Am kommenden Samstag steht für den TSV Tröster Breitengüßbach in der Regionalliga Südost um 17 Uhr das letzte Heimspiel der Hinrunde gegen die BAURADO UniRiesen Leipzig an.
Eine Woche nach dem hart erkämpften 76:65-Heimsieg gegen die Zweitvertretung der Dresden Titans steht für die Breitengüßbacher Regionalliga-Basketballer bereits das nächste Heimspiel gegen Leipzig an. Nach den bisherigen fünf Siegen aus fünf Spielen möchte die Truppe von Headcoach Mark Völkl auch nach dem sechsten Spieltag weiterhin ungeschlagen bleiben und dann in zum absoluten Spitzenspiel nach Würzburg reisen. Aber nun wartet am Samstag mit den UniRiesen auch keine leichte Aufgabe auf die Oberfranken. Die Sachsen unterlagen am vergangenen Wochenende etwas überraschend mit 100:99 nach Verlängerung beim BBC Bayreuth und liegen deswegen mit drei Siegen und zwei Niederlagen momentan auf Rang drei der Tabelle, punktgleich mit den Dresden Titans. In der vergangenen Saison gab es zwischen Breitengüßbach und Leipzig gleich vier Duelle. Die Begegnungen in der Hauptrunde konnte die Tröster-Truppe in der Hans-Jung-Halle mit 89:64 und auswärts mit 74:55 gewinnen. Im Viertelfinale der Playoffs kam es erneut zum Duell beider Mannschafen. Auch hier konnten die Gelbschwarzen mit zwei Siegen (67:52 & 87:72) die Serie für sich entscheiden und ins Halbfinale einziehen. Die vier Siege aus der vergangenen Saison sind zwar schön, haben aber für die anstehende Partie am Samstag keine Aussagekraft, da es wieder bei 0:0 beginnt.
Für den TSV Tröster Breitengüßbach wird es darauf ankommen über 40 Minuten die gleiche Intensität aufs Feld zu bringen. Es wartet die zweitbeste Offensive der Liga, die durchschnittlich 89 Punkte erzielt, auf die Güßbacher Defensive. In der Verteidigung gilt es besonders hart zu verteidigen und sich intensiv um Siegert (21ppg), M. Radestock (16,8) und Dalchau (15,8) zu kümmern. Diese Drei waren bisher die tragenden Säulen in der Riesen-Offensive, weswegen es für Breitengüßbach besonders wichtig ist, sie nicht zu einfach ins Rollen kommen zu lassen. Aber auch weitere Leipzig-Akteure punkten durchschnittlich zwar nicht ganz zweistellig, aber trotzdem solide und sind somit in der Defensive nicht zu vernachlässigen. Zudem wird es auch wieder wichtig sein, dass man die Bretter kontrolliert und den Sachsen keine zweite oder gar dritte Wurfchance gestattet. Gelingt dies, wäre das schon einmal eine gute Grundlage für den nächsten Heimsieg.
In der eigenen Offensive wollen die Güßbacher an die bisherigen Spiele anknüpfen. Man möchte am kommenden Samstag nun nochmal das komplette Spiel über einen guten Rhythmus finden. Durch schönes Teamplay fand man immer wieder den freien Mann, sodass man Fouls zog und die fälligen Freiwürfe sicher verwandelte oder die offenen Würfe eiskalt traf. Die Zahl der Ballverluste und unnötigen Fehler möchte Coach Völkl unbedingt auf niedrigem Niveau halten. Gelingt es offensiv schnell einen Rhythmus zu finden und defensiv ähnlich kompakt und hart zu verteidigen, wie in den bisherigen Pflichtspielen, hat man eine gute Ausgangslage für den nächsten Sieg. Güßbach wird den Fight annehmen und will unbedingt weiterhin ungeschlagen bleiben.
Breitengüßbach: Bauer, Dippold, Dorsch, Jacob, Klaus, Lorber, Nieslon, Rümer, Sauer, C. Stephan, M. Stephan, Trummeter, Wagner
Florian Dörr

