Stadtratskandidat: „Nicht nur in der Ecke hocken und schimpfen!“

Veröffentlicht am 14. Februar 2014 von Johannes Michel

Matthias Schlereth kandidiert auf der Liste der Baunacher CSU für einen Platz im Stadtrat. Einem Gremium, das ordentlich aufgemischt werden wird – von den aktuellen CSU-Stadträten stellt sich nur einer wieder zur Wahl. „Nicht nur in der Ecke hocken und schimpfen“, so lautet Schlereths Motto. Auch die anderen Kandidaten und Bürgermeisterkandidatin Andrea Weigler stellten sich bei einer Wahlveranstaltung interessierten Bürgern vor.

Ein Durchschnittsalter von 41,3 Jahren, viele verschiedene Berufe, acht Männer, acht Frauen. Baunachs CSU-Bürgermeisterkandidatin Andrea Weigler und ihre 16 Stadtratskandidatinnen und -kandidaten touren zurzeit auf den verschiedensten Veranstaltungen durch Stadt und Stadtteile. In Baunach machten sie in der Gastwirtschaft Sippel Station, und Weigler stellte die Liste als „guten repräsentativer Durchschnitt mit breit gefächerten Erfahrungen“ vor. „Nur ein bisheriger Stadtrat tritt wieder an, das ist natürlich eine Herausforderung“, sagte Weigler.

Wahlversammlung CSU Baunach 02-2014
Andrea Weigler bei der Präsentation ihrer Ziele für Baunach.

Vereinsarbeit stärker unterstützen

Weigler verwies in ihrem Wahlprogramm auf „Baustellen, die wir gar nicht haben müssten“, vom Bürgerhaus bis hin zur Supermarkt-Ansiedlung und sprach erneut eines ihrer wichtigsten Themen, die Transparenz, an. „Der Unterschied zwischen einer Stadtratssitzung und einer Bürgerversammlung ist, dass die Bürgerinnen und Bürger bei ersterer kein Mitspracherecht haben. Eine Bürgerversammlung hingegen bedeutet Dialog.“ Neben Demografie, Wirtschaft und Tourismus legte sie auch einen Fokus auf den Breitbandausbau. „Internet gilt heute als schulische Grundvoraussetzung. Neben Privatleuten, die das Internet zur Fernsehnutzung verwenden, blicke ich auf die Unternehmen, die schnelles Internet benötigen und denke dabei auch an Heimarbeit, ans Home-Office.“

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Außerdem kündigte Weigler an, im Falle ihrer Wahl als Bürgermeisterin das Ehrenamt stärken zu wollen. „Vereinsverantwortliche müssen sich um die eigentliche Vereinsarbeit kümmern und brauchen dabei Unterstützung und Beratung.“ Auch wolle sie sich für die Überlassung von Räumlichkeiten und Gerätschaften einsetzen. Räume seien zwar in Baunach vorhanden, die Vereine dürften sie aber häufig nicht nutzen.


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