Wechsel an der Spitze in Hallstadt

Veröffentlicht am 16. März 2014 von Lena Thiem

Nach nur einer Amtsperiode ist das Bürgermeisteramt für Markus Zirkel (SPD) schon wieder passé. Am Wahltag erhielt Thomas Söder (CSU) mehr Stimmen und kann daher zum 1. Mai ins (Bürger-)Rathaus der Stadt Hallstadt einziehen.

„In den letzten sechs Jahren sind die wirklich drängenden Aufgaben wie zum Beispiel Hochwasserschutz, Sanierung und Aufwertung Marktplatz und Lichtenfelser Straße, die Rathaussanierung, Neubau einer Dreifachturnhalle, Neubau Feuerwehr und vieles mehr nicht angepackt worden. Auf der anderen Seite wurde nicht verantwortungsvoll mit den Steuergeldern der Hallstadter Bürger umgegangen, wie das Projekt Marktscheune zeigt. Ich möchte Bürgermeister von Hallstadt und Dörfleins werden, weil ich positive Veränderungen in die richtige Richtung für meine Heimatstadt erreichen will“, sagte Thomas Söder vor ziemlich genau einem Monat im Interview mit Nachrichten am Ort.

Von seiner Argumentation sind allem Anschein nach die Hallstadter Wähler in Mehrheit überzeugt und haben für einen Wechsel auf dem Chefsessel des Rathauses gesorgt. Die positive Resonanz auf Söders Ideen hatten bereits die gut besuchten Wahlveranstaltungen der CSU Hallstadt gezeigt.

Thomas Söder setzte sich mit 2.067 Stimmen (53,87 Prozent) gegen Amtsinhaber Markus Zirkel durch, der 1.770 Stimmen (46,13 Prozent) erhielt. Die Wahlbeteiligung lag nach Auskunft der Stadt Hallstadt bei 56,83 Prozent, das heißt: 3.875 von 6.818 Wahlberechtigten gaben ihre Stimme ab.

Wahlwochen 2014 Hallstad Ergebnis Grafikt

Hallstadt Thomas Söder 1200
Thomas Söder löst Markus Zirkel im Hallstadter Rathaus ab.

1 Kommentar bisher. Haben Sie etwas dazu zu sagen?
Dann können Sie gerne ebenfalls einen Kommentar hinterlassen.
Kommentare geben die Meinung des Autors wieder, die Meinung der Redaktion
von Nachrichten am Ort muss damit nicht deckungsgleich sein.

  1. Bernhard Schrauder 18. März 2014 at 12:24 - Antworten

    Hallstadt hat nun den Bürgermeister, den es verdient. Da helfen auch zweideutige Aussagen des „Ex“ nichts. Man(n) muss auch mit Anstand verlieren können. Es war zu viel an Stelbstdarstellung und Versäumnissen.

Gerne können Sie hier Ihren Kommentar zum Artikel hinterlassen.


Bitte geben Sie Ihren richtigen Namen (kein Pseudonym) an, ansonsten können wir Ihren Kommentar nicht veröffentlichen.
Ist dies Ihr erster Kommentar, erfolgt vor der Freischaltung zunächst eine Prüfung.
Für den Inhalt von Kommentaren ist die Redaktion nicht verantwortlich.