Kirchweih in Höfen – Tradition, Glaube und Gemeinschaft

Am ersten Oktoberwochenende wurde in Höfen wieder Kirchweih gefeiert. Rund um die kleine Kapelle „Maria Rosenkranzkönigin“ kamen die Höfener und zahlreiche Besucher zusammen, um gemeinsam ihre Kirchweih zu begehen. Dieses Jahr war die Kirchweih etwas Besonderes. Galt es doch gleichzeitig das 75. Jubiläum der neuen Kapelle zu feiern.

Was ist den Menschen vor Ort wichtig?

In den vergangenen Wochen war viel von Abschied die Rede. Im Seelsorgebereich Main-Itz gab es große Veränderungen, insbesondere personell. Wie es weitergeht und warum ein Fragebogen eine Richtschnur für die Zukunft liefern könnte, erklärt der leitende Pfarrer Markus Schürrer im Interview.

Das strahlende Kreuz ist Orientierung

Passend zum Vierzehnheiligenfest wurden im Rahmen einer Messfeier durch Pfarrer Markus Schürrer bei strahlendem Sonnenschein gleich zwei Kreuze gesegnet. Zum einen das neu renovierte Flurkreuz, welches anlässlich des 40-jährigen Abschlusses der Flurbereinigung durch den Bauhof der Gemeinde gereinigt und konserviert wurde. Hierzu trafen sich zahlreiche Besucher am Gedenkstein der Ebinger Flurbereinigung. Zum anderen erhielt bei dieser Gelegenheit auch das neue Wallfahrtsbild seinen kirchlichen Segen.

Das Plus des Glaubens auch unter negativen Vorzeichen leben

Mit einem Gottesdienst gedachte die Pfarrgemeinde Ebing der kirchlichen Anerkennung ihrer Pfarrei vor 150 Jahren. Nachdem die staatliche Genehmigung zur Errichtung einer eigenen Pfarrei bereits zum 31. Januar 1871 erfolgte, stimmte am 22. Februar 1871 auch das Bistum Bamberg dieser Gründung zu. Diakon Dr. Ulrich Ortner – der selbst 14 Jahre lang Seelsorger in Ebing war – beging mit der Gemeinde am Vorabend des Gründungstages diesen Jubiläumstag.