Polizeibericht 8. November 2017

Veröffentlicht am 8. November 2017 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz



In Feldscheune eingestiegen

HIRSCHAID. Über das offene Dachgebälk einer Feldscheune in der Flurgemarkung „Kühlich“ gelangten unbekannte Täter in der Zeit von Freitag bis Dienstag. Aus der Scheune entwendeten die Eindringlinge mehrere Werkzeugmaschinen im Gesamtwert von 500 Euro. Zum Abtransport der Maschinen traten die Täter gegen die versperrte Türe um nach draußen zu gelangen. Dabei hinterließen sie einen Sachschaden in Höhe von ca. 100 Euro. Wer hat zur besagten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht und kann Hinweise auf die Täter geben? Meldungen nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, entgegen.

Vorfahrt missachtet

LITZENDORF. An der Einmündung Hauptstraße/Staatsstraße 2210 übersah am Dienstagmittag ein 30-jähriger VW-Fahrer eine vorfahrtsberechtigte 37-jährige Seat-Fahrerin. Bei dem Zusammenstoß entstand an den Fahrzeugen ein Gesamtsachschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.

Zeugen gesucht für Unfallflucht

KÖNIGSFELD. Die Kreisstraße BA 31 (Königsfeld – Hollfeld) befuhr am Dienstag, gegen 17.45 Uhr, eine 26-jährige mit ihrem Pkw VW-Golf. Auf der Strecke kam der Fahrerin auf ihrer Fahrbahnseite ein bislang unbekannter Pkw-Fahrer entgegen. Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste die 26-Jährige nach rechts ausweichen und stieß dabei mit dem rechten Außenspiegel gegen einen Leitpfosten. Ohne sich um den verunfallten Pkw und entstandenen Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro zu kümmern, setzte der Unfallverursacher seine Fahrt fort. Zeugen der Unfallflucht werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, in Verbindung zu setzen.

 

Drei Wohnungseinbrecher auf der Flucht gefasst

HIRSCHAID. Ein schneller Fahndungserfolg gelang Polizisten am Dienstagmittag im Bereich Hirschaid. Innerhalb kürzester Zeit konnten sie nach dem Hinweis einer aufmerksamen Zeugin mehrere, mit einem Auto geflüchtete, Einbrecher aufspüren und festnehmen. Nach intensiven Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Bamberg sitzen die drei Polen nun in Untersuchungshaft.

Eine Bewohnerin aus der Hangstraße im Ortsteil Seigendorf beobachtete gegen 11.30 Uhr verdächtige Männer bei einem nahegelegenen Anwesen und teilte dies wenig später der Polizei mit. Die drei Unbekannten waren zwischenzeitlich mit einem roten Kleinwagen mit Forchheimer Kennzeichen geflüchtet.

Großfahndung führt zur Festnahme

Sogleich startete ein Großaufgebot der Polizei mit umfangreichen Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch die Besatzung eines Polizeihubschraubers die Beamten unterstützte. Wie sich herausstellte, waren die genannten Kennzeichen in der Nacht zum Dienstag im Landkreis Forchheim gestohlen worden.

Nur etwa 20 Minuten später entdeckten die Polizisten kurz vor dem Buttenheimer Ortsteil Gunzendorf einen roten Kleinwagen mit polnischen Kennzeichen und stoppten ihn sofort. Schnell erhärtete sich der Verdacht, dass die drei polnischen Insassen, im Alter von 23 bis 25 Jahren, die gesuchten Männer sein müssen, worauf die Einsatzkräfte sie umgehend festnahmen. In dem Wagen fanden die Beamten zudem Aufbruchswerkzeug und Sturmhauben. Der rote Skoda wurde sichergestellt und von einem Abschleppdienst zur Kriminalpolizeidienststelle gebracht.

Nach Ermittlungen der Kripo Haftbefehle erlassen

In der Folge führten Spezialisten der Kripo Bamberg umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen insbesondere bei dem Wohnanwesen und dem Auto durch. Dabei entdeckten die Beamten auch Wertgegenstände, die die Einbrecher kurz zuvor aus dem Wohnhaus erbeutet hatten. Das Fachkommissariat für Eigentumskriminalität übernahm in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Bamberg die umfassenden Ermittlungen.

Am Donnerstag ergingen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg Haftbefehle wegen Wohnungseinbruchdiebstahls gegen die drei Beschuldigten. Beamte brachten die Männer im Anschluss in verschiedene Justizvollzugsanstalten.

Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft dauern an. In diesem Zusammenhang wird auch geprüft, inwieweit die Bande für weitere Straftaten verantwortlich ist.

Titelfoto: Polizei Bayern


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