Polizeibericht 4. Juni 2019

Veröffentlicht am 4. Juni 2019 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz


Vorfahrt nicht beachtet

HALLSTADT. Beim Abbiegen von der Michelinstraße in den Berliner Ring missachtete am Montagmorgen ein 58-Jähriger mit seinem Kleinlaster die Vorfahrt eines Lastwagens. Der 29-jährige Lastwagenfahrer versuchte noch auszuweichen und touchierte dabei einen auf der linken Spur befindlichen Ford-Fiesta einer 55-Jährigen. Die Fahrer blieben unverletzt. Der Gesamtsachschaden beträgt ca. 4.000 Euro.

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Nachrichten am Ort

 

VW/Passat verkratzt

SCHESSLITZ. In der Nacht zum Sonntag verkratzte ein Unbekannter den Kotflügel eines blauen VW/Passat, der in der Ortsstraße Altenbach abgestellt war. Der Reparaturschaden wird auf ca. 400 Euro geschätzt. Hinweise erbittet die Polizeiinspektion Bamberg-Land unter Tel. Nr. 0951/9129-310

Beim Rückwärtsfahren Hintermann übersehen

BURGELLERN. Vom Kirchplatz wollte am Sonntagabend ein 38-jähriger Opelfahrer nach links über die Brücke fahren. Gleichzeitig fuhr ein  Autofahrer in Richtung Hauptstraße. In der engen Kreuzung konnte der Opelfahrer nicht  abbiegen und legte, ohne in den Rückspiegel zu schauen, den Rückwärtsgang ein. Dabei fuhr er gegen einen dahinter stehenden Ford einer 56-Jährigen. Der  Gesamtsachschaden beläuft sich auf über 5.000 Euro.

Alkoholisierter Autofahrer landet im Acker

WEICHENDORF. Vermutlich aufgrund seiner Alkoholisierung kam am Montagabend ein 50-Jähriger mit seinem Opel/Omega zwischen Merkendorf und Weichendorf von der Straße ab. Über den Radweg geriet er nach rechts und blieb in einem angrenzenden Feld stehen. Beim Eintreffen der Polizeistreife bestätigte sich der Verdacht einer Trunkenheitsfahrt. Eine Alkoholüberprüfung ergab 1,18 Promille. Die Weiterfahrt wurde unterbunden und sein Führerschein sichergestellt. Eine Blutentnahme im Krankenhaus wurde angeordnet.  Der Sachschaden beläuft sich auf über 1.000 Euro.

 

Häftling der Justizvollzugsanstalt Ebrach legt Feuer

EBRACH. Nachdem ein 23-jähriger Insasse der Justizvollzugsanstalt Montagabend in seiner Zelle Feuer legte, mussten ihn Feuerwehrleute letztlich aus dieser retten. Die Kriminalpolizei Bamberg und Staatsanwaltschaft Bamberg ermitteln wegen schwerer Brandstiftung.

Gegen 19.30 Uhr bemerkten Beamte der Justizvollzugsanstalt das Feuer in einer Zelle im Zellentrakt. Da der dort allein untergebrachte Insasse dem Gefängnispersonal den Zutritt erschwerte, wurde die Rauchentwicklung so stark, dass ein Betreten der Zelle schließlich nicht mehr gefahrlos möglich war. Die kurz darauf eingetroffenen Feuerwehrleute retteten den Jugendstrafgefangenen aus dem Rauch und übergaben ihn an einen Notarzt. Gleichzeitig löschten sie den kleinen Schwelbrand in der Zelle.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen entzündete der junge Mann in seiner Zelle Decken und ähnliche Gegenstände und verursachte auf diese Art die Rauchentwicklung. Am Gebäude selbst entstand dadurch keinerlei Schaden.

Ein Eingreifen der vorsichtshalber in einer Vielzahl alarmierten Beamten der Polizei Bamberg-Land war nicht erforderlich.

Vor Ort waren die Feuerwehren Ebrach, Burgwindheim, Gerolzhofen und Großgressingen im Einsatz.

Während der 23-Jährige leichte Verletzungen erlitt, kamen weder das Personal, noch andere Insassen der Justizvollzugsanstalt zu Schaden.

Die Kriminalpolizei Bamberg hat vor Ort die Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung übernommen.

Titelfoto: Polizei Bayern


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