Baunach. Mit einem gelungenen Sommerfest hat die Gartenbau-AG der Mittelschule Baunach das Ende eines erfolgreichen Gartenjahres gefeiert. Zahlreiche Eltern, Unterstützer und Gäste nutzten die Gelegenheit, um sich von den Ergebnissen der engagierten Arbeit der Schülerinnen und Schüler zu überzeugen.
Die Jugendlichen hatten mit viel Liebe ein abwechslungsreiches Gemüsebuffet aus selbst angebauten Produkten vorbereitet. Dazu gab es eine erfrischende Bärenlimonade, die bei den Gästen großen Anklang fand. Das Sommerfest bot nicht nur Gelegenheit zum gemeinsamen Genießen, sondern zeigte eindrucksvoll, wie viel die Schülerinnen und Schüler im Laufe des Jahres gelernt und geleistet haben.
Die Gartenbau-AG nimmt seit bereits vier Jahren am Bildungsprogramm GemüseAckerdemie teil, das von der AOK Bamberg unterstützt und teilweise mitfinanziert wird. Ziel des Projekts ist es, Kinder und Jugendliche für gesunde Ernährung, nachhaltigen Gemüseanbau und den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu begeistern.
Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Gärtnerei Roppelt. Besonders Sebastian Roppelt begleitet die AG regelmäßig mit fachlichem Rat und tatkräftiger Unterstützung. Gemeinsam mit der verantwortlichen Lehrkraft Sina Fuchs sorgt er dafür, dass die Jugendlichen praktische Erfahrungen im Gemüseanbau sammeln und den Schulgarten erfolgreich bewirtschaften können.
Auch Bürgermeister Tobasi Roppelt (CBB) zeigte sich beeindruckt vom Engagement aller Beteiligten: „Was hier entstanden ist, verdient große Anerkennung. Die Schülerinnen und Schüler können stolz auf das sein, was sie gemeinsam geschaffen haben. Ein Garten lebt nur, wenn sich Menschen mit Herzblut darum kümmern. Dieses Projekt vermittelt nicht nur Wissen über Natur und Ernährung, sondern auch Verantwortung, Teamgeist und Durchhaltevermögen. Mein Dank gilt den Kindern, Frau Fuchs, Sebastian Roppelt sowie allen Unterstützern und der AOK Bamberg, die dieses wertvolle Projekt möglich machen.“
Die zahlreichen Eltern freuten sich über die sichtbaren Erfolge ihrer Kinder und nutzten die Gelegenheit zum Austausch. Gleichzeitig wurde deutlich, dass ein Schulgarten gerade in den Sommermonaten einen hohen Pflegeaufwand mit sich bringt. Insbesondere während längerer Trockenperioden und an Wochenenden ist eine zuverlässige Bewässerung eine große Herausforderung. Deshalb wird derzeit über die Installation einer Tröpfchenbewässerung nachgedacht. Sie könnte die regelmäßige Wasserversorgung der Pflanzen deutlich erleichtern und dazu beitragen, dass Gemüse und Kräuter auch bei anhaltender Hitze optimal gedeihen.
Das Sommerfest machte eindrucksvoll deutlich, wie viel Arbeit, Ausdauer und Leidenschaft hinter dem Schulgarten stecken. Gleichzeitig zeigte es, dass sich dieses Engagement lohnt – nicht nur für eine erfolgreiche Ernte, sondern auch für das gemeinsame Lernen, den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und den starken Zusammenhalt innerhalb der Schulgemeinschaft.
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[7]Melanie Schmitt
