiligten und Interessierte herzlich gerne zu uns auf den Hof ein. Wir werden auch Akten dabei haben und jeder darf seine Fragen stellen – gerne auch die Unangenehmen. Selbstverständlich werden wir zu allem Auskunft geben und die Hintergründe aufführen. Denn da haben wir dann die Möglichkeit zum direkten Austausch. z.B. Warum ein gemeinnütziger Verein kein Vermögen haben kann, wie es sich mit rechtlichen Unterbringungen verhält, wie offen die Kommunikation stattfand, wer wie an Lösungen interessiert war oder einfach einmal das persönliche Kennenlernen. Vieles liegt schriftlich vor und kann wie gesagt auch eingesehen werden. Wie wäre es mit Samstag, 13.00 Uhr? Gerne sind wir für Euch da.
    Bitte um Anmeldung, damit wir den Rahmen etwas abstecken können.
    Michaela Hohlstein

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