Schwaches drittes Viertel kostet Sieg in München

Im ersten Spiel der Zwischenrunde unterliegt der TSV Tröster Breitengüßbach bei Jahn München mit 82:69.

Auch im ersten Spiel der Zwischenrunde konnte Headcoach Mark Völkl nicht aus dem Vollen schöpfen. So fehlten mit Noah & Marlon Stephan, sowie mit Jonas Klaus gleich drei Stammspieler. Davon unbeeindruckt starteten die Oberfranken in die Begegnung. Nieslon und Trummeter stellten nach schönem Passspiel schnell auf 0:6 (2. Min). Danach kam der Jahn besser in die Partie und verbuchte durch Urbano und Jukic seine ersten Zähler. Breitengüßbach konterte dies postwendend durch Bauer, Nieslon und Jebens. Die Abwehr stand in den ersten zehn Minuten sehr sicher, weshalb die Hausherren nur zu 14 Punkten kamen. Nieslon sorgte für den 14:19-Zwischenstand nach den ersten zehn Spielminuten.

Im zweiten Spielabschnitt wachte München auf. Gleich fünf Dreier versenkten sie noch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit im Güßbacher Korb. Die ersten Bemühungen des Jahn das Spiel zu drehen konnte die Tröster-Truppe noch durch Jebens und Trummeter abwehren, 21:26 (13.). Anschließend starteten die Gastgeber einen 13:4-Run binnen 180 Sekunden, sodass sie sich in der 16. Spielminute eine 34:30-Führung erspielten. Nach einer Auszeit von Coach Völkl kam seine Mannschaft wieder gestärkt aufs Feld zurück. Man gestattete den Oberbayern nur noch fünf Zähler bis zur Halbzeit und versenkte auf der anderen Seite durch Nieslon und Trummeter freie Würfe. Als dann auch noch Jebens und Lorber zwei Dreier trafen, war die 39:43-Halbzeitführung perfekt.

Zu Beginn des dritten Viertels konnte man den Vorsprung nach einem Dreier von Nieslon und zwei Freiwürfen von Trummeter weiter halten, 45:48. Anschließend nahm die Partie eine drastische Wendung. Während die Gelbschwarzen knapp sechs Minuten ohne jeglichen Punkt blieben, nutzten die Hausherren die Gunst der Stunde. Sie erspielten sich freie Würfe oder zogen Fouls, woraufhin sie die fälligen Freiwürfe sicher verwandelten. Grußendorf, Jukic und Kurtenbach sorgten mit einem 12:0-Run für eine 57:48-Führung (28.). In dieser Phase war Breitengüßbach offensiv völlig von der Runde. Den Vorsprung baute der Jahn bis zum Viertelende gar auf 61:51 aus.

Im Schlussabschnitt versuchte Güßbach nochmal alles. Allerdings ließen sich die Gastgeber die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und die Oberfranken kamen nie mehr unter die magische zehn Punkte Marke. Jegliche Zähler von Nieslon, Lorber, Dippold und Bauer konterten die Landeshauptstädtler umgehend. Am Ende stand eine 82:69-Niederlage auf der Anzeigetafel, die mit Sicherheit den ein oder anderen Punkt zu hoch ausfiel. Nun gilt es sich von dieser Niederlage zu erholen und gestärkt in die nächsten Wochen zu gehen.

Breitengüßbach: Nieslon (19/1 Dreier), Jebens (17/3), Trummeter (13), Dippold (7/1), Lorber (5/1), Bauer (4), C. Stephan (4), Rümer, Sauer

Anzeige
Rüdiger Gerst

Florian Dörr

Artikel drucken Artikel drucken

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.