Städtebau Zapfendorf: Wie eine lebendige Ortsmitte schaffen?

Veröffentlicht am 17. Juli 2012 von Johannes Michel

Interessierte Zapfendorfer Bürger hatten die Möglichkeit, sich bei einer Veranstaltung im Rahmen des Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (SEK) über Strategien für eine lebendige Dorfmitte  zu informieren. Referent war Martin Finzel, Bürgermeister der Gemeinde Ahorn im Landkreis Coburg.

Der mit 34 Jahren noch sehr junge Bürgermeister stellte zu Beginn der Veranstaltung seine Gemeinde kurz vor und berichtete dabei von verschiedenen Kooperationsprojekten mit Nachbargemeinden, die zustande kamen, da man seiner Ansicht nach „nur zusammen Erfolge haben“ könne. Des Weiteren erläuterte er, dass seine Gemeinde Teil der Modellregion „Initiative Rodachtal“ des Bereichs Zentrale Aufgaben der Bayerischen Verwaltung für Ländliche Entwicklung sei.

Bei diesem Projekt sollen zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten für ländliche Gemeinden unter Berücksichtigung des demographischen Wandels aufgezeigt und neue Wege im Bereich des Flächenmanagements erarbeitet werden. So wird in Ahorn beispielsweise intensiv nach Möglichkeiten gesucht, lebenslanges Wohnen im eigenen Haus zu ermöglichen sowie Leerstände im Zentrum der Orte zu vermeiden.

Bürger diskutierten mit dem Referenten über Strategien

Nach der Vorstellung dieser Konzepte ergab sich unter den Anwesenden eine rege Diskussion über den zukünftigen Charakter Zapfendorfs und wie der weitere Weg dorthin beschritten werden solle. Zum Abschluss der Veranstaltung gab es noch die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit Martin Finzel.

Die nächste Veranstaltung in dieser Reihe ist der Besuch des Bio- und Holzkraftwerkes Zapfendorf mit Energieplaner Maximilian Conrad am 24. Juli 2012. Treffpunkt ist um 17.00 Uhr am Bio- und Holzkraftwerk, Werkstraße 2 in Zapfendorf.

transform. Foto: Johannes Michel

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