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BAUNACH. Seit Samstagnachmittag wird die 42-jährige Mareike Lang aus Baunach vermisst. Frau Lang könnte sich im Raum Baunach und Bamberg aufhalten. Sie dürfte mit einem grau-grünen Fahrrad in unbekannte Richtung unterwegs sein.
Mareike Lang wird wie folgt beschrieben:
Kräftige Statur, 173 cm groß, kurze dunkle Haare, Narben an den Unterarmen und einen tätowierten Schriftzug am linken Schulterblatt. Zur getragenen Kleidung liegen keine Informationen vor.
Hinweise auf den Aufenthaltsort der Gesuchten nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter der Telefonnummer 0951/9129-310 oder der Notrufnummer 110 entgegen.
HALLSTADT. Zwischen Samstag und Sonntag kam es in der Bahnhofsstraße zu einer Sachbeschädigung an einer Hauswand. Der Verursacher brachte mit einem bislang unbekannten Gegenstand einen etwa 25 Meter langen, braunen Streifen in Hüft- bis Schulterhöhe an. Nach Angaben der Geschädigten soll ein vergleichbarer Vorfall bereits vor etwa drei Wochen passiert sein. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 500 Euro geschätzt. Hinweise auf den Unbekannten nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter 0951/9129-310 entgegen.
Landkreis Bamberg
MEMMELSDORF. Bei einem zwischen Montag dem 25. Mai und vergangenem Sonntag auf einem Parkplatz in der Gundelsheimer Straße geparkten schwarzen VW wurde auf einer Höhe von etwa 91 cm ein Kratzer festgestellt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von ca. 500 Euro. Hinweise auf den Verursacher nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter 0951/9129-310 entgegen.
Vorsicht vor Betrugsmasche mit angeblichen Schenkungen hochwertiger Gegenstände
BAMBERG / OBERFRANKEN. Derzeit werden vermehrt E-Mails bekannt, in denen Betrüger hochwertige Gegenstände als angebliche Schenkung anbieten. Ziel der Täter ist es, die Empfänger zur Zahlung angeblicher Transport- oder Lagerkosten zu bewegen.
Typischerweise geben die Absender an, dass ein verstorbener Angehöriger einen wertvollen Gegenstand hinterlassen habe, der nun aus Platzgründen verschenkt werden solle. Häufig handelt es sich dabei um Musikinstrumente wie Flügel, Klaviere, Geigen oder Trompeten. In anderen Fällen werden Möbel, Computer, Kunstgegenstände oder Sportgeräte angeboten.
Zeigen die angeschriebenen Personen Interesse, teilen die Betrüger mit, dass sich der Gegenstand bereits bei einer Spedition befinde. Die Empfänger werden anschließend aufgefordert, mit einem angeblichen Logistikunternehmen Kontakt aufzunehmen und vorab Gebühren für Transport oder Einlagerung zu bezahlen. Nach der Überweisung bricht der Kontakt in der Regel ab. Der angebotene Gegenstand existiert nicht.
Die Täter verwenden dabei unterschiedliche Namen, E-Mail-Adressen und angebliche Speditionen. Gemeinsam ist den Nachrichten jedoch meist ein freundlicher und persönlicher Tonfall. Das Angebot wird als großzügige Geste dargestellt und häufig mit einer gewissen Dringlichkeit verbunden. Auffällig ist zudem, dass die E-Mails regelmäßig von privaten E-Mail-Adressen versandt werden. Offizielle Kontaktdaten, Telefonnummern, überprüfbare Anschriften oder die Möglichkeit einer Besichtigung fehlen in der Regel vollständig. Mitgeschickte Fotos dienen lediglich der Täuschung und lassen keinen Rückschluss auf die tatsächliche Existenz der angebotenen Gegenstände zu.
Ein aktueller Fall aus Bamberg zeigt exemplarisch die Vorgehensweise der Täter. Ein Lehrer eines Gymnasiums im Fachbereich Musik erhielt unaufgefordert eine E-Mail einer angeblichen „Frau Pelkowski“. Darin wurde angeboten, einen Yamaha Flügel des verstorbenen Ehemanns an die Schule zu schenken. Zur Abwicklung sollten lediglich Transportkosten in Höhe von über 1.000 Euro an ein Speditionsunternehmen überwiesen werden.
Nach Kontaktaufnahme mit der Polizei Bamberg wurde das Angebot als betrügerische Masche erkannt. Ein finanzieller Schaden entstand glücklicherweise nicht. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall führt die Kripo Bamberg.
Die Polizei rät:
- Leisten Sie keine Vorauszahlungen für Transport-, Lager- oder Bearbeitungsgebühren im Zusammenhang mit angeblichen Schenkungen.
- Vereinbaren Sie vor einer Annahme grundsätzlich eine persönliche Besichtigung des angebotenen Gegenstands.
- Prüfen Sie die Identität des Absenders sowie die angegebenen Kontaktdaten sorgfältig.
- Recherchieren Sie genannte Speditionen und Ansprechpartner eigenständig.
- Seien Sie besonders vorsichtig bei Angeboten, die außergewöhnlich großzügig erscheinen oder zeitlichen Druck erzeugen.
Wer eine entsprechende Nachricht erhält oder bereits Zahlungen geleistet hat, sollte sich umgehend an die örtliche Polizeidienststelle wenden.
Die Polizei appelliert: Wenn ein Angebot zu gut erscheint, um wahr zu sein, ist besondere Vorsicht geboten.
Titelfoto: Polizei Bayern


