VIKU e.V. stellte sich neu auf

Veröffentlicht am 18. März 2014 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz



Verein für intelligenten Klima- und Umweltschutz – oder VIKU e.V. Das Kürzel dürfte vielen bekannt sein, als Vierether Kuckucksei. Ziel war einst, den Bau eines Kernkraftwerks in Viereth zu verhindern. Heute stehen auch andere Themen im Fokus – und somit erfolgte eine Umbennung im Rahmen der Hauptversammlung.

Am 28. Februar 2014 fand die Jahreshauptversammlung des VIKU e. V. statt. Ebenso die Neuwahl der Vorstandschaft. Die Namen der neuen Vorstände sind: Dipl. Ing. Andreas Irmisch, Dr. Jens Garleff, Dipl.Phys. Olaf Koch, Gertrud Zieg und Karin Zieg.

Drei der bisherigen Vorstände stellten sich aus beruflichen oder privaten Gründen nicht mehr zur Verfügung. Wir bedanken uns bei den ausgeschiedenen Vorständen, welche teils seit 1992, von Anfang an dabei waren, für die viel investierte Zeit, die der Aufbau des Vereins forderte und für die gute Führung und Planung der Aktivitäten, welche der Verein in den ersten Jahren vor allem zur Verhinderung des Baues eines Kernkraftwerkes in Viereth unternahm. Es musste sehr viel Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden, die bis zu großen Demonstrationsveranstaltungen in Viereth reichte und letztlich zum großen Erfolg führte: der Standortplan für das AKW Viereth wurde gestrichen.

Neuwahl Viku 2014
Auf dem Foto von li nach re: Jens Garleff, Karin Zieg, Andreas Irmisch, Gertrud Zieg. Auf dem kleinen Bild: Vorstandsmitglied Olaf Koch.

Für diesen großen Einsatz bedankt die neue Vorstandschaft im Namen aller Mitglieder bei den ausscheidenden Vorständen für ihren über 20 Jahre andauernden Einsatz im Verein. Namentlich waren es Christian Mose, Ludwig Schuster-Wolff und Thomas Fischer, der ebenfalls viele Jahre im Vorstand tätig war.

Auch jetzt noch setzt sich der Verein für die Antiatombewegung verstärkt ein, denn jeder Tag birgt das Risiko des Super-Gau’s und das Atommüll-Problem wird noch sehr lange aktuell sein. Alleine in Schweinfurt werden voraussichtlich bis 2046 an die 960 Tonnen verstrahlter Müll in 88 Castoren lagern – wohin soll er dann gehen?

Ohne Atomenergie leben wollen, bedeutet also jetzt die erneuerbaren Energien (Sonne, Wind, Wasser) einsetzen und vorantreiben. Unser Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht über erneuerbare Energien aufzuklären und setzt sich für den Einsatz dieser ein, was Klima- und Umweltschutz zur Folge hat. Dieser Umstand führte zu eine Diskussion um den Namen Vierether Kuckucksei e. V., der für die nachwachsenden Generationen nicht mehr von Bedeutung ist. Somit wurde auch in gleicher Sitzung ein neuer Name des Vereins beschlossen – Verein für intelligenten Klima- und Umweltschutz e. V. . Somit konnte das Kürzel VIKU bleiben.

Karin Zieg

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