Nachrichten-am-Ort-Region
BAUNACH. Am Donnerstagabend kam es auf der B279 in Richtung Ebern kurz nach dem Ortsende Baunach zu einem Sachschaden an einem Pkw. Ein Fordfahrer fuhr hinter einem weißen Transporter her, der einen mit Glasscheiben beladenen Anhänger mitführte. Während der Fahrt rutschte eine Glasscheibe vom Anhänger unmittelbar vor den Pkw, wodurch diese zersplitterte und anschließend diverse Schäden an der Motorhaube und Frontscheibe verursachte. Der unbekannte Fahrer des Transporters fuhr weiter. Es entstand Sachschaden in Höhe von 1.000 Euro. Bei Hinweisen oder Informationen zum Transporter melden sie sich bitte bei der Polizeiinspektion Bamberg-Land unter 0951/9129-310.
HALLSTADT. Am frühen Freitagmorgen, zwischen 03:10 Uhr und 08:15 Uhr, ereignete sich eine Verkehrsunfallflucht auf dem Parkplatz eines Sanitätshauses am Heganger. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer stieß im genannten Zeitraum, vermutlich beim Rangieren, gegen einen geparkten 2er BMW. Am BMW entstand Sachschaden in Höhe von ca. 2000 Euro an der linken unteren Fahrzeugseite. Bei möglichen Hinweisen wenden Sie sich bitte an die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter der Nummer 0951/9129-310.
Landkreis Bamberg
BURGEBRACH / AMPFERBACH. Beim Frühlingsfest am Sportplatz in Ampferbach wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein 19-jähriger Mann verletzt. Dieser gab an, gegen 03:30 Uhr von vier bislang unbekannten Personen attackiert worden zu sein. Nachdem er zu Boden gestoßen wurde, sei er anschließend noch gegen den Hinterkopf geschlagen worden. Der 19-jährige war mit 2,06 Promille deutlich alkoholisiert. Da er über Schmerzen am Hinterkopf klagte, wurde er vorsorglich in die Steigerwaldklinik Burgebrach transportiert. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 0951 / 9129 – 310 bei der Polizeiinspektion Bamberg-Land zu melden.
STEGAURACH / UNTERAURACH. Im Zeitraum vom vergangenen Montag (20.04.2026) bis Samstag wurde im Steinweg ein abgestellter Bagger beschädigt. Offensichtlich wurde durch einen unbekannten Täter auf die Seitenscheibe des Baggers geschossen. Vermutlich wurde hierbei ein Luftgewehr verwendet. Hierdurch entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 500,- Euro. Täterhinweise erbittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter der Telefonnummer 0951 / 9129 – 310.
SCHEßLITZ / SCHWEISDORF. Am Samstagabend, gegen 17:45 Uhr, wurde der Polizei in verunfallter Pkw mitgeteilt, der auf dem Dach liegt. Vor Ort wurde durch die Polizeistreife festgestellt, dass der Pkw Ford Fusion verlassen war und sich keinerlei Personen vor Ort befanden. Offensichtlich war der Pkw auf der Staatsstraße zwischen Schweisdorf und Scheßlitz, in Fahrtrichtung Scheßlitz unterwegs. Der Pkw kam von der Fahrbahn ab und schleuderte einige Meter in einen angrenzenden Acker. Der verantwortliche Fahrzeugführer, ein 43-jähriger Deutscher, konnte später an seiner Wohnadresse angetroffen werden. Dieser erlitt durch den Unfall lediglich leichte Verletzungen in Form von Prellungen und Schürfwunden. Es stellte sich heraus, dass der Mann nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Zudem erbrachte eine Atemalkoholtest eine Alkoholisierung von 0,94 Promille zum Vorschein. Aufgrund dessen wurde eine Blutentnahme im Krankenhaus durchgeführt. Am Pkw Ford entstand Totalschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro.
