Hohlmeier: „Die Dörfer wären nichts ohne Euch…“

Veröffentlicht am 18. Mai 2012 von Johannes Michel

MIT GROSSER BILDERGALERIE!

Noch ist die Sanierung des Kreuzbaches im Ortskern von Medlitz nicht vollständig abgeschlossen, Grund zum Feiern gibt es aber dennoch: Nach langem Hin und Her wird das Wasser wieder aufgestaut, und die Feuerwehr hat für Einsätze und Übungen ausreichend Löschwasser zur Verfügung. Gastwirt Johannes Bauer bedankte sich bei den Vermittlern Monika Hohlmeier und Heinrich Rudrof.

Traditionell ist an Christi Himmelfahrt in Medlitz Hochbetrieb. Während sich die Einen in der Gastwirtschaft den „Ochs am Spieß“ schmecken ließen, warteten Andere gespannt auf den Besuch der Europaabgeordneten Monika Hohlmeier. Die CSU-Politikerin wollte sich vor Ort über den aktuellen Stand der Dorferneuerung informieren und inspizieren, ob sich ihr Einsatz gelohnt hat.

Denn in Medlitz tobten die Diskussionen: Nach der Dorferneuerung fehlt dem Bett des Kreuzbaches noch immer der letzte Schliff, und die Feuerwehr hätte fast ihr Löschwasser eingebüßt. Hintergrund: Die Hydranten liefern im Brandfalle nicht genügend Wasser, so dass eine Entnahme aus dem Kreuzbach notwendig wird. Ohne Stauwehr ist dies allerdings nicht möglich. Nach Problemen mit Landratsamt, Naturschutz und Wasserwirtschaft freut sich die örtliche Feuerwehr nun umso mehr über den kleinen Staudamm. Landtagsabgeordneter Heinrich Rudrof, der über die Probleme in Medlitz informiert worden war, hatte den Kontakt zu Monika Hohlmeier hergestellt – und so war die Lösung nach und nach gereift.


Nepomuk wacht über: Heinrich Rudrof, Johannes Bauer, Daniel Böhmer, Holger Hornung, Monika Hohlmeier, Hans-Jürgen Scheerbaum, Sabina Sitzmann-Simon und Georg Güßbacher (zum Vergrößern anklicken).

Auch Kreisbrandinspektor Willy Scholz und Kreisbrandmeister Holger Hompesch hatten sich für das Stauwehr eingesetzt. Johannes Bauer sprach ihnen nochmals seinen besonderen Dank aus. Monika Hohlmeier, die ebenso wie Heinrich Rudrof einen Blumenstrauß überreicht bekam, bedankte sich für die Einladung, lobte den „Ochs am Spieß“ und hob das Eigenengagement der Medlitzer Bürger hervor: „Den Blumenstrauß müsstet eigentlich ihr erhalten, denn durchgesetzt habt ihr euch selbst. Die Dörfer wären nichts ohne euch“, sagte Hohlmeier. „Ende gut, alles gut“, waren die Worte von Rudrof. Bleibt abzuwarten, wann das Bachbett seinen Endzustand erreichen wird – denn erst dann ist die Dorferneuerung in Medlitz wirklich abgeschlossen.


Auch MdL Heinrich Rudrof bekam Blumen.

Johannes Michel

 

Viele Fotos vom Besuch von Monika Hohlmeier und Heinrich Rudrof in Medlitz finden Sie in unserer Bildergalerie (zum Öffnen der Galerie einfach auf ein beliebiges Foto klicken, zum Beenden der Anzeige genügt ein Klick auf das geöffnete Bild)…

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