„Das Einzige, was man falsch machen kann, ist nichts zu tun!“

Veröffentlicht am 14. Juni 2012 von Johannes Michel
Logopädie Scheßlitz



Über 250 Menschen sterben in Deutschland täglich an plötzlichem Herzversagen. Wird dem Betroffenen innerhalb der ersten fünf Minuten nach dem Herzversagen geholfen, sind die Chancen sehr groß, dass keine Schäden zurückbleiben. Die Raiffeisen-Volksbank Bad Staffelstein stellt daher in drei ihrer Geschäftsstellen frei zugängliche Defibrillatoren auf, unter anderem auch in Zapfendorf.

In den Selbstbedienungszonen in Bad Staffelstein, Ebensfeld und Zapfendorf finden sich jüngst Defibrillatoren, die im Notfall nur eingeschaltet werden müssen. Anschließend erhält der Helfer optisch und akustische Unterstützung, wie er das Gerät verwenden muss. Über Sensoren erkennt der elektronische Helfer automatisch, ob ein Elektroschock notwendig ist. Somit ist auch für Laien eine gefahrlose Bedienung möglich.

„Das Einzige, was man falsch machen kann, ist nichts zu tun“, sagte Dir. Michael Lieb, Vorstandsmitglied der Raiffeisen-Volksbank Bad Staffelstein, bei der offiziellen Installation des Defibrillators am 14. Juni 2012. „Zudem haben sich knapp 20 Mitarbeiter der Bank in ihrer Freizeit vom Erste-Hilfe-Ausbilder des BRK, Jürgen Eckstein, zu Laienhelfern ausbilden lassen. Sie sind also auch mit dem Gerät bestens vertraut.“ Damit der Defibrillator jederzeit zugänglich ist, wurde er im Eingangsbereich angebracht und steht damit auch außerhalb der Geschäftszeiten zur Verfügung. Bürgermeister Josef Martin lobte den Standort aufgrund der Nähe zur benachbarten Eisdiele und zu den Einkaufsmärkten.


Dir. Michael Lieb, Geschäftsstellenleiter Jochen Pfeiffer und Bürgermeister Josef Martin
vor dem neuen Defibrillator in Zapfendorf.


Auch vor dem Eingang findet sich der Hinweis auf das lebensrettende Gerät.


Per Display und Sprachausgabe informiert der Defibrillator über die Anwendung.

Johannes Michel


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