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Polizeibericht 24. September 2026

Nachrichten-am-Ort-Region

BUSENDORF. Zu einem Verkehrsunfall mit zwei Verletzten sowie etwa 20.000 Euro Sachschaden kam es am Mittwochnachmittag, 16.45 Uhr. An der Kreuzung der B 4 zur Kreisstraße BA 42 übersah eine 22-jährige Autofahrerin beim Abbiegen in Richtung Gleusdorf eine vorfahrtsberechtigte 51-jährige Motorradfahrerin. Beim Zusammenprall wurde die Zweiradfahrerin schwer verletzt; die Autofahrerin erlitt leichte Verletzungen. Beide Frauen mussten durch den Rettungsdienst ins Krankenhaus eingeliefert werden.

DÖRFLEINS. In eine in der Dörfleinser Straße durchgeführte allgemeine Verkehrskontrolle geriet am Mittwochmorgen ein E-Scooter Fahrer. Bei der Überprüfung des 36-jährigen Fahrers bemerkten die eingesetzten Beamten deutlichen Cannabisgeruch. Auf Nachfrage räumte der Mann den Konsum von Marihuana ein. Die Weiterfahrt wurde sofort unterbunden und eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt.

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Landkreis Bamberg

DROSENDORF. Ein Fahrrad-Zahlenschloss der Marke ABUS Bordo Lite im Wert von 60 Euro entwendete ein Unbekannter am Sonntag, zwischen 17 und 19 Uhr, auf dem Parkplatz einer Gaststätte in der Scheßlitzer Straße. Das Schloss war am Rahmen eines Fahrrades angebracht, welches auf einem Pkw Heck-Fahrradträger befestigt war. Wer hat den Diebstahl beobachtet? Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310.

HIRSCHAID. Schaden von ca. 2.000 Euro richtete ein unbekannter Verkehrsteilnehmer am Mittwochmorgen an und flüchtete anschließend, ohne seiner Unfallmeldepflicht nachzukommen. Im Bereich der Warenanlieferung am Lagerhaus der Fa. Mömax in der Industriestraße stieß der Fahrzeugführer gegen die Hauswand. Zeugen der Unfallflucht werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, in Verbindung zu setzen.

SCHESSLITZ. Dank eines aufmerksamen Zeugen konnte eine Unfallflucht, die sich am Mittwochmorgen ereignete, rasch geklärt werden. Gegen 9 Uhr stieß ein Autofahrer in der Ortsstraße „Oberend“ gegen die Steinmauer eines Anwesens. Ohne die Polizei zu verständigen, fuhr der Fahrzeugführer davon. Ein Zeuge beobachtete die Unfallflucht und konnte der Polizeistreife das Kennzeichen des Pkw nennen. Nach Halterfeststellung wurde ein 80-jähriger Landkreisbewohner als Verursacher  ausfindig gemacht. Sein Fahrzeug wies einen erheblichen Unfallschaden auf (etwa 5.000 Euro). Auf Befragung gab der Senior zu, den Unfall verursacht zu haben. Er wird wegen Unfallflucht zur Anzeige gebracht. 

PETTSTADT. Auf einem Feldweg nahe der Kreisstraße konnte am Mittwoch, 23.15 Uhr, eine 55-jährige Frau außerhalb ihres Pkw angetroffen werden. Während der Überprüfung bemerkten die eingesetzten Polizeibeamten Alkoholeinfluss. Ein daraufhin durchgeführter Alcotest erbrachte einen Wert von 1,14 Promille. Die Frau war zuvor in alkoholisiertem Zustand mit dem Fahrzeug gefahren. Der Führerschein sowie die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt. Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr wird erstattet.

Lkw-Gespann fährt als „tickende Zeitbombe“ in eine Polizeikontrolle und wird dort endgültig „entschärft“

Rentweinsdorf.   Am Vormittag des 22.09.2026 führte die Schwerlastkontrollgruppe der VPI Bamberg in Zusammenarbeit mit der PI Bamberg-Land eine Kontrollstelle auf einem Parkplatz der B279 bei Rentweinsdorf in Fahrtrichtung Lkr. Bamberg durch. Bei eher geringem Schwerlastverkehr fielen den eingesetzten Beamten dabei vier Brummis auf, welche nach einer ganzheitlichen Kontrolle aufgrund mehrerer Verstöße beanstandet wurden. Insgesamt mussten diese vier Berufskraftfahrer und ihre Unternehmer jeweils viermal wegen mehrfacher Verstöße gegen das Fahrpersonalrecht, dreimal wegen mehrfacher Verstöße gegen die StVO und zweimal wegen mehrfacher Verstöße gegen die StVZO angezeigt werden.

Negatives Highlight dieser Aktion war dabei ein voll beladenes 40t-Lkw-Gespann mit 59-jährigem Fahrer, welches an Ort und Stelle sichergestellt und letztendlich stillgelegt werden musste. Gleich zu Beginn der Kontrolle zeigten sich erhebliche Verstöße bei den Lenk- und Ruhezeiten des Fahrers. Bei der technischen Kontrolle wiesen auch sowohl der Lkw, als auch der Anhänger erheblich Mängel und Schäden auf. Insgesamt führten 42 erhebliche bzw. gefährliche Mängel zu einer Bewertung als verkehrsunsicheres Fahrzeug. Nach Begutachtung durch einen Sachverständigen blieb nur noch die Sicherstellung des gesamten Gespanns als einzige Option übrig. Insbesondere war das ABS-System defekt und wurde durch eine technische Manipulation deaktiviert und umgangen. Dadurch war allerdings auch der Notbremsassistent ausgefallen. In diesem Zustand war der Lkw offensichtlich schon über ein Jahr unterwegs, was auch das redundante Bremssystem des Anhängers beschädigt hatte. Dies äußerte sich nun durch ungewolltes Blockieren und ungleichmäßiges Bremsen des Gespanns. Die Handbremse des Anhängers war ebenfalls defekt. Trotz dieser Mängel hatte der Fahrer in zahlreichen Fällen die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten. Somit fuhr das Gespann faktisch als „tickende Zeitbombe“ ohne echte Bremskraft im öffentlichen Straßenverkehr. Nach Rücksprache mit der Zulassungsstelle wurden Lkw und Anhänger in der Verwahrstelle der Polizei entstempelt und dürfen sich nun vor den notwendigen Reparaturen nicht mehr unter eigener Kraft bewegen. Der Fahrer und auch der 87-jährige Unternehmer müssen nun jeweils mit teuren Bußgeldverfahren rechnen.

Titelfoto: Polizei Bayern