Abich helau! – Faschingsumzug in Ebing 2013

Veröffentlicht am 18. Februar 2013 von Johannes Michel
Logopädie Scheßlitz



MIT GROSSER BILDERGALERIE!

Und noch ein Faschings-Nachschlag… Sambaklänge und Weltpolitik. Am Faschingsdienstag schlängelte sich auch in diesem Jahr wieder der Gaudiwurm des Ortskulturrings Ebing durch die Straßen. Mit 16 Wägen und Fußgruppen startete der Zug traditionsgemäß um 14 Uhr in der Oberen Straße, angeführt von der Mädchengarde Zapfendorf, der Blaskapelle Ebing und dem Maria-Ward-Kindergarten.

Die Blaskapelle heizte den Zuschauern mit heißen Sambarhythmen kräftig ein. Es gab Faschingskrapfen, Bier und Glühwein und jede Menge Süßes für die Kleinen und Kleingebliebenen. Die Stammtische in Ebing hatten im Vorfeld wieder kräftig geplant, gebastelt und gebaut. Am weitesten angereist war König Noah mit seinem Hofstaat direkt aus Afrika vom Stammtisch „Faxen“. Zum Oktoberfest im September auf dem Ebinger Marktplatz lud der Stammtisch „Spaßvögel“ in bayrischer Tracht und lauter Musik ein. Auf dem Wagen des Stammtisch „Sternla“ jagte Bruno der Bär den Breitmaulfrosch und machen auf Unstimmigkeiten im Ort aufmerksam. Früher reichte ein Pfarrer, heute braucht man vier. Der Pfeifenclub nahm den Euro-Rettungsschirm aufs Korn: „Der Rettungsschirm ist wirklich klasse, wie zahlen ein und die anderen machen Kasse!“. Auch Annette Schwavan wurde eingeladen, schon mal mitzustrampeln.

Der jüngste Ebinger Verein, die „Maafregger“, beklagte, als Gartenzwerge verkleidet, die Angriffe der bösen Hexe Schniedelwutz durch den schwarzen Amtsritter, der fast das Johannisfeuer zum Scheitern brachte. Aber Abicher Gartenzwerge kriegt man nicht so schnell klein, drum laden sie schon für nächstes Jahr wieder ein! Die Feuerwehr Ebing hatte sich den Spruch auf die Banden geschrieben: „Stell dir vor du drückst und alle drücken sich!“ und wollte damit für Nachwuchs werben.

Auch Gruppen aus den Nachbarorten waren mit dabei!

Unterstützt wurde der Ebinger Gaudiwurm durch zahlreiche Gruppen aus den Nachbargemeinden. So beteiligte sich auch dieses Jahr wieder die Gemeinde Rattelsdorf mit Bürgermeister Bruno Kellner, drittem Bürgermeister Hans-Jürgen Scheerbaum, Pastoralreferent Bernhard Heuberger und der Ortskulturringvorsitzenden Birgit Erk am Geschehen. Er machte auf die schnellen Verbindungen mit der Breitbandversorgung und die „Autobahn“ zwischen Höfen und Freudeneck aufmerksam.

Ebenfalls mit von der Partie war der Fanclub 1860 Rattelsdorf mit seinem Löwenwagen und die Rattelsdorfer Jugendfeuerwehr, die Rauchzeichen gab. Erstmals am Start war der Obst- und Gartenbauverein Rattelsdorf mit 100-prozentiger Zwergenpower. Auch der Tennisclub Zapfendorf war, wie jedes Jahr am Start, und präsentierte den desolaten Zustand der Kirchenorgel und gab gleichzeitig Tipps mit ganz viel Sister-Act-Power . Ebenso traditionsgemäß dabei und aus Ebing nicht mehr wegzudenken: die Gymnastikgruppe Lauf.

Das Publikum war restlos begeistert und schunkelte zum traditionellen Abschluss bei der Ebinger Nationalhymne „Lustig ist das Zigeunerleben“ am Marktplatz kräftig mit. Im Anschluss an den Faschingsumzug lud auch dieses Jahr die Spielvereinigung Germania Ebing ins Sportlerheim zum Kinderfasching.

Ein großer Dank geht auch an die Fotografin Elke Ringer…

Birgit Erk. Fotos: Elke Ringer

Übrigens: 2012 waren wir beim Faschingsumzug mit dabei. Sie finden den Artikel aus dem vergangenen Jahr direkt hier: Abich helau! – Faschingsumzug in Ebing.

 

Viele Bilder vom Faschingsumzug in Ebing finden Sie in der Bildergalerie (zum Öffnen der Galerie einfach auf ein beliebiges Foto klicken, zum Beenden der Anzeige genügt ein Klick auf das geöffnete Bild) …


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  1. Feuerwehrmann1977 18. Februar 2013 at 13:36 - Antworten

    Faschingszug toll! Alles toll!
    Ich versteh die Welt nicht mehr!
    Die Feuerwehr macht hier einen großen Akt draus das sie keine Leute haben und lehnen andererseits einen der seit 25 Jahren aktiver Feuerwehrmann mit Leib und Seele ist ab!
    Das kann doch nicht sein, oder?
    Die sollen doch froh sein wenn sie Leute haben die freiwillig in brennende Häuser gehen oder tote Menschen rausholen usw.
    Also ich finde das einen Witz!
    Da sind die falschen Leute an der Macht!
    Nur weil einem die Nase desjenigen nicht passt!
    Schade!

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