HIRSCHAID. Am Freitagmittag beobachtete eine Zeugin eine Verkehrsunfallflucht in der Industriestraße, auf dem Parkplatz eines dortigen Bekleidungsgeschäfts. Sie sah, dass der Unfallverursacher in einer Parklücke ein geparktes Fahrzeug streifte. Die Zeugin übermittelte der Polizeiinspektion Bamberg-Land ein Teilkennzeichen des Verursachers. Durch weiterführende Ermittlungen konnte schließlich der 90-jährige deutsche Fahrer des VW Golf Plus ausfindig gemacht werden. Durch den Anstoß entstand Sachschaden in Höhe von ca. 1500 Euro.
TRUNSTADT. Alleinbeteiligt kam am Freitagnachmittag ein 60-jähriger Motorradfahrer auf der Trunstadter Hauptstraße zu Fall. Aus bislang ungeklärten Gründen stürzte er auf die linke Seite seiner BMW R1100 R und zog sich dabei Verletzungen zu. Er wurde via Rettungswagen in eine Klinik verbracht. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 2000 Euro.
HIRSCHAID. Bei einer Verkehrskontrolle in der Maximilianstraße am Freitagabend wurde bei einem 26-jährigen Fahrzeugführer Alkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab 0,28mg/l. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Den 36-jährigen deutschen Fahrer erwartet nun ein empfindliches Bußgeld, sowie ein Fahrverbot und Punkte in Flensburg.
HIRSCHAID. In Rothensand geriet ein 31-Jähriger Pkw-Fahrer am Donnerstagabend in eine Verkehrskontrolle. Aufgrund eines starken Alkoholgeruchs sowie der Aussage, ein bis zwei Bier getrunken zu haben, führten die Beamten einen Atemalkoholtest durch. Dieser erbrachte einen Promillewert von 0,70. Die Weiterfahrt mit dem Fahrzeug wurde unterbunden und die Schlüssel an die Ehepartnerin übergeben. Der Fahrer muss mit einem Bußgeld und einen Monat Fahrverbot rechnen.
Schlag gegen den Rauschgifthandel – Vier Tatverdächtige in Untersuchungshaft
BAMBERG / LKR. BAMBERG. Umfangreiche Ermittlungen der Kriminalpolizei Bamberg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Bamberg führten zur Aufdeckung eines mutmaßlichen Rauschgiftnetzwerks im Raum Bamberg. Fünf Tatverdächtige konnten festgenommen werden, gegen vier von ihnen ergingen Untersuchungshaftbefehle.
Ausgangspunkt der Ermittlungen war ein Vorfall im vergangenen Winter, bei dem einer Sechstklässlerin am Zentralen Omnibusbahnhof in Bamberg durch einen zunächst unbekannten Täter Ecstasy-Pillen verkauft worden waren. In der Folge ergaben sich Hinweise auf weitere Rauschgiftverkäufe im Stadtgebiet, bei denen insbesondere Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene als Abnehmer in Erscheinung traten.
Das zuständige Fachkommissariat für Rauschgiftdelikte der Kriminalpolizei Bamberg leitete daraufhin umgehend intensive Ermittlungen ein. Im Verlauf der aufwändigen und teils verdeckt geführten Maßnahmen identifizierten die Beamten ein Netzwerk lose zusammenarbeitender Personen, die im Verdacht stehen, in erheblichem Umfang mit Betäubungsmitteln gehandelt zu haben. Die Ermittlungen wurden zeitweise durch Kräfte des Bayerischen Landeskriminalamtes sowie weitere Unterstützungseinheiten begleitet.
Am Mittwoch vollstreckten die Einsatzkräfte auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Bamberg mehrere Durchsuchungsbeschlüsse. Insgesamt durchsuchten die Beamten fünf Objekte im Stadtgebiet Bamberg sowie im Landkreis. Dabei stellten sie umfangreiche Beweismittel sicher, darunter
- rund 300 Gramm Kokain,
- etwa 1 Kilogramm Amphetamin,
- zirka 3 Kilogramm Cannabisprodukte,
- eine größere Menge Ecstasy-Tabletten sowie
- zahlreiche verschreibungspflichtige Medikamente mit Bezug zum Betäubungsmittelrecht.
