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28 neue Vorranggebiete für Windenergieanlagen

Der Regionale Planungsverband Oberfranken-West hat am Montag beschlossen, 28 neue Vorranggebiete für Windenergieanlagen auszuweisen. Damit steigt die Zahl der Vorranggebiete auf 68 und die ausgewiesene Fläche von 0,98 % auf 1,82 % der Regionsfläche.

„Unser Ziel ist es, die vom Bund geforderten 1,8-Prozent unserer Fläche als Vorranggebiete auszuweisen. Wir müssen dieses Ziel erfüllen, nicht übererfüllen. Erreichen wir es nicht, droht die Privilegierung von Vorhaben. Dann könnten Windenergieanlagen an fast jeder Stelle entstehen.“ Der Planungsverbandsvorsitzende, Landrat Johann Kalb, steckte zu Beginn der Sitzung des Planungsausschusses das gemeinsame Ziel ab.

Das Verfahren zur Fortschreibung des Regionalplanes wurde 2022 eingeleitet. In zwei Beteiligungsverfahren gab es mehr als 2500 Stellungnahmen und Einwendungen. Die Abwägung der Argumente füllt rund 1400 Seiten.

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Grünes Licht gab der Planungsausschuss für diese Vorranggebiete:

Gegenüber der ursprünglichen Planung in der Fläche reduziert wurden die Vorranggebiete:

Mit Mehrheit herausgenommen wurden aus der Planung für Windvorranggebiete die Flächen:

Folgende Flächen der isolierten Positivplanungen waren nicht Bestandteil der Regionalplanfortschreibung:

Landratsamt Bamberg. Titelfoto: Johannes Michel