Theaterspaziergang durch Baunach

Man kennt ihn als düsteren Boten aus Edgar Allan Poes Weltliteratur, doch am Sonntag, den 12. April 2026 um 17:30 Uhr und um 20 Uhr, zeigt sich der berühmte Rabe von einer ganz neuen, gesprächigen Seite. Er verlässt seine Pallas-Büste und lädt Mutige wie Amüsierwillige zu einem schaurig-schönen Spaziergang durch das Baunacher „Dunkelgrün“ ein.

Mehr als nur „Nimmermehr“

Wer glaubt, der Vogel beherrsche nur ein einziges Wort, wird eines Besseren belehrt. Der gefiederte Gastgeber blickt tiefer als jeder Sterbliche: Er sieht die Seelen der Verstorbenen und kennt die blutigen Details längst vergangener Morde. Mit einer gehörigen Portion rabenschwarzem Humor führt er sein Publikum durch die Nacht und berichtet von Werwölfen, Vampiren und jenen Toten, die einfach keine Ruhe geben wollen.

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Lyrik, Grusel und Gelächter

Der Abend verspricht eine einzigartige Mischung aus Gänsehaut und Unterhaltung. Der Rabe macht sich nicht nur über den menschlichen Aberglauben lustig, sondern präsentiert auch literarische Klassiker in völlig neuem Licht. Von den grotesken Versen eines Joachim Ringelnatz bis hin zu den lyrischen Fontänen eines Theodor Fontane – über allem glimmt der Geist von Christian Morgenstern.

„Merk auf, wenn‘s aus Gesträuch keucht, wenn du dich trollst durch dunkle Nacht. Wenn schauernd dir ein Lachen entfleucht, dann ist’s gewollt und so gedacht.“

Da der Rabe Wert auf eine exklusive und atmosphärische Begleitung legt, ist die Teilnehmerzahl pro Rundgang auf 35 Personen begrenzt. Tickets und weitere Infos unter 09544 9846777 oder online www.buergerhaus-baunach.de.

Melanie Schmitt. Titelbild: Patrick Temme

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