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Verdienter Sieg in Spiel 1

Nach hartem Kampf gewann der TSV Tröster Breitengüßbach sein Auftaktspiel der Viertelfinalserie gegen die BAURADO UniRiesen Leipzig mit 67:52 und braucht nur noch einen Sieg für das Halbfinale.

Ohne Marlon Stephan, Leo Trummeter und Jonas Klaus, dafür erstmals wieder mit Lucas Wagner ging es in die Playoff-Viertelfinalserie gegen Leipzig. Zu ungewohnter Zeit am Freitagabend um 19:30 Uhr kam Breitengüßbach besser in die Partie und verwandelte durch Bauer und Dippold gleich zwei Dreier. Wagner und Colin Stephan am Brett stellten nach fünf Spielminuten auf 11:5. Anschließend taten sich die Hausherren in der Offensive deutlich schwerer, sodass die Sachsen vor allem von der Freiwurflinie Punkt für Punkt näherkamen. Ein Dreier von Lorber und Zähler von Nieslon am Brett wurden postwendend von Wafa und Radestock gekontert. So ging es beim Stand von 16:14 in die Viertelpause.

Wie schon zu Beginn des Spiels, starteten die Oberfranken erneut mit zwei erfolgreichen Distanzwürfen, dieses Mal allerdings von Jebens und Lorber, in den zweiten Spielabschnitt. Doch die UniRiesen konterten auch diese Zähler umgehend durch Ibrahim und Wafa, sodass es nach 15 Spielminuten 22:20 stand. Anschließend rührte die Tröster-Truppe in der Verteidigung Beton an und gestattete den Gästen bis zur Halbzeitpause nur noch vier Pünktchen. Auf der anderen Seite des Feldes fand man leider nicht seinen gewohnten Rhythmus und man tat sich sehr schwer. Da halfen erneut zwei Dreier von Lorber und Jebens und schön herausgespielte Zähler von Nieslon und Lorber am Brett, wodurch der Vorsprung zur Halbzeitpause auf 33:24 anwuchs.

Im dritten Viertel dann ein ähnliches Bild. Güßbachs Defensive stand hervorragend und gestattete dem Gegner in den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit keinen einzigen Punkt. Insgesamt sollten es in den dritten zehn Minuten lediglich sechs Zähler werden. Gott sei Dank platzte nun auch in der Offensive der Knoten. Die Truppe von Headcoach Mark Völkl bewegte den Ball hervorragend und fand immer wieder den freien Mann. Gleich fünf Dreier (2x Lorber, Jebens, Bauer & Nieslon) fanden ihren Weg durch den Leipziger Korb. Als dann auch noch Dippold und Nieslon am Brett erfolgreich waren, wuchs der TSV-Vorsprung auf 53:30, was an diesem Abend die Vorentscheidung bedeutete.

Zwar war im Schlussabschnitt der offensive Rhythmus wieder weg, doch die Güßbacher sind zu erfahren, dass sie sich den Vorsprung hätten nehmen lassen. Noah Stephan und Wagner punkteten für die Gelbschwarzen, während die UniRiesen vor allem von der Freiwurflinie etwas Ergebniskosmetik betreiben konnten. So stand es in der 36. Spielminute 57:41. Als dann noch zwei Dreier der Sachsen im TSV-Korb landeten nahm Coach Völkl nochmals eine Auszeit. Am verdienten 67:52-Heimsieg änderte sich aber nichts mehr. So ging Breitengüßbach in der Serie mit 1:0 in Führung und kann bereits am kommenden Samstag in Leipzig mit einem Erfolg den Einzug ins Halbfinale fix machen.

Breitengüßbach: Lorber (18/5 Dreier), Nieslon (12/1), Dippold (10/1), Jebens (10/3), Bauer (7/2), Wagner (4), Rümer (2), C. Stephan (2), N. Stephan (2), Sauer

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Florian Dörr