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Polizeibericht 16. Oktober 2026

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Landkreis Bamberg

OBERHAID. Schwere Verletzungen erlitt am Donnerstagabend, gegen 19.30 Uhr, eine 70-jährige Autofahrerin bei einem Verkehrsunfall. Die Ford-Fahrerin übersah offensichtlich einen Traktor mit Gülleanhänger, der kurz vor der Autobahnbrücke nach links in einen Feldweg abbiegen wollte. Der 19-jährige Fahrer des landwirtschaftlichen Gespanns musste dort verkehrsbedingt mit ordnungsgemäß gesetztem Blinker anhalten, um noch zwei entgegenkommende Fahrzeuge durchfahren lassen. Die Autofahrerin fuhr frontal in den Gülleanhänger. Durch die Wucht des Anstoßes wurde der Pkw mit der Frontstoßstange unter den Anhänger geschoben. Durch die Freiwillige Feuerwehr musste die B-Säule des Autos entfernt werden, um die verletzte Fahrzeugführerin, die nicht eingeklemmt war, zu bergen. Mit dem Rettungsdienst wurde die Seniorin anschließend ins Krankenhaus eingeliefert. Am Pkw entstand Totalschaden von ca. 10.000 Euro; der Schaden am Gülleanhänger wird ebenfalls auf etwa 10.000 Euro geschätzt. Während der Unfallaufnahme waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Viereth, Oberhaid und Unterhaid mit 35 Kräften im Einsatz.

GUNDELSHEIM. Mit erhöhter Geschwindigkeit war am späten Donnerstagnachmittag ein E-Scooter Fahrer in der Bachstraße unterwegs und sollte deshalb einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen werden. Zudem fiel der Polizeistreife auf, dass am E-Scooter kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Der 14-Jährige Rollerfahrer versuchte vor der Kontrolle zu flüchten. Er konnte jedoch noch in der Bachstraße angehalten werden. Bei der Befragung gab der Jugendliche zu, dass sein E-Scooter 45 km/h schnell fahren würde. Der Roller wurde daraufhin sichergestellt. Der 14-Jährige ist zudem nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis. Er wird sich wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis sowie einem Vergehen nach dem Pflichtversicherungsgesetz verantworten. 

HIRSCHAID. Am Freitagmorgen geriet während der Fahrt ein mit 31 Grund- und Mittelschülern besetzter Linienbus in Vollbrand. Busfahrer reagiert sofort richtig. Der Bus zur Schülerbeförderung im Linienverkehr befand sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs auf dem Weg zur Grund- und Mittelschule Hirschaid. Gegen 7:20 Uhr nahmen Kinder im Heckbereich des Busses Rauchgeruch wahr und verständigten den Busfahrer. Der 64-Jährige reagierte richtig und stoppte den Bus umgehend im Bereich der Industriestraße in Hirschaid. Die Kinder konnten den umgehend verlassen. Kurz darauf brannte der Bus vollständig aus. Feuerwehren aus Sassanfahrt und Hirschaid rückten zur Brandbekämpfung an. Die Schülerinnen und Schüler aus dem Bus wurden mit einem Ersatztransport zur Schule gebracht. Dort richteten Schule und Rettungsdienst eine Betreuungsstelle ein, in der die Kinder vorsorglich notfallmedizinisch untersucht wurden. Ein sofort einberufenes Krisenteam der Schule übernahm die Betreuung der betroffenen Kinder. Es wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beträgt 25.000 Euro.

Titelfoto: Polizei Bayern