Ausschließlich regional – und ein Vollbier

Veröffentlicht am 11. Mai 2017 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz



Das nächste Landkreis-Bier steht in den Startlöchern und schon der Zusammenschluss der drei beteiligten Brauereien stellt diesmal eine Besonderheit dar. Es werden die drei „Wagner-Brauereien“ aus Kemmern, Merkendorf und Oberhaid sein, die das Bier gemeinsam brauen. Es soll ein Vollbier werden, das haben Landrat Johann Kalb und die Brauer bei der Besprechung der Rezeptur vereinbart.

Und ein weiteres besonderes Merkmal wird das Bier haben – es wird ein ausschließlich regionales Bier sein. Die Gerste aus Oberhaid, der Hopfen aus Kemmern und Spalt – sogar das Wasser kommt von der Kemmerner Quelle „Peter und Paul“ aus dem eigenen Brunnen. „Diese Regionalität ist einzigartig – und darauf können wir stolz sein!“, so Landrat Kalb.

Die Familien Wagner verbindet eine lange Geschichte, was der Stammbaum eindrucksvoll beweist, den Braumeister Günter Wagner aus Merkendorf zum Gespräch mitgebracht hatte. Bei allen drei Brauereien handelt es sich um Familienbetriebe, die auf eine Brautradition zurückblicken können, die sich bis in das Jahr 1744 zurückverfolgen lässt. „Genau diese gelebte und einzigartige Geschichte der Brautradition über Jahrhunderte weg, gilt es zu erhalten. Bier ist Tradition, Kultur und Wirtschaftsförderung“, so Landrat Kalb. Daher ist ihm es ein besonderes Anliegen, die jahrhundertealte Biertradition im Bamberger Land zu bewahren, die Brauereien- und Biervielfalt nachhaltig zu vermarkten und letztlich die Arbeitsplätze in dieser Handwerksbranche zu erhalten.

Hubert Wagner (hinten) zeigt den Familienstammbaum der Wagners.

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Wagner Bräu Kemmern

„36 Kreisla – Vollbier“

Das „36 Kreisla – Vollbier“ ist nach dem „Fränkisch hell“ im vergangenen Herbst der vierte Gemeinschaftssud regionaler Brauereien. Bisher waren bereits zehn Brauereien aus dem Landkreis Bamberg beteiligt, der bekanntermaßen über die größte Brauereidichte der Welt verfügt. „Mit dem Vollbier brauen wir ein typisch fränkisches und gut trinkbares Bier“, erklärt Braumeister Hubert Wagner (Kemmern). Das Vollbier wird einen Alkoholgehalt von 5,4 bis 5,6 % und eine Stammwürze von 13,5 % haben.

Nach dem Anstich, der traditionell am 30. September stattfindet, gibt es das Bier bei den drei beteiligten Brauereien zu kaufen oder in deren Brauereigaststätten zu genießen. Natürlich wird es auch auf der 2. Biergenussmesse „proBier“ am 24. und 25. November 2017 in der Bamberger Konzert- und Kongresshalle präsentiert werden.

Landkreis Bamberg. Fotos: Rudolf Mader

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  1. Armin Dietz 11. Mai 2017 at 12:51 - Antworten

    Wir Franken sind gesegnet! Mit hervorragenden Metzgern und noch besseren Brauereien. Also, spart Wasser und trinkt mehr Bier damit das auch noch lange so bleibt.
    Prost!

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