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Wechsel in Zapfendorf: Senger gewinnt gegen Amtsinhaber Dittrich

Es sind in etwa 150 Stimmen mehr. Knapp vermeidet Michael Senger in Zapfendorf eine Stichwahl, setzt sich gegen den Amtsinhaber Volker Dittrich und den eigentlich nicht mehr gewählt werden wollenden James Bodero durch.

Die Wahlbeteiligung lag bei 71,5 Prozent. Volker Dittrich erhielt 45,7 Prozent oder 1.310 Stimmen, Michael Senger 51 Prozent oder 1.464 Stimmen und James Bodero 3,3 Prozent oder 94 Stimmen.

Zapfendorf erhält damit nach Matthias Schneiderbanger (2014) und Volker Dittrich (2015) nun schon den dritten neuen Bürgermeister in sechs Jahren. Ihr Vorgänger, der heutige Altbürgermeister Josef Martin, kam auf 36 Amtsjahre. Michael Senger zeigte sich am Wahlabend erfreut: „Ich bin überwältigt, dass es gereicht hat, auch wenn es mir bewusst war, dass es knapp wird. Ich danke allen Wählerinnen und Wählern, die mir ihr großes Vertrauen entgegengebracht haben und insgesamt allen, die zur Wahl gegangen sind, auch denen, die ihre Stimme den anderen Kandidaten gegeben haben. Denn ich möchte für alle Bürgermeister sein. Lassen Sie uns daran arbeiten, die richtigen Dinge für den Markt Zapfendorf zu tun. Danke auch an meine Mitbewerber für einen fairen Wahlkampf.“ Volker Dittrich fand für die Wahlniederlage zunächst keine Worte und wollte sich nicht äußern.

Ein Blick in die Ergebnisse aus den Wahllokalen offenbart, dass in Zapfendorf selbst Volker Dittrich deutlich besser gewählt wurde als Michael Senger. Er erhält in allen Zapfendorfer Wahllokalen über 55, teilweise 60 Prozent. Bei der Briefwahl liegen Dittrich und Senger oft nicht weit auseinander, in den Ortsteilen sieht es aber gravierender aus: