Neuer Treffpunkt: Boulefeld für alle Generationen feierlich eröffnet

Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren zur Eröffnung des neuen Boulefeldes am Stadtgraben in Baunach gekommen. Bei bestem Sommerwetter wurde nicht nur das neue Spielfeld offiziell seiner Bestimmung übergeben, sondern auch gleich die ersten Kugeln geworfen. Das Boulefeld soll künftig ein Ort der Begegnung sein – offen für alle Generationen und alle, die Freude an Bewegung und Gemeinschaft haben.

Initiiert wurde das Projekt von der AG Baunachhaltigkeit, die sich seit Jahren für eine nachhaltige Entwicklung der Stadt Baunach einsetzt. Finanziert wurde der Bau mit Mitteln aus dem Regionalbudget der Baunach-Allianz sowie durch die Spende der Sitzungsgelder von Stadtrat Dominik Czepluch.

Dass Boule in Baunach längst viele Freunde gefunden hat, ist vor allem dem Engagement von Renate Drütschel zu verdanken. Die ehemalige Seniorenbeauftragte und Mitglied der AG Baunachhaltigkeit lädt bereits seit zwei Jahren in den Sommermonaten regelmäßig zum gemeinsamen Boulespiel auf der Wiese am Stadtgraben ein. Aus den zunächst kleinen Treffen entwickelte sich schnell ein beliebter regelmäßiger Treffpunkt. Mit dem nun errichteten Boulefeld haben die Spielerinnen und Spieler endlich eine dauerhaft angelegte und optimale Spielfläche.

Auch die Stadt Baunach nutzte die Gelegenheit, das Umfeld deutlich aufzuwerten. Pünktlich zur Eröffnung wurde ein barrierefreier Weg zum Boulefeld angelegt, sodass der Platz für alle Bürgerinnen und Bürger gut erreichbar ist. Zudem wurden neue Sträucher gepflanzt und ein Baum gesetzt, der in einigen Jahren an heißen Sommertagen angenehmen Schatten spenden wird.

Der neu gestaltete Weg.

Bürgermeister Tobias Roppelt bedankte sich bei allen, die zum Gelingen des Projekts beigetragen haben: „Dieses Boulefeld ist ein wunderbares Beispiel dafür, was entstehen kann, wenn engagierte Bürgerinnen und Bürger und Stadt gemeinsam an einem Strang ziehen. Mein herzlicher Dank gilt der AG Baunachhaltigkeit, besonders Renate und Otmar Drütschel für ihren unermüdlichen Einsatz, der Baunach-Allianz für die Förderung, dem Unternehmen Andreas Schorr für die Materialspenden sowie Stadtrat Dominik Czepluch für die großzügige Spende seiner Sitzungsgelder. Ebenso danke ich allen Beteiligten, die bei der Umsetzung mitgewirkt haben. Mit dem barrierefreien Zugang und der Umgestaltung ist hier ein Ort entstanden, an dem sich Menschen aller Generationen begegnen und gemeinsam Zeit verbringen können.“

Für die AG Baunachhaltigkeit machte Thea Stäudel deutlich, dass das Projekt weit über die Errichtung eines Sport- und Freizeitangebots hinausgeht: „Nachhaltigkeit bedeutet für uns weit mehr als Umwelt- und Klimaschutz. Sie hat auch eine soziale Dimension. Das heißt: Wir gestalten unser Zusammenleben so, dass alle Menschen gut leben können, in einer tragenden Gemeinschaft.“

Nach dem offiziellen Teil nutzten viele Gäste die Gelegenheit, das neue Spielfeld selbst auszuprobieren. Die AG Baunachhaltigkeit hatte passend zur französischen Herkunft des Boulesports ein liebevoll vorbereitetes Buffet mit französischem Fingerfood organisiert, das großen Anklang fand. In lockerer Atmosphäre wurde gespielt, gefachsimpelt und gelacht – ganz im Sinne des Gedankens, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Natürlich wurde bei heißen Temperaturen auch angestoßen …

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Das neue Boulefeld soll nun regelmäßig mit Leben gefüllt werden. Ab sofort finden alle zwei Wochen mittwochs um 17 Uhr offene Bouletreffen statt. Willkommen sind alle Interessierten – ganz gleich, ob Anfänger oder erfahrene Spieler. Boulekugeln werden vor Ort kostenlos zur Verfügung gestellt.

Wer auch außerhalb der offenen Treffen mit Familie, Freunden oder Nachbarn eine Partie spielen möchte, kann sich Boulekugeln in der Stadtbücherei Baunach ausleihen.

Mit dem neuen Boulefeld ist in Baunach ein Ort entstanden, der Bewegung, Begegnung und Gemeinschaft verbindet. Ein gelungenes Beispiel dafür, wie ehrenamtliches Engagement, kommunale Unterstützung und regionale Förderung gemeinsam einen nachhaltigen Mehrwert für die gesamte Stadt schaffen können.

Melanie Schmitt

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