Zapfendorfer OKR: Kirchweih muss aufgewertet werden

Veröffentlicht am 30. Oktober 2012 von Johannes Michel
Logopädie Scheßlitz



„Jeder will einen Posten haben, deshalb kommt keiner.“ In kleiner Runde fand am Freitag, 26. Oktober, die Jahreshauptversammlung des Zapfendorfer Ortskulturrings (OKR) statt. Dabei wurde auch die Vorstandschaft neu gewählt. Vorstand Stefan Kabitz blickte auch auf das Jahr zurück und hat große Pläne für 2013.

Die Kirchweih ist eine der Hauptaktivitäten des OKR – und zugleich ein Sorgenkind. Denn in den vergangenen Jahren zeigte sich mehr und mehr, dass eine Kirchweih am Ortsrand (als Festplatz dient das Sportgelände des SV Zapfendorf) immer weniger Besucher anlockt und keine attraktiven Schausteller anzieht. Die OKRler sind sich daher einig: Die Kirchweih muss zurück in den Ort. Neben dem Baum, der an der Kirche aufgestellt wird, könnte zum Beispiel die Schulstraße zur Flaniermeile werden. „Eine Genehmigung dafür dürfte kein Problem sein“, meinte Kassier Matthias Schneiderbanger.

Auch das Wohl des Schwimmbads Aquarena liegt dem OKR am Herzen. Nachdem aufgrund schlechten Wetters das Fest zum 40-jährigen Bestehen ausgefallen war, strebt der OKR ein „40 + X“-Fest in 2013 an. Wichtig sei dabei, frühzeitig zu planen und der Gemeinde ein fertiges Konzept vorzulegen. Termin könnte eines der letzten Wochenenden im Juli sein, bevor sich viele Familien in die Ferien verabschieden. Ein solches Fest könne eine tolle Marketingwirkung für das Schwimmbad und den Ort insgesamt haben, so Kabitz.

Kassierer beim Faschingsumzug wenig erfolgreich

In seinem Rückblick ging Kabitz besonders auf den Adventsmarkt am Manus Sozialzentrum ein, der auch in diesem Jahr wieder stattfinden wird. Ein Erfolg war auch der Faschingsball, der in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr abgehalten wurde und schon kurz nach Beginn des Ticketverkaufs ausgebucht war. Weniger zufrieden war Kabitz allerdings mit dem Faschingsumzug. Zwar sei organisatorisch alles nach Plan verlaufen, die Einnahmen lagen aber deutlich unter den Zielen. „Wir müssen zwar froh sein, dass sich Leute finden, die kassieren. Diese müssen aber auch alle Besucher ansprechen“, sagte Kabitz. Eine gute Einnahmequelle des OKR ist dagegen nach wie vor der Geschirrverleih.


Nach 2011 auch wieder 2012: Adventsmarkt am Manus.

Bei den Neuwahlen stand der bisherige Vorstand wieder zur Wahl, bestehend aus Stefan Kabitz, Peter Helmreich (2. Vorstand), Matthias Schneiderbanger (Kassier) und Claudia Finkel (Schriftführerin). Einstimmig wurden sie in ihrem Amt bestätigt. Gast der Versammlung war Stadtplaner Markus Schäfer, der sich über die anstehenden Aktivitäten des OKR für 2013 informieren wollte.

Johannes Michel

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