Seensymposium des Flussparadieses Franken fand in Breitengüßbach statt

Nach fünf Jahren hat das Flussparadies Franken Anfang August zu seinem 4. Seensymposium eingeladen. Die Teilnehmer trafen sich diesmal in Breitengüßbach. Der Große See der im Maintal wurde, wie viele Badeseen in der Region, im letzten Jahr durch Corona und das heiße Wetter viel stärker als sonst genutzt. Damit ist auch die unmittelbare Verantwortung der Gemeinde gestiegen.

„geMAINsam“ – Main-Anlieger starten zusammenarbeit

Der Startschuss für die erste Koordinierungsstelle Bayerischer Main ist am 1. Februar 2021 gefallen. Getragen wird die Initiative mit dem Ziel, ein starkes Netzwerk aller Anrainer am Main zu schaffen, vom Flussparadies Franken e.V. in Bamberg und der Gemeinde Knetzgau, wo das Projektmanagement angesiedelt ist. Die Koordinierungsstelle, die perspektivisch für den gesamten Main auch außerhalb Bayerns zuständig sein wird, konzipiert und begleitet sämtliche Aktionen der vorerst 200 Mainanrainer im Bereich der Umweltbildung, Tourismus, Wasser-/Wirtschaft und Ökologie.

Flussparadies Franken: Rückblick 2020 und Ausblick 2021

Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ist die Jahresbilanz des Flussparadieses Franken insgesamt sehr positiv: für den Sieben-Flüsse-Wanderweg gibt es erstmals einen gedruckten Wanderführer, zusammen mit dem Tourismusverband Franken und den Städten und Gemeinden ist die Broschüre zum RegnitzRadweg neu aufgelegt worden, die Beschilderung der Kanuanlegestellen am Obermain zusammen mit den Kommunen steht kurz vor dem Abschluss und für das Projekt geMAINsam mit der Gemeinde Knetzgau konnte Ende November der Förderbescheid des Heimatministeriums entgegengenommen werden.

„Über sieben Brücken darfst du gehen“

Fünf Jahre nach der Eröffnung des Sieben-Flüsse-Wanderwegs veröffentlicht das Flussparadies Franken mit dem Bamberger Verlag sehdition erstmals einen gedruckten Wanderführer. Auf knapp 180 Seiten sind darin alle 13 Etappen des insgesamt gut 200 Kilometer langen Weges ausführlich beschrieben. Die Routenbeschreibung startet in Bamberg und führt über das Regnitztal durch die Fränkische Schweiz ins Obermaintal und dann am Rande der Haßberge und des Steigerwaldes zurück nach Bamberg. Dabei werden sieben Flüsse überquert: Main und Regnitz sowie die Zuflüsse Aurach, Rauhe und Reiche Ebrach, Itz und Baunach.

Wanderung auf dem Sieben-Flüsse-Wanderweg von Unterbrunn nach Freudeneck

Die Wanderung von Unterbrunn nach Freudeneck startet am Sonntag, 27.09.2020 um 14 Uhr am Parkplatz unterhalb des Aussichtspavillions an der Mainschleife Unterbrunn. Entlang des renaturierten Mains geht auf dem Maingezwitscherpfad zum acht Meter hohen Vogelbeobachtungsturm. Dieser ermöglicht einen wunderbaren Ausblick über die Flachwasserzonen und Kiesbänke der Baggerseen und des wieder in sein ehemaliges Bett zurück verlegten Main.

Flussparadies empfiehlt Familienausflug zum Maingezwitscher-Pfad

Im Mai 2015 wurde an der Mainschleife in Unterbrunn der Maingezwitscher-Pfad eröffnet. Ausgedacht hat sich damals diesen Erlebnisspaziergang für Familien eine Projektgruppe der Viktor-von-Scheffel-Realschule. An fünf Stationen können Kinder auf spielerische Art viel über den Main, seine Vögel, Fische und Steine lernen. Höhepunkt des Pfades ist sicher der dort vorhandene Vogelbeobachtungsturm des damaligen Life-Naturschutzprojektes, von dem aus die gesamte Mainschleife überblickt werden kann.

Tüte um Tüte: Programm und Malwettbewerb

Die ursprünglich für den 3. April 2020 geplante Eröffnung der Ausstellung „Tüte um Tüte“ im Historischen Museum Bamberg ist zwar erstmal verschoben. Trotzdem lädt das von über 20 Partnern aus Bamberg und der Region gestaltete Begleitprogramm vorab dazu ein, sich mit dem Thema „Plastik“ auseinanderzusetzen. Von Ende April bis Oktober 2020 sind Aktionstage, Workshops, buchbare Angeboten für Schulklassen und Kindergärten, Führungen, Vorträgen, eine Kunstausstellung und Müll-Sammel-Aktionen geplant.

Flussparadies stellt Weichen für die Zukunft

Fast alle Kommunen des Flussparadieses Franken von Michelau i. OFr. und Bad Staffelstein im Norden bis Eggolsheim und Hallerndorf im Süden sowie Knetzgau im Westen waren zur 16. Mitgliederversammlung nach Frensdorf gekommen. Vorsitzender Landrat Johann Kalb hieß die zwischen Rauher und Reicher Ebrach gelegene Gemeinde als jüngstes Mitglied willkommen. Mit dem Hausmeisterservice Übelein unterstützt auch ein neues Fördermitglied den Verein.