„Goldenes Jahr“ für den Obst- und Gartenbauverein und Mürsbach insgesamt

Veröffentlicht am 28. März 2012 von Johannes Michel
Logopädie Scheßlitz



Als „Jahr für die Annalen“ bezeichnete die Erste Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins Mürsbach, Sabina Sitzmann-Simon, das „ereignisreiche und arbeitsintensive“ Jahr 2011, über dessen Verlauf sie in der Jahreshauptversammlung Rechenschaft ablegte.

Der Gartenbauverein habe mit verschiedenen Feierlichkeiten und Aktionen (etwa Baumpflanzungen in Dorf und Flur) sein 40-jähriges Bestehen unter der Schirmherrschaft des Ehrenvorsitzenden des Bezirksverbandes, Edgar Sitzmann, begangen. Dabei konnten an die Gründungsmitglieder des Jahres 1971 erstmals „Ehrennadeln in Gold“ für 40-jährige Mitgliedschaft verliehen werden.

Großen Beifall fand die Entwicklung der Mitgliederzahl im vergangenen Jahr. Insgesamt konnten 14 neue Mitglieder gewonnen werden, so dass der Verein nun 139 Mitglieder zählt. Die Vorsitzende räumte ein, dass sie ihr Ziel, im 40. Vereinsjahr 140 Mitglieder zu erreichen, knapp aber dennoch verfehlt habe. Sie sagte zu, dies heuer nachzuholen. Ein wichtiger Grund für den Mitgliederzuwachs von rund 15 Prozent sei die inzwischen kontinuierliche Jugendarbeit, die der Verein seit etwa drei Jahren anbietet. Derzeit besteht die Jugendgruppe aus 16 Mädchen und Buben von sechs bis 15 Jahren.

„Unser Dorf hat Zukunft, unser Dorf soll schöner werden“ prägt 2011 und 2012

Gold war auch die Farbe, die Mürsbach beim Bezirksentscheid 2011 des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft, unser Dorf soll schöner werden“ letztes Jahr gewonnen hat. Mit viel Enthusiasmus, Ideen und Aktivitäten hatten sich hier vor allem das Vorstandsteam des OGV engagiert und die gesamte Dorfgemeinschaft motiviert, wofür ihnen großer Dank gebühre, lobte die Vorsitzende. Als wichtige Maßnahmen, die zum Erfolg geführt hatten, zählte Sitzmann-Simon unter anderem die Neugestaltung des Wertstoff-Containerplatzes, die Eingrünung von  Feldkreuzen und öffentlichen Gebäuden durch den OGV, die Diskussion um eine Neuordnung des Friedhofs und die zahlreichen privaten Bau- und Sanierungsmaßnahmen von Hausbesitzern auf. Auch bei der Präsentation habe man dazugelernt.


Jugendmitglieder des Obst- und Gartenbauvereins Mürsbach helfen beim Pflanzen des Korbiniansapfels an der Dreifaltigkeitskapelle, ein Geschenk des Schirmherrn Edgar Sitzmann anlässlich des 40-jährigen Vereinsjubiläums.

Unter dem Motto „Nach dem Bezirksgold ist vor dem Landesentscheid“ informierte die zweite Vorsitzende Maria Süppel die Mitglieder über den Stand der Vorbereitungen für den Besuch der bayerischen Bewertungskommission, der am 10. Juli von 12.30 bis 14.30 stattfinden wird. Unterstützt werden die Mürsbacher von Kreisfachberaterin Claudia Kühnel und Mitarbeitern des Gartenbauzentrums Nord in Kitzingen.

Verbilligte Karten für die Landesgartenschau in Bamberg

Abschließend legte die Vorsitzende ihren Mitgliedern den Besuch der Landesgartenschau 2012 in Bamberg nahe. „So einen kurzen Weg zur Gartenschau werden wir so schnell nicht mehr haben“, stellte sie fest. Ferner bietet der OGV Mürsbach an, in einer Sammelbestellung für Mitglieder verbilligte Tageskarten beim Landesverband für Gartenbau und Landespflege zu besorgen. Die Tageskarten, die nicht an ein Datum gebunden sind, kosten 11,40 Euro statt der regulären 15,00 Euro. Die Bestellung ist für Mitglieder noch bis Ostern möglich.

Das Schlusswort sprach die Gründungs- und Ehrenvorsitzende Maria Müller, die ihre Freude darüber kundtat, dass das Team um ihre Nachfolgerin engagiert und ambitioniert arbeitet und der Verein weiterhin als Aktivposten seinen Beitrag zu der lebendigen Mürsbacher Dorfgemeinschaft leistet.


Erleichterung, Freude und Zuversicht ob des Ergebnisses sind auf den Gesichtern der Ehrenvorsitzenden Maria Müller, sowie der beiden amtierenden Vorsitzenden des OGV Mürsbach, Sabina Sitzmann-Simon und Maria Süppel (von rechts) nach der Verabschiedung der oberfränkischen Bewertungskommission im Juli 2011 zu erkennen. 

Sabina Sitzmann-Simon

Gerne können Sie hier Ihren Kommentar zum Artikel hinterlassen.


Bitte geben Sie Ihren richtigen Namen (kein Pseudonym) an, ansonsten können wir Ihren Kommentar nicht veröffentlichen.
Ist dies Ihr erster Kommentar, erfolgt vor der Freischaltung zunächst eine Prüfung.
Für den Inhalt von Kommentaren ist die Redaktion nicht verantwortlich.