Zudem fanden die Ermittler Bargeld, Kommunikationsmittel sowie Waffen.
Im Zuge der Maßnahmen nahmen die Beamten fünf Tatverdächtige im Alter zwischen 18 und 23 Jahren vorläufig fest. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg wurden vier Tatverdächtige – drei Männer und eine Frau – am Folgetag einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der jeweils die Untersuchungshaft anordnete.
Gegen einen 18-jährigen Deutschen erging Haftbefehl u.a. wegen bewaffnetem Handeltreiben mit Betäubungsmitteln und bewaffnetem Handeltreiben mit Cannabis.
Gegen einen 19-jährigen Deutschen erging Haftbefehl u.a. wegen Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in 17 Fällen und gewerbsmäßigem Handeltreiben mit Cannabis.
Gegen einen 18-jährigen iranischen Staatsangehörigen erging Haftbefehl u.a. wegen Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in 15 Fällen und gewerbsmäßigem Handeltreiben mit Cannabis.
Gegen eine 18-jährige Deutsche erging Haftbefehl u.a. wegen Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in 7 Fällen und gewerbsmäßigem Handeltreiben mit Cannabis.
Die Staatsanwaltschaft Bamberg und die Kriminalpolizei Bamberg betonen: „Der Handel mit Betäubungsmitteln, insbesondere wenn sich dieser gezielt an Kinder und Jugendliche richtet, wird mit aller Konsequenz verfolgt. Der Schutz junger Menschen hat hierbei oberste Priorität.“
Die umfangreichen Ermittlungen dauern an.
Auf Festnahme nach Diebstählen aus Wohnanwesen in Strullendorf erfolgt die Verurteilung bereits am nächsten Tag
STRULLENDORF. Im Zuge fortgesetzter Diebstahlsdelikte und Hausfriedensbrüche in Strullendorf gelang es, durch die Zusammenarbeit mehrerer Bamberger Polizeidienststellen, einen 46-jährigen im Tatobjekt auf frischer Tat festzunehmen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg wurde der deutsche Staatsangehörige bereits am Folgetag verurteilt und in eine Justizvollzugsanstalt verbracht.
Am 20. April schlich sich der Wohnsitzlose zunächst auf das Grundstück eines 78-jährigen Strullendorfers, der diesen überraschte und vom Grundstück jagte. Kurz darauf drang der Mann in der Lindenallee in ein Wohnanwesen ein, wo er es sich über mehrere Stunden im Hausflur gemütlich machte. Dort entwendete und konsumierte er verschiedene Lebensmittel. Zum Ärger der Hausbesitzer hinterließ er noch innerhalb des Wohnanwesens seine Exkremente. Am Folgetag versuchte der 46-Jährige wiederum an beiden Häusern sein Glück, diesmal jedoch erfolglos. Am Nachmittag erfolgte die Festnahme, nachdem die Besitzerin eines weiteren Anwesens in der Lindenallee verdächtige Geräusche aus ihrem Anbau bemerkte. Noch bevor der Eindringling flüchten konnte, nahmen ihn Bamberger Polizeikräfte vor Ort fest. Wie sich herausstellte, führte der Mann während der Tatausführung ein Messer mit sich. Zudem fand die Polizei bei der Festnahme drei Packungen angetautes Grillfleisch und eine Vielzahl an Schlüsseln, deren Herkunft bislang nicht geklärt werden konnte.
Im Rahmen eines beschleunigten Verfahrens beim Amtsgericht Bamberg erfolgte bereits am Tag nach der Festnahme auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bamberg die Verurteilung des Angeklagten wegen Diebstahls mit Waffen, Diebstahls und Hausfriedensbruch in vier Fällen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 6 Monaten ohne Bewährung. Zugleich erging ein Haftbefehl gegen den Angeklagten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Durch die schnelle Kooperation zwischen der Bamberger Polizei und Justiz konnte eine umgehende Verurteilung erreicht werden.
Titelfoto: Polizei Bayern
