Online-Umfrage: Einer liegt klar vorne, aber ohne Stichwahl geht’s nicht

Veröffentlicht am 2. März 2013 von Johannes Michel

Am morgigen Sonntag wird’s ernst. Schon seit mehreren Wochen begleiten wir mit einer ausführlichen Berichterstattung (siehe unser Wahl-Spezial) die Bürgermeisterwahlen in Breitengüßbach. Von 8 bis 18 Uhr heißt es morgen, am 3. März 2013: Stimme abgeben, wenn nicht schon per Briefwahl geschehen. Auf unserer Internetseite konnten Sie schon vorab „wählen“ – und wir verraten, was dabei herauskam.

Die Beteiligung war hoch. Insgesamt 251 Teilnehmer konnten wir bei unserer am vergangenen Samstag (23. Februar) gestarteten Umfrage verzeichnen. Selbstverständlich haben nicht nur Breitengüßbacher mitgemacht. Dennoch bestätigt das Onlinevoting einen Trend, den auch schon unsere nicht-repräsentative persönliche Umfrage vom 22. Februar auf einem Supermarktparkplatz zeigte: Alois Ludwig (CSU) ist der Favorit der Breitengüßbacher. Aber: Er verfehlt deutlich die absolute Mehrheit und wird somit, wenn sich die Zahlen der Umfragen bestätigen, in eine Stichwahl müssen. Und diese haben schon oft für Überraschungen gesorgt.

Umso spannender wird in diesem Fall sein, wer ebenfalls in eine Stichwahl einzieht. Die beiden Kandidaten Sigrid Reinfelder (Unabhängiger Bürger Block, UBB) und Bernhard Pfister (SPD) lieferten sich in der Umfrage ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz 2, am Ende lag Sigrid Reinfelder etwas vorne. Abgeschlagen auf dem vierten Platz: Der partei- und fraktionslose Bewerber Franz Schumm, der in seinem Wahlkampf, der ohne öffentliche Auftritte auskam, vor allem auf emotionale Wahlplakate setzte.

Online-Umfrage Breitengüßbach 2013 Kreisgrafik
Unsere Kreisgrafik bildet die prozentuellen Ergebnisse der Online-Umfrage ab
(zum Vergrößern anklicken).

Wir sind gespannt (wie sicherlich auch Sie), was der Sonntag bringen wird. Schon oft hat sich gezeigt, dass Umfragen lediglich Momentaufnahmen sind – vielleicht kommt alles ganz anders? Die Ergebnisse erfahren Sie am frühen Sonntagabend selbstverständlich bei uns.

Johannes Michel

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