Katastrophenstab erweitert die Kapazitäten fürs Impfen und für Krankentransporte

115 Corona-Patienten in den Kliniken der Region, 21 hiervon intensiv. Krankentransporte zeitweise bereits über der Kapazitätsgrenze. Eine in Frage stehende Versorgung der ambulanten häuslichen Pflege. Eine weitere Ausweitung der Impfkapazitäten. Mit diesen Herausforderungen beschäftigte sich der gemeinsame Katastrophenstab von Stadt und Landkreis Bamberg unter der Leitung von Landrat Johann Kalb und Oberbürgermeister Andreas Starke.

„Die Lage ist ernst“: Corona-Krisenstab legt Maßnahmenpaket vor

„Der extreme Anstieg der Inzidenzzahlen ist alarmierend und überschreitet die Kapazitäten unserer Krankenhäuser“, erläuterte Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke. In der Stadt und im Landkreis Bamberg gibt es kein einziges freies Intensivbett mehr. In den Klinken werden bereits geplante Operationen verschoben, um Personal zur Versorgung von Corona-Patienten zu organisieren.

Krisenstab bespricht aktuelle Corona-Lage

„Je besser wir die Infektionsketten unterbrechen, desto besser wird es uns gelingen, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen.“ Das ist nach den Worten von Landrat Johann Kalb und Oberbürgermeister Andreas Starke das Ziel jeder einzelnen Weichenstellung der Gesundheitsbehörden. Bei der zweiten Sitzung des Krisenstabes am Mittwoch im Landratsamt Bamberg informierten sie gemeinsam mit Amtsärztin Dr. Susanne Paulmann und Lothar Riemer vom Fachbereich Gesundheitswesen über die aktuelle Lage.

Krisenstab „Corona-Virus“ verabschiedet Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung in Stadt und Landkreis Bamberg

„Wir müssen jetzt die Grundlage dafür schaffen, dass im Falle einer Corona-Infektion im Raum Bamberg alle Kräfte bestmöglich zusammenarbeiten. Dabei kommt der rechtzeitigen Aufklärung und transparenter Information eine wesentliche Bedeutung zu. Der Schutz der Bevölkerung sowie die optimale Versorgung der Betroffenen hat absoluten Vorrang“, so Landrat Johann Kalb als Leiter der Gesundheitsbehörde und Oberbürgermeister Andreas Starke nach der konstituierenden Sitzung des Krisenstabes „Corona-Virus“.