Faschingskrapfen für Landwirtschafts- und Wirtschaftsminister

Veröffentlicht am 13. Februar 2015 von Johannes Michel

„Man muss für das werben, was man macht.“ Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, besuchte am Freitag die Benediktinerinnen-Abtei Maria Frieden in Kirchschletten. Gemeinschaft, Kerzenwerkstatt und der Biohof standen dabei im Mittelpunkt – und Schmidt lobte die Offenheit, mit der die Schwestern ihre Anliegen, aber auch ihre Arbeit nach außen tragen.

Die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner, ihr Landtagskollege Heinrich Rudrof, Landrat Johann Kalb, Zapfendorfs Zweiter Bürgermeister Siegfried Bauer und Altbürgermeister Josef Martin mussten, zusammen mit Äbtissin Mechthild Thürmer und zahlreichen weiteren Gästen, nicht lange warten. Denn fast pünktlich kam Minister Christian Schmidt, direkt angereist von der Messe Biofach aus Nürnberg, in den kleinen Zapfendorfer Ortsteil Kirchschletten. Und, wie passend zu Schmidts Tagesplan nach dem Messebesuch: Er durfte sich auch den Biohof etwas genauer anschauen und erfuhr einige Hintergründe über das Kloster, die Geschichte der dortigen Biolandwirtschaft und natürlich über die Produkte.

Landwirtschaftsminister Schmidt Kirchschletten 2015 1
Christian Schmidt (2. von links) besuchte am 13. Februar die Abtei Maria Frieden.

Äbtissin Mechthild Thürmer führte ihre Gäste von der Klosterkirche über die Kerzenwerkstatt bis hinaus auf den Hof. Schmidt lobte das Engagement des Klosters, auch aufgrund der Offenheit für die Ökumene. „Sie haben hier ein offenes Haus, und keine Klausur“, so Schmidt. Gut gefiel ihm auch, wie die Benediktinerinnen zu ihrem Kloster und ihrer Arbeit stehen: „Man muss für das werben, was man macht.“ Der Kerzenwerkstatt widmete er besondere Aufmerksamkeit. Und, wie es sich für einen Landwirtschaftsminister gehört, machte er auch etwas Werbung in eigener Sache: „Die Landwirtschaft ist kein Selbstzweck, sondern dient der Ernährung.“ Nur schlage der Landwirtschaft dafür, egal ob bio oder konventionell, oftmals wenig Dank entgegen.

Zum Abschluss von Schmidts Besuch trug er sich noch in das Goldene Buch der Gemeinde und in das Gästebuch der Abtei ein – und es gab hausgebackene Faschingskrapfen. „Eigentlich sollte ich schon in zwei Minuten in Fürth sein, um mich mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu treffen“, sagte Schmidt zum Schluss – packte, zur Versöhnung aufgrund der Verspätung, einen Krapfen für Gabriel mit ein und versprach, ihn mit den besten Grüßen aus der Abtei zu überreichen.

 

Viele Fotos vom Besuch des Bundeslandwirtschaftsministers in Kirchschletten finden Sie in unserer großen Bildergalerie (zum Öffnen einfach ein beliebiges Foto anklicken, zum Beenden der Anzeige das X in der linken Ecke oben wählen).

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