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Neuer Lebensraum und Schutz bei Starkregen

Im Titelbild: ALE-Projektbeauftragte Susanne Geber (li.) mit Baunachs Bürgermeister Tobias Roppelt am Amphibientümpel.

In der Flur westlich von Baunach erobert die Natur rund um den 2025 angelegten Amphibientümpel ihren Raum zurück. Rund um die feuchte Mulde gibt es für Spaziergänger und Erholungssuchende zahlreiche Pflanzen- und Tierarten zu entdecken.

„Vor allem Fröschen und Kröten soll hier ein neuer Laichplatz geboten werden, denn ihre Bestände gingen in den letzten Jahren deutlich zurück“, erklärt die FlurNatur-Projektbeauftragte im Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberfranken, Susanne Geber, bei einem Ortstermin im Mai.

Im Rahmen des Förderprogramms FlurNatur übernahm das ALE mit 19.000 Euro 75% der Gesamtkosten für die Maßnahme. Das freut besonders den Bürgermeister der Gemeinde Baunach, Tobias Roppelt, der betont: „Wir haben hier zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, denn wir konnten mit dem Amphibientümpel nicht nur neuen Lebensraum, sondern eine wirksame Maßnahme bei Starkregen schaffen“.

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Neuer Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie Wasserrückhalt bei Starkregen: Der Amphibientümpel bei Baunach.

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In der neuen Mulde sowie in den bereits vorher bestehenden Rückhaltebecken staut sich das abfließende Wasser und kann dort langsam versickern. Durch die kaskadenartige Reihung mehrerer Becken läuft das oberste langsam voll und speist damit jeweils das nächste darunter. Somit verzögert sich zusätzlich die Fließgeschwindigkeit, was wiederum den Ort vor großen Wassermassen und Schäden schützt.

Das FlurNatur Projekt des ALE in Baunach unterstützt zudem das im Arten und Biotopschutzprogramm (ABSP) des Landkreises Bamberg formulierte Ziel, an allen bekannten und durch Straßenverkehr gefährdeten Wanderwegen dauerhafte Leiteinrichtungen und Amphibienleittunnel oder Ersatzlaichgewässer zu schaffen.

ALE Oberfranken. Fotos: Katharina Meixner