840 Unterschriften für Bürgerentscheid

Im Titelbild: Angelika Keller, Co-Initiatorin des Bürgerbegehrens, mit den gesammelten Unterschriften vor dem Rathaus Hallstadt.

Eine Bürgerinitiative, welche sich intensiv mit den Planungen um das Paul-Maar-Museum befasst hatte, reichte insgesamt 840 Unterstützungsunterschriften bei der Stadtverwaltung Hallstadt ein. Angelika Keller, eine der Verantwortlichen des Bürgerbegehrens, übergab die gesammelten Unterschriften stellvertretend für die Initiative.

„840 Unterschriften sind ein deutliches Zeichen dafür, dass viele Hallstadterinnen und Hallstadter bei diesem wichtigen und kostspieligen Projekt mitentscheiden möchten“, erklärt Angelika Keller. „Uns geht es nicht darum, das Werk Paul Maars infrage zu stellen. Wir stellen die Frage, ob ein eigenes Museum mit hohen Investitions- und dauerhaften Folgekosten die richtige Entscheidung für Hallstadt ist.“

Die Bürgerinitiative sieht insbesondere die geplanten Gesamtkosten von rund 7,5 Millionen Euro kritisch. Auch bei einer hohen Förderung verbleibt ein erheblicher Eigenanteil bei der Stadt. Hinzu kommen dauerhafte Betriebskosten für das Museum, welche in der aktuell angespannten Lage, die Stadtkasse weiter belasten. Aus Sicht der Verantwortlichen müssen außerdem die Verlagerung der Maurer- und Bauhandwerkerzunft, die künftige Nutzung der Fischergasse sowie andere wichtige kommunale Aufgaben berücksichtigt werden.

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„Hohe finanzielle Förderungen allein dürfen nicht darüber entscheiden, ob ein Projekt verwirklicht wird“, so Markus Zirkel, ebenfalls Vertreter der Bürgerinitiative. „Die Bürgerinnen und Bürger müssen die Möglichkeit erhalten, Nutzen, Kosten und langfristige Folgen selbst abzuwägen.“

Mit der Übergabe der Unterschriften ist nun die Stadt Hallstadt am Zug. Sie wird die eingereichten Unterlagen prüfen und der Stadtrat über das weitere Verfahren entscheiden. Die Bürgerinitiative zeigt sich zuversichtlich, dass die Voraussetzungen für einen Bürgerentscheid erfüllt werden.

Bürgerbegehren Museumsstopp, Angelika Keller

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