Polizeibericht 25. August 2023

Nachrichten-am-Ort-Region

APPENDORF. Prellungen und Abschürfungen erlitt am Donnerstagabend ein 16-jähriger Leichtkraftradfahrer bei einem Verkehrsunfall. Gegen 20.45 Uhr war der Zweiradfahrer auf der Staatsstraße von Lauter in Richtung Appendorf unterwegs und stürzte aus ungeklärter Ursache. Durch den Rettungsdienst wurde der Jugendliche ins Krankenhaus eingeliefert. Der entstandene Fahrzeugschaden wird auf ca.1.000 Euro geschätzt.

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Landkreis Bamberg

STEGAURACH. Unbekannte Diebe ließen am Montagabend, zwischen 18.00 und 21.50 Uhr, ein blaues Mountainbike der Marke Blanksbox im Wert von ca. 150 Euro mitgehen. Das Fahrrad war mit einem Zahlenschloss gesichert und stand im Carport eines frei zugänglichen Anwesens im Lerchenweg. Wer kann Hinweise auf den Dieb bzw. den Verbleib des Rades geben? Meldungen nimmt die Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, entgegen.

MEMMELSDORF. Beim Vorbeifahren touchierte ein unbekannter Verkehrsteilnehmer den linken Außenspiegel eines ordnungsgemäß am rechten Fahrbahnrand in der Filzgasse geparkten weißen Pkw, Audi A 3. Obwohl dabei der Spiegel abbrach und ein Schaden von ca. 300 Euro entstand, fuhr der Verursacher davon, ohne seiner Unfallmeldepflicht nachzukommen. Zeugen der Unfallflucht, die sich am Donnerstag, zwischen 16 und 20 Uhr ereignete, werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Bamberg-Land, Tel. 0951/9129-310, in Verbindung zu setzen.

Bauarbeiter von Betonbrocken erschlagen

OBERHAID. Am Mittwochmorgen wurde ein 56-jähriger Bauarbeiter bei Abrissarbeiten an einem Sportheim in Oberhaid von einem Betonbrocken erschlagen. Der 56-Jährige hielt sich nach ersten Erkenntnissen am Mittwoch gegen 9 Uhr in einem gesperrten Bereich der Abrissarbeiten an einem Sportheim in Oberhaid auf. Dabei stürzte ein Betonbrocken von der Wand und begrub den Bauhelfer unter sich. Der Mann starb an der Unglückstelle an seinen schweren Verletzungen. Die Kriminalpolizei Bamberg hat die Ermittlungen zu dem Unfall aufgenommen. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen aktuell nicht vor.

Motorrad-Raser baut alkoholisiert schweren Unfall

Strullendorf.     Am Donnerstagabend raste offensichtlich ein 61-jähriger Kradfahrer auf der A73 in Richtung Nürnberg. Er fiel dadurch auf, dass er andere Verkehrsteilnehmer, welche selbst bereits mit hoher Geschwindigkeit fuhren, mit seiner Honda nochmals deutlich schneller überholte. Gleich nach dem Überholmanöver verlor er aber ohne ersichtlichen Grund die Kontrolle über seine Maschine, stürzte zu Boden und schlidderte entlang der Mittelschutzplanke. Die Honda fuhr noch ca. 200 Meter alleine weiter und stürzte dann erst um. Aufgrund der Unfallzeugen war schnelle Hilfe gleich vor Ort und ein Notarzt und Rettungsdienst übernahmen die Versorgung des Verletzten. Er wurde mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Ein Rettungshubschrauber kam ebenfalls vor Ort, wurde für den Transport aber nicht benötigt. Bei einer ersten Befragung gab der Verunfallte an, dass er sich einfach nur „verbremst“ hätte. Allerdings hatten die Polizeibeamten noch eine weitere Erklärung für den Unfall, da sie bei ihm einen deutlichen Alkoholgeruch feststellten. Ein Alkotest konnte aufgrund seiner Verletzungen und laufenden Versorgung zwar nicht durchgeführt werden, aber der Verdacht auf eine maßgebliche Alkoholisierung war eindeutig. Zwei Blutentnahmen wurden angeordnet und später im Krankenhaus durchgeführt. Die Staatsanwaltschaft Bamberg ordnete auch die sofortige Sicherstellung seines Führerscheins an. Die Honda war mit geschätzten 2.500 Euro wirtschaftlicher Totalschaden und musste abgeschleppt werden. Es entstand kein Fremdschaden. Der Fahrer muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten und wahrscheinlich für längere Zeit auf seinen Führerschein verzichten.

Rettungsgassen-Drängler durch Feuerwehr gemaßregelt

Durch den Unfall bildete sich ein Rückstau, da für die Rettungsarbeiten zumindest kurzfristig die komplette Fahrbahn in Richtung Nürnberg gesperrt werden musste. Die freiwillige Feuerwehr fuhr durch die gebildete Rettungsgasse an die Unfallstelle an, bemerkte dabei aber einen Ford, welcher ihnen hierdurch folgte. Der Rettungsgassen-Drängler wurde daraufhin von der Feuerwehr angehalten und vom Gruppenführer angesprochen und zurück in die Fahrzeugschlange verwiesen. Die Feuerwehr meldete den Vorfall der Polizei zur Anzeigenerstattung. Der Fahrer muss nun mit einem Bußgeldverfahren rechnen. Die Verkehrspolizei bedankt sich bei allen eingesetzten Feuerwehren für den Einsatz.

Titelfoto: Polizei Bayern

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