Rückenwind für Paul-Maar-Museum und Bamberger Kulturprojekte

Rund 355.000 Euro sollen aus dem Kulturfonds Bayern in Kulturprojekte in Bamberg und Hallstadt fließen. Das teilt die Landtagsabgeordnete Staatsministerin a.D. Melanie Huml (CSU) mit. Gefördert werden das Paul Maar Museum in Hallstadt sowie Konzerte und Ausstellungen in der Stadt Bamberg. 

„Auch in Zeiten knapper Kassen sollten wir die Kultur sind als Kür, sondern als Teil unserer Lebensqualität verstehen. Deshalb habe mich dafür eingesetzt, dass wir als Freistaat Bayern am Kulturfonds nicht den Rotstift ansetzen. So können wir auch hier in der Region Bamberg wieder herausragende Kulturprojekte mit erheblichen Mitteln fördern“, erklärt Huml. 

Als „echtes Aushängeschild“ für Hallstadt und die ganze Region bezeichnete die Landtagsabgeordnete das in Hallstadt geplante Paul-Maar-Museum mit Museumsdepot. Aus dem Kulturfonds fließt dafür dieses Jahr ein Zuschuss von 82.000 Euro. Weitere 164.000 Euro sind für die nächsten Jahre eingeplant. „Paul Maar und sein Sams haben Generationen geprägt. Unseren berühmten Kinderbuchautor mit einem eigenen Museum zu würdigen, ist eine klasse Idee und schafft einen neuen kulturellen Anziehungspunkt für unsere Region“, so Huml. Zusätzlich zur Kulturfondsförderung habe sie sich deshalb auch um weitere Zuschüsse bemüht – mit Erfolg. Knapp 3,4 Millionen Euro sollen über die Städtebauförderung fließen und 250.000 Euro von der Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern. 

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Auch in der Stadt Bamberg werden zwei besondere Kulturprojekte gefördert: Mit 57.000 Euro aus dem Kulturfonds unterstützt Bayern die geplante Sonderausstellung der städtischen Museen „Andreas Herzau: Die Bamberger Symphoniker“. Ein Großteil der Mittel ist bereits für dieses Jahr eingeplant, der Rest für nächstes Jahr. Mit über 52.000 Euro aus dem Kulturfonds unterstützt Bayern die Sonderkonzerte zur Wiedereröffnung der Kirche St. Michael Bamberg.

„Die starke Förderung für unsere Region zeigt: Wir lassen unserem Bekenntnis zum Kulturstaat Bayern Taten folgen“, betont Huml. „Trotz angespannter Haushaltssituation stehen als verlässlicher Partner an der Seite der Kulturschaffenden.“

Der bayerische Kulturfonds ist ein in Deutschland einmaliges Instrument der Kulturförderung. Der Haushaltsausschuss hat am 29. April 2026 mit den Stimmen der CSU-Fraktion entschieden, dass in diesem Jahr rund fünf Millionen Euro ausbezahlt werden. Zuvor hatte der Ausschuss für Wissenschaft und Kunst in seiner Beratung die Grundlage für die Entscheidung gelegt. Insgesamt 133 Anträge konnten genehmigt werden. 

Pressemitteilung Melanie Huml. Titelfoto: Johannes Michel

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