Im Titelbild: Der Gemeinderat der Wahlperiode 2020/26.
Die letzte Sitzung des Marktgemeinderats Zapfendorf in der Wahlperiode 2020 bis 2026 stand ganz im Zeichen des Rückblicks und des Abschieds. Bürgermeister Michael Senger, der bei der Kommunalwahl nicht erneut zum Bürgermeister gewählt wurde, schaute auf sechs Jahre, die unter außergewöhnlichen Vorzeichen begonnen hatten.
Als der Gemeinderat 2020 seine Arbeit aufnahm, prägte die Corona-Pandemie den Alltag. Senger erinnerte daran, dass selbst das gemeinsame Gruppenfoto damals nur mit großen Abständen möglich gewesen sei. In den folgenden Jahren habe das Gremium dennoch zahlreiche Projekte auf den Weg gebracht und abgeschlossen.
Zu den prägenden Ereignissen zählte Senger unter anderem die Eröffnung der Westtangente, das 50-jährige Jubiläum des Freibads Aquarena, den Apfelmarkt des Landkreises Bamberg sowie die Ausweisung neuer Baugebiete in Lauf, Sassendorf, Zapfendorf und Unterleiterbach. Hinzu kamen Wasserleitungs- und Kanalsanierungen, Maßnahmen auf den Friedhöfen mit der Einführung neuer Bestattungsformen sowie die Planungen zur Erweiterung des Hortes an der Schule. Zu erwähnen sind auch das Ende der Mittelschule in Zapfendorf, der Feuerwehrbedarfsplan, die Umrüstung der Sirenen, der Abriss des Hofmann-Anwesens, die Errichtung einer Containeranlage für Geflüchtete und immer wieder die Windkraft. Weitere Stationen waren die Einrichtung der Marktscheune, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED, die Eröffnung der Kinderkrippe Wiesenhaus, der Kauf der Pizzeria Europa und die neue Mobilstation am Bahnhof.
Seit 2020 habe der Markt Zapfendorf rund 50 Millionen Euro investiert. Senger sagte, in den vergangenen Jahren seien in allen Ortsteilen wichtige Weichen für die Zukunft gestellt worden. Auch wenn seine Amtszeit als Bürgermeister ende, bleibe er dem Gremium erhalten: künftig als normales Mitglied des Marktgemeinderats.
Michael Senger (links) verabschiedete viele Mitglieder des Gremiums.
Zahlreiche Verabschiedungen
Verabschiedet wurden mehrere Mitglieder des Marktgemeinderats sowie zwei Ortssprecherinnen. Aus dem Gremium scheiden Klaus Amann (dabei seit 2020), Silvia Dorsch (seit 2020), Kirstin Hoh (seit 2016), Joachim Nüßlein (seit 2020), Klara Ott (seit 2014), Dietmar Schmidt (seit 2021), Marco Schmitt (seit 2020) und Robert Zenk (seit 2014) aus. Ebenfalls enden die Amtszeiten der Ortssprecherinnen Sofie Hildebrandt für Reuthlos (seit 2020) und Birgit Schmidt für Roth (seit 2022).
Mit Dank und Anerkennung endete damit eine Wahlperiode, die von Krisen, großen Investitionen und zahlreichen Veränderungen geprägt war.
Fotos von der Verabschiedung finden Sie in unserer großen Bildergalerie (zum Öffnen einfach ein beliebiges Foto anklicken, zum Beenden der Anzeige das X in der Ecke oben wählen).
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