Polizeibericht 17. März 2023

Nachrichten-am-Ort-Region

HALLSTADT. Am Donnerstag, gegen 16.45 Uhr, stellte eine Skoda-Fahrerin ihren Pkw am rechten Fahrbahnrand der Ortsstraße „Tiergarten“ ab. Als diese zu ihrem Auto zurückkam, konnte sie beobachten, dass ein schwarzer Pkw in gleicher Fahrtrichtung zu eng an ihrem Fahrzeug vorbeifuhr und dieses dadurch beschädigte. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 400 Euro. Wer hat Beobachtungen gemacht? Hinweise erbittet die Polizei Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310.

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Landkreis Bamberg

GUNZENDORF. Wegen Sachbeschädigung ermittelt die Polizeiinspektion Bamberg-Land zu einem Vorfall, der sich in der Zeit zwischen Montag und Mittwoch ereignete. Ein bislang unbekannter Täter beschädigte ein am Bischoff-Först-Ring abgestelltes Wohnmobil an der linken Fahrzeugseite. Der Sachschaden wird auf ca. 1.500 Euro geschätzt. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, in Verbindung zu setzen.

SCHESSLITZ. Bereits am 2. März beschädigte ein unbekannter Verkehrsteilnehmer einen geparkten Pkw und flüchtete ohne sich um den angerichteten Schaden in Höhe von etwa 2.000 Euro zu kümmern. Der Smart war in der Zeit von 17.00 Uhr bis 17.45 Uhr, auf den Parkplätzen des Aldi, Rewe und Dm abgestellt. Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, in Verbindung zu setzen.

Beim Überholen nicht in den Rückspiegel geschaut und schon hats gekracht

Scheßlitz.     Am Donnerstagnachmittag fuhr der 75-jährige Fahrer eines Nissan auf der A70 in Richtung Würzburg. Kurz vor dem Parkplatz Giechburgblick scherte er zum Überholen eines Lkw aus, achtete dabei aber leider offensichtlich ungenügend auf den nachfolgenden Verkehr. Der 29-jährige Fahrer eines BMW war nämlich gerade dabei den Nissan zu überholen, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen oder ausweichen und fuhr ihm links ins Heck. Glücklicherweise blieben alle unverletzt und konnten sicher anhalten. Der Gesamtschaden wird auf etwa 13.000 Euro geschätzt.

Warnbaken umgefahren und geflüchtet – Unfallflucht fällt erst durch Folgeunfall auf

Scheßlitz.     Am frühen Freitagmorgen fuhr ein Kleintransporter auf der A70 durch die Baustelle bei Scheßlitz. Dessen bislang unbekannter Fahrer fuhr dabei insgesamt drei Warnbaken um und flüchtete danach einfach von der Unfallstelle. Der dadurch entstandene Schaden wird auf ca. 150 Euro geschätzt. Der Unfall fiel erst einige Zeit später auf, da die Warnbaken leicht in die Fahrbahn ragten, eine 32-jährige Opel-Fahrerin die Hindernisse zu spät erkannte und überfuhr. Dabei beschädigte sie u.a. den Vorderreifen und der Opel musste abgeschleppt werden. Ihr Schaden wird auf ca. 1.000 Euro geschätzt. Bei ihrer Unfallaufnahme fiel natürlich der Grund auf, warum die Warnbaken überhaupt erst auf der Fahrbahn lagen. Die Beamten fanden dabei sogar noch das beschädigte Kennzeichen des Kleintransporters auf, welches bei dem ersten Unfall abgefallen war. Damit sollte der unfallflüchtige Fahrer schnell ermittelt werden können. Die Opelfahrerin ist allerdings für den zweiten Unfall selbst verantwortlich.

Beifahrer hat bei Kontrolle Schreckschusspistole im Schritt

Viereth-Trunstadt.     Schleierfahnder der Verkehrspolizei kontrollierten am Donnerstagnachmittag einen BMW aus dem EU-Ausland, welcher auf der A70 in Richtung Schweinfurt fuhr. Bei beiden Insassen, welche keinen festen Wohnsitz im Bundesgebiet haben, konnten hierbei Drogen aufgefunden und sichergestellt werden. So führten sowohl der 24-jährige Fahrer geringe Mengen Kokain und Marihuana, als auch der Beifahrer geringe Mengen Haschisch und Marihuana mit sich. Der 25-jährige Beifahrer räumte zudem zu Beginn seiner Durchsuchung ein, dass er im Hosenbund eine geladene Schreckschusswaffe führte, welche ihm dann abgenommen und ebenfalls sichergestellt wurde. Er hatte zudem auch noch diverse Rauschgiftutensilien mit Drogenresten und auch einen Beutel „Clean Urin“ dabei, welcher zum Vortäuschen der Drogenabstinenz (z.B. für Fahrtüchtigkeitskontrollen der Polizei oder bei gerichtlichen Auflagen) gedacht ist. Schließlich überprüften die Beamten auch die mitgeführten Finanzmittel der zwei Männer und stellten fest, dass sie zusammen Bargeld in mittlerer vierstelliger Höhe mit sich führten. Es bestand insgesamt der Verdacht einer Drogenbeschaffungsfahrt. Nach Anordnung der Staatsanwaltschaft Bamberg blieben beide Männer auf freiem Fuß, erwarten aber jeweils Strafverfahren wegen des Drogenbesitzes und der Beifahrer auch wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Titelfoto: Polizei Bayern

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