Polizeibericht 15. September 2017

Veröffentlicht am 15. September 2017 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz



Unfallflüchtiger hinterlässt hohen Sachschaden

BAUNACH. Gegen die Fahrertür eines orangefarbenen VW/Polo, der am Donnerstag, zwischen 12.45 und 13.30 Uhr, in der Hemmerleinsstraße geparkt war, fuhr ein bislang unbekannter Autofahrer. Er setzte seine Fahrt fort und hinterließ einen Reparaturschaden von ca. 4.000 Euro. Hinweise auf den Verursacher nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter Tel. 0951/9129-310 entgegen.

Fahrzeug wurde gesucht

Breitengüßbach. Die Streife der Fahndungskontrollgruppe der Verkehrspolizeiinspektion Bamberg stellte am Donnerstagfrüh auf dem Autohof Breitengüßbach einen Pkw fest und folgte diesem bis Baunach. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass dieser wegen Unterschlagung gesucht wird und auch keine Haftpflichtversicherung hatte. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Die Fahrerin des Pkw wurde von verschiedenen Staatsanwaltschaften wegen Aufenthaltsermittlung wegen Diebstahls und Betrugs zur Festnahme gesucht. Sie wurde in die Justizvollzuganstalt in Bamberg verbracht. 

 

Frontalzusammenstoß fordert weiteres Todesopfer

OBERHAID. Der Frontalzusammenstoß am Donnerstagmorgen auf der Kreisstraße BA34 zwischen Oberhaid und Lauter forderte nun ein weiteres Todesopfer. Auch der zweite Insasse des polnischen Fahrzeuges erlag den Folgen seiner schweren Verletzungen. Bei dem Verkehrsunfall war ein 37-jähriger Peugeotfahrer, kurz vor 7 Uhr, auf regennasser Fahrbahn in den Gegenverkehr geraten und frontal mit einem dort fahrenden Mercedes zusammengestoßen. Der 37 Jahre alte polnische Fahrer starb noch an der Unfallstelle, während ein Notarztteam seinen lebensgefährlich verletzten Mitfahrer in ein Krankenhaus transportierte. Die Bemühungen der Ärzte blieben jedoch ohne Erfolg, am Nachmittag erlag auch der 27-jährige Pole seinen schweren Verletzungen. Die 52-jährige Frau im entgegenkommenden Mercedes erlitt leichte Verletzungen. Nach ersten Erkenntnissen der Unfallermittler der Polizeiinspektion Bamberg-Land waren die beiden getöteten Männer im Fahrzeug nicht angegurtet. Die weiteren Ermittlungen zur Unfallursache, in die auch ein Sachverständiger eingebunden ist, dauern an.

Wohnmobil aufgebrochen

BUTTENHEIM. Unbekannte brachten in der Zeit von Montag bis Donnerstag die Fahrertür eines im Gewerbegebiet abgestellten Wohnmobils auf. Im Inneren fielen den Einbrechern eine Rückfahrkamera sowie ein mobiles Navi in die Hände. Außerdem wurden aus einem Planenanhänger eine Bohrmaschine, ein Bohrschrauber, Marke Bosch und zwei Staubsauger, AEG, entwendet. Der Gesamtschaden wird auf ca. 800 Euro geschätzt. Der angerichtete Sachschaden beträgt ca. 250 Euro. Zeugen und Täterhinweise nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter Tel. 0951/9129-310 entgegen.

Beim Einparken nicht aufgepasst

RECKENDORF. Beim Rückwärtseinparken in der Ortsstraße „Anger“ übersah ein 53-jähriger Ford/Focus am Donnerstagnachmittag einen hinter ihm wartenden Mercedes eines 33-Jährigen. An beiden Fahrzeugen entstand Gesamtsachschaden von rund 2.000 Euro.

Stehendes Fahrzeug zu spät erkannt

VIERETH-TRUNSTADT. Verkehrsbedingt musste ein 54-jähriger Fordfahrer am Donnerstagnachmittag auf der B26 an einer Baustellenampel anhalten. Ein nachfolgender 21-jähriger VW-Fahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr auf. Der Fordfahrer erlitt durch den Aufprall leichte Verletzungen. Der Gesamtsachschaden wird auf ca. 2.000 Euro geschätzt.

