Feuerwerksmusik von den Blasbälgern

Veröffentlicht am 27. November 2017 von Johannes Michel

Wie erlebt man Weihnachten? „Als Kinder spielten wir zu Hause immer zu Weihnachten Konzerte“ – so beschrieb Pastoralreferent Philipp A. Fischer zur Eröffnung des Adventskonzertes des Musikvereins Hallstadt seine Erinnerungen. „Heute, als Erwachsener, wird aus der heiligen Zeit oft die eilige Zeit.“ Perfekt also, sich beim Konzert zurückzulehnen und die Musik wirken zu lassen.

Gleich fünf Orchester brachte der Musikverein Hallstadt zum „voradventlichen Konzert“ am 26. November 2017 auf die „Bühne“. Die war der Altarraum der Pfarrkirche St. Kilian, auf dem es bei Vollbesetzung wieder einmal recht eng zuging. Den Hauptpart im Konzert übernahm die Stadtkapelle (Dirigent Klaus Hittinger), sie spielte unter anderem Teile aus „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Petrowitsch Mussorgski und den „Abendsegen“ aus „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck.

Ihren großen Auftritt hatten auch die Blasbälger (Dirigentin Kathrin Motschenbacher), das Nachwuchsorchester des Musikvereins. Die jüngsten Musiker gaben die Ouvertüre aus Händels Feuerwerksmusik zum Besten, bevor sie sich mit den Greenhorns zusammentaten, Erwachsenen, die erst seit kurzer Zeit beim Musikverein aktiv sind. Das Posaunensextett spielte „Lux Aurumque“, die Jugendkapelle (Dirigentin Teresa Diller) drei Stücke.


Die Stadtkapelle beim Adventskonzert 2017.

Unterbrochen wurden die Stücke mit besinnlichen Texten, gelesen von Theresia Dirauf. Nach dem Konzert konnten die Besucher die berühmte Zwetschgenharmonie sowie Glühwein und Kinderpunsch vor der Kirche auf dem Kirchplatz genießen. Und davon machten die Konzertbesucher auch regen Gebrauch – die Pfarrkirche war sehr gut besucht.

 

Fotos vom Adventskonzert des Musikvereins Hallstadt finden Sie in unserer Bildergalerie (zum Öffnen einfach ein beliebiges Foto anklicken, zum Beenden der Anzeige das X in der Ecke oben wählen). 

Gerne können Sie hier Ihren Kommentar zum Artikel hinterlassen.


Bitte geben Sie Ihren richtigen Namen (kein Pseudonym) an, ansonsten können wir Ihren Kommentar nicht veröffentlichen.
Ist dies Ihr erster Kommentar, erfolgt vor der Freischaltung zunächst eine Prüfung.
Für den Inhalt von Kommentaren ist die Redaktion nicht verantwortlich.