Verschuldung? Unter 100 Euro pro Einwohner!

Veröffentlicht am 22. Dezember 2014 von Johannes Michel

Bei durchschnittlich rund 700 Euro liegt im Freistaat Bayern die Pro-Kopf-Verschuldung der Einwohner, gerechnet auf ihren Wohnort. Aus dieser Sicht ist Rattelsdorf ein wahres Paradies. Natürlich gibt es Städte und Gemeinden vollkommen ohne Schulden, wie etwa Hallstadt. Aber auch Rattelsdorf entwickelt sich richtig positiv – und bringt es auf 98,55 Euro pro Einwohner.

Diese Zahlen konnte Bürgermeister Bruno Kellner in seinem Jahresrückblick im Rahmen der Gemeinderatssitzung vom 18. Dezember 2014 verkünden. Auch bei den Einwohnern bleibt der Trend erfreulich – zum 31. Oktober hatte Rattelsdorf 4.664 Einwohner. Viele große Aufgaben stehen aber in nächster Zeit an, schon in 2015 wird die Sanierung der Schule ein wichtiges Thema. Für die Rattelsdorfer Feuerwehr wird ein neues Fahrzeug für fast 400.000 Euro angeschafft, der fast zwei Millionen Euro teure neue Kindergarten soll im Frühjahr eröffnet werden. Und auch der Breitbandausbau spielt eine wichtige Rolle, das Gesamtvolumen liegt hier bei 740.000 Euro. Im Januar soll außerdem die Sanierung der Ortsdurchfahrt Höfen/Höfenneusig auf den Weg gebracht werden, rund 1,2 Millionen Euro sind für das Projekt im Rahmen der Dorferneuerung vorgesehen.

Eingangsbereich neuer Kindergarten Rattelsdorf 2014
Der Anbau an der Kinderkrippe (links) steht schon. 2015 soll auch der neue Kindergarten, direkt daneben, fertig werden.

Apfelmarkt 2016 wohl in Mürsbach

Einige Beschlüsse wurden in der letzten Sitzung 2014 auch noch gefällt. So unterstütze der Gemeinderat den Wunsch aus dem Bundesgolddorf Mürsbach, im Jahr 2016 den Apfelmarkt des Landkreises Bamberg auszurichten. „Dies lockt Gäste aus nah und fern an“, so Kellner. Die Hebesätze bei der Grund- und Gewerbesteuer bleiben mit 340 v.H. unverändert. Mit diesen Sätzen liegt Rattelsdorf im günstigeren Drittel des Landkreises.

Titelfoto: © Thorben Wengert / PIXELIO

Gerne können Sie hier Ihren Kommentar zum Artikel hinterlassen.


Bitte geben Sie Ihren richtigen Namen (kein Pseudonym) an, ansonsten können wir Ihren Kommentar nicht veröffentlichen.
Ist dies Ihr erster Kommentar, erfolgt vor der Freischaltung zunächst eine Prüfung.
Für den Inhalt von Kommentaren ist die Redaktion nicht verantwortlich.