Polizeibericht 29. Januar 2016

Veröffentlicht am 29. Januar 2016 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz



Stoßstange beschädigt und geflüchtet

BREITENGÜßBACH. Die Stoßstange eines in der Bahnhofstraße parkenden, schwarzen Seat Ibizas beschädigte ein Unbekannter am Donnerstag  im Zeitraum von 5.30 bis 15.15 Uhr. Vermutlich beim Rückwärtsfahren des Flüchtigen entstand der Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro. Wer konnte den Unfallhergang beobachten? Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310.

Von Lkw abgedrängt

SCHLÜSSELFELD. Am Donnerstagabend, gegen 18.55 Uhr, befuhr ein 34-jähriger Dacia-Fahrer die Staatsstraße in Richtung Untermelsendorf. Zum gleichen Zeitpunkt kam ihm ein Lkw teilweise auf seiner Fahrspur entgegen. Der 34-Jährige musste ein Ausweichmanöver durchführen und stieß dabei gegen eine Mauer neben der Fahrbahn. An seinem Wagen entstand dadurch  Sachschaden in Höhe von ca. 5.000 Euro. Der Lastwagenfahrer setzte seine Fahrt fort.  Wer kann Angaben zu dem Lkw machen? Die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, nimmt Hinweise  entgegen.

Hundehalterin gesucht

GEISFELD. Die Hundeführer der Operativen Ergänzungsdienste suchen eine unbekannte Hundehalterin. Die Frau war am 09. Dezember 2015 mit einem ebenfalls unbekannten Mann und drei Hunden auf einem Flurbereinigungsweg im Gemeindegebiet von Geisfeld unterwegs. Es war gegen 17.00 Uhr, als zwei der freilaufenden Hunde in der Dunkelheit eine 77-jährige Spaziergängerin anfielen. Grundlos bissen sich die Hunde in Arm, Bein und Brust der Frau fest. Die 77-Jährige aus dem Landkreis Bamberg erlitt durch den Angriff massive Blutergüsse an der rechten Hand und am rechten Bein. Die Fingerkuppe des rechten Ringfingers musste operativ behandelt werden. Die Geschädigte sprach die Hundehalterin auf den Vorfall an. Diese händigte ihr einen handgeschriebenen Zettel mit den angeblichen Personalien aus. Danach verließ sie mit ihrem Begleiter den Tatort, ohne sich weiter um die verletzte Frau zu kümmern. Wie sich herausstellte, waren die Personalien der Hundehalterin falsch. Sie wird von der Geschädigten wie folgt beschrieben: 175 cm groß, etwa 50 Jahre alt, stämmige Figur, helle Haare. Die unbekannte Frau wurde von einem großen stämmigen Mann begleitet. Bei den drei Hunden handelte es sich um zwei große Tiere (ähnlich einem Windhund und einem Schäferhund) und einem kleineren Hund. Der Tatort befindet sich an der Staatsstraße von Bamberg kommend in Richtung Geisfeld auf einem Flurbereinigungsweg kurz vor der Abzweigung nach Roßdorf am Forst. Unterwegs waren die Hundehalter mit einem fensterlosen hellen Kastenwagen mit Bamberger Zulassung. Die polizeilichen Ermittlungen bezüglich des benutzten Fahrzeuges beim Kraftfahrtbundesamt sind noch nicht abgeschlossen. Weitere Geschädigte oder Personen, die Hinweise auf die Gesuchten geben können, werden gebeten sich mit der Polizei unter 0951/9331-1505 oder 0951/9129-310 in Verbindung zu setzen.

Feuer zerstört Scheune auf Reitanlage – Brandursache geklärt

SCHLÜSSELFELD. Schnell konnten die Spezialisten der Bamberger Kripo die Ursache für den Brand einer Scheune in Hohn a. Berg klären. Der in der Scheune abgestellte Radlader entzündete sich. Die Flammen griffen anschließend auf das eingelagerte Heu über. Gegen 13 Uhr ging bei der integrierten Leitstelle die Meldung über das Feuer auf der am Ortsrand gelegenen Reitanlage ein. Der Brand brach in der etwa 20 mal 30 Meter großen Lagerhalle aus und griff schnell auf das dort deponierte Heu über. Ein in Flammen stehender Radlader musste nach draußen geschleppt werden. Zur weiteren Brandbekämpfung brachten die Feuerwehren und Helfer das Heu aus der Scheune. Bereits in der Anfangsphase konnten Mitarbeiter und fleißige Helfer die Pferde in den angrenzenden Ställen in Sicherheit bringen. Ein Tierarzt kümmerte sich um die Tiere. Noch am Nachmittag nahm ein Brandfahnder der Bamberger Kriminalpolizei die Ermittlungen vor Ort auf. Vernehmungen und die Untersuchungen vor Ort ergaben als Brandursache einen technischen Defekt an dem abgestellten Radlader. Dieser war kurz vor dem Brandausbruch noch im Einsatz. Einige Zeit nach dem Abstellen fing das Gefährt offensichtlich Feuer und setzte somit das Heu und die Scheune in Brand. Die gut 80 Einsatzkräfte der Feuerwehren und weitere fleißige Helfer waren bis in den Abend damit beschäftigt das immer wieder auflodernde, eingelagerte Heu aus der Scheune zu bringen. Weder Personen noch Tiere kamen zu Schaden. Der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen bei 50.000 Euro.

Foto: Polizei Bayern


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