Auch gegen Vilsbiburg ziehen die Independents den Kürzeren

Veröffentlicht am 14. Januar 2013 von Johannes Michel
Logopädie Scheßlitz



Am Ende reicht es wieder nicht für die gastgebenden Independents aus Rattelsdorf gegen die auf Platz 4 befindlichen Vilsbiburger.
Gleich zu Beginn setzen die Niederbayern die Gastgeber gehörig unter Druck. Mit hohem Tempo und intensiver Verteidigung konnten sich die Prote-Schützlinge mit 11 zu 2 absetzen. Die Gastgeber fanden keine Mittel gegen die bewegliche und intensive Spielweise der Vilbiburger. So stand es kurz vor Ende des ersten Viertels 25 zu 10 für die Gäste.

Durch eine Umstellung der Verteidigung kämpften sich die Wolfschmitt Schützlinge so langsam zurück ins Spiel. In der Verteidigung zwangen die Jungs um Lukas Sasse die Gäste immer wieder zu schweren Würfen, die nicht ihr Ziel fanden. Im Angriff lief der Ball jetzt besser und die Independents konnten den Vorsprung der Gäste zur Halbzeit auf 43 zu 36 verkürzen.

Ab dem Seitenwechsel entwickelte sich dann ein munteres Spielchen, in dem zu Beginn die Gastgeber den Rückstand auf 44 zu 48 reduzieren konnten um dann wieder durch Dreier des überragenden Spielmachers Josep Fuca leicht ins Hintertreffen zu geraten (52 zu 57 zu Beginn des letzten Viertels).

Wie auch in den letzten Spielen mussten die letzten zehn Minuten die Entscheidung herbei führen. Zwei Minuten vor Ende des Spiels waren die Gastgeber auf 63 zu 66 dran, konnten aber den entscheidenden Schritt nicht gehen. Ein 10- zu-0-Lauf der Niederbayern zerstörte dann alle Hoffnungen auf ein glückliches Ende dieses Spiels für die Itzgrunder. Zum Ende wurde die Niederlage dann doch etwas deutlich und ging auf Grund der dünnen Spielerdecke der Gastgeber verdient mit 80 zu 70 an die Niederbayern.

Gut mitgespielt, aber nicht bis zum Ende durchgehalten

„Wir spielen immer wieder 35 oder 36 Minuten gut mit, und dann beginnt bei einigen wichtigen Spielern der Kopf zu arbeiten. Wir treffen Entscheidungen, die uns immer wieder das Genick brechen. Übertreiben es mit Einzelaktionen und suchen das Erfolgserlebnis immer im Eins gegen Fünf. Wir zeigen in jedem Spiel, dass wir mithalten können, aber am Ende uns immer selber um die Lorbeeren bringen. Am nächsten Spieltag geht es wieder gegen ein Team aus dem oberen Tabellen Drittel. Es kostet zur Zeit verdammt viel Kraft zu spielen und zu kämpfen. Mit maximal acht Spielern zu arbeiten ist schwierig, wird aber von Allen immer gut umgesetzt und wir wollen uns belohnen für das gezeigte Engagement.“

Punkteverteilung Rattelsdorf:
Laudermill, T. (29); Sandu, B. (16); Bondar, A. (11); Turan, Y. (7); Thiem, M. (5); Sasse, L. (2); Seemüller, A.; Siebe, M.

Andy Sippach


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