Zapfendorf, Helau! Ein Jahr Pause hat nicht geschadet.

Veröffentlicht am 26. Februar 2017 von Johannes Michel
Logopädie Scheßlitz



Nach einem Jahr Pause hieß es 2017 wieder: „Zapfendorf, Helau!“ Am Faschingsumzug am Faschingssonntag nahmen 25 Gruppen teil. Dank des tollen Wetters waren besonders Bamberger Straße und Hauptstraße gesäumt von vielen Besuchern. Angeführt wurde der Umzug von den Bannerträgern aus Unterleiterbach und dem Wagen der Gemeinde mit Bürgermeister Volker Dittrich. Sein Thema: Schienenersatzverkehr. Und die ICE-Baustelle beschäftigte auch andere Teilnehmer.

Die Highlights vom Faschingsumzug in Zapfendorf haben wir für Sie in einem Video zusammengestellt … (Tipp: Wollen Sie das Video in HD-Qualität sehen? Dann klicken Sie im unteren Bereich des Videos einfach auf das Einstellungsrädchen und wählen 720p oder 1080p aus…).

Zapfendorf braucht wieder einen Faschingsumzug. Nachdem die ICE-Baustelle mit ihrem hohen LKW-Aufkommen im Jahr 2016 einen Umzug unmöglich machte und zugleich noch der organisierende Ortskulturring ausfiel, nahm für 2017 die TSG Mädchengarde die Zügel in die Hand. Nach einer großen Vorbesprechung im vergangenen Jahr wurde monatelang wurde geplant, am Faschingssonntag war es schließlich soweit. Und viele der treuen Teilnehmer aus Zapfendorf, aber auch aus der Umgebung schauten mit ihren Wagen auch nach einem Jahr Pause wieder vorbei.

Der Musikverein Zapfendorf warb mit seinem Orient-Express für sein 40-jähriges Jubiläum und das Konzert im März in der Konzerthalle Bamberg. Einen runden Geburtstag feiert auch der Stammtisch „Sprich leise“ – 50 Jahre gibt es ihn schon. Gleich mehrere Gruppen hatten sich die Bahnbaustelle und den Schienenersatzverkehr vorgenommen, neben Bürgermeister Dittrich und seinem Gemeindewagen auch der Gesangverein Cäcilia Zapfendorf, der ein Zehner-Tandem an den Start schickte und die Aerobicdamen des Sportvereins, die als Bauarbeiter auftraten.


Der Umzug war bereits der 59., im kommenden Jahr steht ein Jubiläum an.

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Am Ende fuhr eine Mauer vorbei

Besonders bei den Kindern sorgte der Umzug wieder für Begeisterung. Keine Frage, dass da auch die beiden Kindertagesstätten St. Christophorus und St. Franziskus mitmischten. Ein durchaus ernstes Thema sprach die Jugendfeuerwehr an – den Nachwuchs. Ihr Wagen zeigte ein Spukschloss – zu lesen war: „Kommt niemand mehr ins Feuerwehrhaus, wird es bald zum Geisterhaus!“ Und ganz hinten verfolgte ein Zombie den Faschingswagen. Apropos Nachwuchs: Natürlich präsentierte sich die organisierende TSG Mädchengarde auch standesgemäß mit den verschiedenen Garden.

Einen aufwändigen Wagen hatte wieder einmal der Pfeifenclub aus Ebing gebastelt. Hier ging es um die großen Kirchen und Glaubensrichtungen, die sich doch endlich mal vertragen könnten. Und die ganz große Politik schaffte es ganz am Schluss zum Faschingsumzug nach Zapfendorf. Denn nach dem Tieflader der Huttersdorfer Jugend, Motto: „B(l)auer sucht Frau“ fuhr die Jugend aus Seßlach mit einem ebenfalls großen Wagen vor. Errichtet wurde hier sinnbildlich die Trumpsche Mauer. Und aus einer Lucke im Dach blickte die Freiheitsstatue heraus.

Die Moderatoren Thomas Köhlerschmidt und Kirstin Hoh, die am zentralen Punkt an der Kirche die Teilnehmer vorstellten, kündigten am Ende an: Auch 2018 wird es einen Zapfendorfer Faschingsumzug geben. Denn dann heißt es: Jubiläum feiern, der nächste Umzug wird der 60. in der Zapfendorfer Faschingsgeschichte. Und, wie Köhlerschmidt noch verriet: Die Organisatoren werden sich für 2018 wieder etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Ideen gibt es viele – etwa Nach-Faschingsumzug-Partys für alle Altersgruppen.


Die ICE-Baustelle und der Schienenersatzverkehr waren ein gefundenes Fressen für viele Gruppen.

 

Viele Fotos vom Umzug finden Sie in unserer großen Bildergalerie (zum Öffnen einfach ein beliebiges Foto anklicken, zum Beenden der Anzeige das X in der Ecke oben wählen).

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