Polizeibericht 4. Dezember 2017

Veröffentlicht am 4. Dezember 2017 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz



Verteilerkasten mutwillig beschädigt

BAUNACH. Drei Verteilerkästen entlang des Radweges zwischen Baunach und Breitengüßbach beschädigten Unbekannte mutwillig von Samstag auf Sonntag, zwischen Mitternacht und 6 Uhr früh. Es entstand ein Schaden von mindestens 6.000 Euro. Zudem wurden zwei Verkehrsschilder herausgerissen. Wer hat zur Tatzeit verdächtige Personen beobachtet? Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310.

Ford Mondeo mit Frontschaden

HALLSTADT. Gegen die linke vordere Fahrzeugseite eines blauen Ford Mondeo stieß am Sonntag, zwischen 10.15 und 11.45 Uhr ein noch unbekannter Verkehrsteilnehmer. Obwohl durch den Anstoß ein Schaden von etwa 1.500 Euro entstand, fuhr der Verursacher davon. Der Pkw stand zur Unfallzeit in der Kilianstraße/Mainstraße. Zeugen der Unfallflucht werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, in Verbindung zu setzen.

 

Heckscheibe eingeschlagen

WALSDORF. Schaden von etwa 500 Euro richtete ein Unbekannter an einem Pkw, Opel Astra, an. Zwischen Samstagabend, 20.30 Uhr, und Sonntagmorgen, 9 Uhr, wurde die Heckscheibe des in der Ortsstraße „Am Baumgarten“ geparkten Fahrzeuges eingeschlagen. Wer hat zur Tatzeit verdächtige Personen beobachtet? Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310.

 

22 Unfälle nach Wintereinbruch

LANDKREIS BAMBERG. Im Laufe des Sonntags setzte starker Schneefall ein, der im gesamten Landkreis Bamberg zu winterlichen Straßenverhältnissen führte. Aufgrund der Schneeglätte kam es zu mehr als 20 Verkehrsunfällen. Dabei wurde eine Frau schwer verletzt; drei weitere Personen erlitten leichtere Verletzungen. Der entstandene Blechschaden wird auf mehr als 50.000 Euro geschätzt.

Der schwerste Unfall ereignete sich am späten Sonntagnachmittag, gegen 16.30 Uhr, auf der B 22 bei Debring. Dort rutschte eine 73-jährige Honda-Fahrerin aufgrund Schneeglätte auf die Gegenfahrbahn und prallte dort mit einem entgegenkommenden Pkw, BMW, der mit zwei Personen besetzt war, zusammen. Alle drei Unfallbeteiligten erlitten beim Zusammenstoß Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte die schwer verletzte Seniorin sowie die beiden leicht verletzten Insassen des BMW ins Klinikum. Die nicht mehr fahrbereiten Autos mussten abgeschleppt werden.

Ebenfalls schneeglatte Fahrbahn wurde am Sonntagnachmittag einem 51-jährigen Autofahrer zum Verhängnis. In einer Rechtskurve auf der Strecke von Oberhaid in Richtung Sandhof kam der Pkw, Opel Meriva, ins Schleudern und rutschte in den Graben. Auch hier musste der Fahrer mit leichten Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert und sein beschädigtes Auto abgeschleppt werden.  

Nicht mehr rechtzeitig konnte eine 18-jährige Fahranfängerin in Dörfleins an der Kreuzung Dörfleinser Straße/Hutstraße ihr Fahrzeug auf der schneebedeckten Straße abbremsen und rutschte deshalb auf den Pkw, Peugeot, einer 30-Jährigen. Durch den Anstoß wurde das im Peugeot mitfahrende 2-jährige Kind leicht verletzt. 

Nicht angepasste Geschwindigkeit

A 73/BAMBERG. Am Samstagabend fuhr ein 24-jähriger Audi-Fahrer an der Anschlussstelle Bamberg-Süd in Fahrtrichtung Norden auf die A 73 ein. Im Einfahrtsast verlor er aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit bei feuchter Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug, kam ins Schleudern und kollidierte mit der Außenschutzplanke. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 2.000 Euro.

Schneeunfälle von Sonntagnachmittag bis Sonntagabend

A 73/LANDKREIS BAMBERG. Zwischen 14.30 Uhr und ca. 20 Uhr ereigneten sich am Sonntag auf der A 73 insgesamt sechs Verkehrsunfälle aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse und der nicht angepassten Geschwindigkeit der beteiligten Verkehrsteilnehmer. Dabei wurde eine Person leicht verletzt; es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von fast 50.000 Euro. Bei Ebensfeld bremste ein 48-jähriger Peugeot-Fahrer wegen eines auf dem Standstreifen stehenden Pannenfahrzeuges ab. Da sein Fahrzeug nur mit Sommerreifen mit wenig Profil ausgerüstet war, kam er ins Schleudern und prallte gegen die linke Seite eines daneben fahrenden Golf. Auf Höhe Zapfendorf in Richtung Suhl kam eine 18-jährige Ford-Fahrerin ins Rutschen und prallte gegen die Mittelschutzplanke. Im Bereich der Anschlussstelle Bamberg-Süd wechselte ein unbekannter Pkw-Fahrer vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Ein nachfolgender 61-jähriger Mercedes-Fahrer musste, um einen Zusammenstoß zu verhindern, abbremsen und kam auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern. Der Mercedes drehte sich mehrfach und stieß noch gegen den Ford eines 33-Jährigen. Zu diesem Unfall sucht die Verkehrspolizeiinspektion Zeugen, die Hinweise auf den unbekannten Pkw geben können unter Tel. 0951/9129-510. Am Bamberger Kreuz musste ein 25-jähriger Skoda-Fahrer wegen eines einfahrenden Schneepfluges seine Geschwindigkeit verringern. Eine 56-jährige Mercedes-Fahrerin erkannte dies zu spät und prallte aufgrund ihres zu geringen Abstandes in das Heck des Skoda. Anschließend schleuderte der Mercedes in die Mittelschutzplanke und touchierte auch noch einen Seat. Auf Höhe Buttenheim in Richtung Nürnberg kam eine 34-jährige Seat-Fahrerin ins Schleudern und fuhr nach rechts in die Böschung. Der nicht mehr fahrbereite Pkw musste abgeschleppt werden. Bei Breitengüßbach in Richtung Suhl schleuderte eine 56-jährige Peugeot-Fahrerin gegen einen weiteren Peugeot eines 57-Jährigen.

A 70/MEMMELSDORF, LKR. BAMBERG. Aus bisher nicht geklärter Ursache kam am Sonntagvormittag auf der A 70 in Richtung Bayreuth ein 47-jähriger Kia-Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet ins Bankett. Anschließend überfuhr er eine Kilometer-Tafel und fuhr auf die ansteigende Außenschutzplanke. Von dieser konnte er sich lösen und kam nach weiteren 150 Metern auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Sein Pkw wurde dabei total beschädigt. Beim Unfall wurde der 47-Jährige nicht verletzt, seine Ehefrau musste jedoch aufgrund eines Schocks mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 21.200 Euro.

Titelfoto: Polizei Bayern


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