Ein Sozialverband hat mannigfaltige Aufgaben

Veröffentlicht am 13. November 2017 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz



Der VdK-Ortsverband Zapfendorf feierte in diesem Jahr sein 70-jähriges Gründungsjubiläum. Zum Auftakt des feierlichen Festaktes wurde während eines gemeinsamen Gottesdienstes in der kath. Kirche St. Peter und Paul der verstorbenen Mitglieder und besonders der 14 verstorbenen Gründungsmitglieder des VdK-Ortsverbandes Zapfendorf gedacht. Die Fahnenabordnung des VdK-Kreisverbandes Bamberg unterstrich den feierlichen Rahmen.

Pfarrer Kurian würdigte in seiner Predigt die sozialen Aufgaben, das soziale Engagement des VdK-Ortsverbandes und unterstrich die sozialpolitischen Errungenschaften des VdK, ohne die unser Staat zwischenmenschlich um einiges kälter, die Menschen einsamer und ärmer wären. Nach dem Gottesdienst begab man sich zum Mittagessen und weiteren Festprogramm in den neuen Pfarrsaal. Vorsitzender Hubert Walter begrüßte neben den Mitgliedern des Ortsverbandes und deren Partnern, die Vertreterin des VdK-Kreisverbandes, Frau C. Filpe mit Fahnenabordnung, Pfarrer Kurian, sowie den Zweiten Bürgermeister des Marktes Zapfendorf Georg Ries, in Vertretung des Ersten Bürgemeisters, der zu seinem großen Bedauern verhindert war. Besonders begrüßte Walter den Gehörlosenseelsorger der Erzdiözese Bamberg, Pater Gerhard Förtsch, der sich gerne und spontan bereit erklärte, für die gehörlosen Mitglieder in Gebärdensprache zu dolmetschen. Nach den Festreden und Ehrungen sorgte das „Riedsee Duo“ für die musikalische Untermalung.

Der VdK-Ortsverband Zapfendorf ehrte an diesem Tag in Abwesenheit, zum 70. Jubiläum seiner Mitgliedschaft einen „Veteran der Ersten Stunde“, das Ehrenmitglied und den Gründungsvater des Ortsverbandes Alfons Jahn


Rechts vorne nach links: Jubilar Alfons Jahn, Irmgard Jahn, VdK-OV Vorsitzender, Hubert Walter

Ebenfalls geehrt wurden: Für 40 Jahre Mitgliedschaft: Margareta Hertel, Peer Heiss, Ewald Henneberger und Andreas Dütsch. Für 30 Jahre Mitgliedschaft: Andreas Raab und Wilhelm Senger. Für 25 Jahre Mitgliedschaft: Roman Schug, Willi Dumproff, Moritz Weber und Johannes Ziegelhöfer. Dazu noch acht weitere Mitglieder für zehn Jahre treue Mitgliedschaft.


re. nach li.: Stv. Bürgm. Gg. Ries, R. Schug, C. Filpe,  L. Stößel, W. Senger, H. Walter,  M. Hertel, A. Raab

Nach Totengedenken und Mittagessen würdigte der Vorsitzende in seiner Laudatio das Engagement und die Tatkraft der Zapfendorfer Bevölkerung, welche damals die Ortschaft in lediglich sechs Jahren wieder vollständig aufbaute und in dieser Zeit dazu noch den Kopf und den Nerv hatten, den VdK-Ortsverband ins Leben zu rufen. Walter ging in seiner Ansprache auf die vielfältigen sozialen Aufgaben des VdK-Ortsverbandes und die Wandlung der einstigen Selbsthilfeorganisation zu einem modernen Sozialverband ein.

Anzeige
Veranstaltungsservice Bamberg

Die den Gebietsreformen geschuldeten verschiedenen Zugehörigkeiten zu den umgebenden Kreisverbänden in den Jahren 1947 bis 1972 wurden vom Vorsitzenden aufgezeigt, was zum Verständnis der kommunalpolitischen und privaten Verbundenheiten der Bevölkerung beitragen kann. Walter verlas Würdigungen des Ministerpräsidenten Horst Seehofer und der VdK-Landesvorsitzenden Ulrike Mascher, erwähnte die sozialpolitischen Themen, verglich diese mit damals und heute und zog daraus eine kurze Zusammenfassung. Frau Filpe vom VdK Kreisverband Bamberg überbrachte dem Ortsverband Grußworte der VdK-Kreisgeschäftstelle in Bamberg. Sie ging auf die mannigfaltigen Aufgaben des Sozialverbandes und die noch anstehenden Probleme bei der Barrierefreiheit und der Sozialpolitik ein. Ries erwähnte in seiner Rede die bereits örtlich erlangten, barrierefreien Zonen und überbrachte die Grüße des Ersten Bürgermeisters Volker Dittrich.

Zum Ende des offiziellen Teils bedankte sich der Vorsitzende bei allen Beteiligten für das gelungene Fest und lud bei Klängen des Riedsee Duos zum gemütlichen Beisammensein mit Kaffee, selbstgebackenen Kuchen und dem Prunkstück der Kaffeetafel, einer Jubiläumstorte ein.

Hubert Walter

Gerne können Sie hier Ihren Kommentar zum Artikel hinterlassen.


Bitte geben Sie Ihren richtigen Namen (kein Pseudonym) an, ansonsten können wir Ihren Kommentar nicht veröffentlichen.
Ist dies Ihr erster Kommentar, erfolgt vor der Freischaltung zunächst eine Prüfung.
Für den Inhalt von Kommentaren ist die Redaktion nicht verantwortlich.