Geparkten Omnibus angefahren

BURGGRUB. Gegen das Heck eines in der Hauptstraße geparkten Omnibusses fuhr ein unbekannter  Fahrzeugführer in der Nacht zum Dienstag. Ohne sich um den angerichteten Sachschaden von etwa 1.000 Euro zu kümmern, setzte der Verursacher seine Fahrt fort. Hinweise auf den Verursacher nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter Tel. 0951/9129-310 entgegen.

 

Sexuelle Übergriffe auf Kirchweih – Mutmaßlicher Haupttäter ermittelt und in Haft

HIRSCHAID. Der bisher flüchtige vierte Tatverdächtige und mutmaßliche Haupttäter der sexuellen Übergriffe am Samstagabend bei der Kirchweih in Hirschaid konnte nach intensiven Ermittlungen der Beamten der Polizei Bamberg-Land in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bamberg festgenommen werden. Er sitzt nun, wie auch drei weitere zuvor festgenommene Tatverdächtige, in Untersuchungshaft.

Eine Gruppe junger Männer hatte am Samstag gegen 21.15 Uhr im Bereich des Damms zwei junge Frauen abseits gedrängt. Ein Tatverdächtiger aus dieser Gruppe berührte zwei Frauen unsittlich, womit die weiteren Mitglieder der Gruppe, darunter auch die drei bereits Festgenommenen, einverstanden waren, dies billigten und dabei zuschauten. Angehörige dieser Personengruppe hielten dazu auch eine 17-Jährige unter einer Brücke fest, um das unsittliche Berühren durchzuführen. Den jungen Frauen gelang kurz darauf die Flucht.

Im Rahmen der Fahndung konnten die Polizeibeamten zunächst drei der Tatverdächtigen, im Alter von 16 bis 20 Jahren, ausfindig machen und vorläufig festnehmen. Nachdem die Staatsanwaltschaft Bamberg am Sonntag Haftbefehl gegen drei Tatverdächtige beantragt hatte, kamen sie anschließend in verschiedene Justizvollzugsanstalten.

Mehrere Beamte der Polizeiinspektion Bamberg-Land arbeiten im Rahmen einer Arbeitsgruppe mit Hochdruck an der Aufklärung der Übergriffe. Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen konnten sie den bisher flüchtigen vierten Tatverdächtigen und zugleich mutmaßlichen Haupttäter, einen 33-jährigen irakischen Staatsangehörigen, ermitteln. Der Mann wurde noch am Mittwochabend festgenommen. Auf Antrag der Bamberger Staatsanwaltschaft erging am Donnerstag gegen den vierten Tatverdächtigen Haftbefehl wegen sexueller Nötigung. Polizisten brachten ihn danach in eine Justizvollzugsanstalt.

Die Ermittlungen der Arbeitsgruppe der Polizei Bamberg-Land und der Staatsanwaltschaft dauern an. Derzeit haben die Beamten keine Erkenntnisse, dass die sexuellen Übergriffe gegen die jungen Frauen mit einer zeitlich zirka zwei Stunden späteren tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen auf der Kirchweih in Hirschaid in Verbindung stehen.

Die Beamten bitten nach wie vor Zeugen, die Angaben zu den sexuellen Übergriffen gegen 21.15 Uhr oder zu der tätlichen Auseinandersetzung gegen 23 Uhr machen können, sich unter der Tel.-Nr. 0951/9129-310 bei der Polizei Bamberg-Land zu melden.

Titelfoto: Polizei Bayern


Infos, soziale Netzwerke, eventuell ähnliche Beiträge und mehr:

Gerne können Sie hier Ihren Kommentar zum Artikel hinterlassen.


Bitte geben Sie Ihren richtigen Namen (kein Pseudonym) an, ansonsten können wir Ihren Kommentar nicht veröffentlichen.
Ist dies Ihr erster Kommentar, erfolgt vor der Freischaltung zunächst eine Prüfung.
Für den Inhalt von Kommentaren ist die Redaktion nicht verantwortlich.