Update vom 2. April 2025: Sie hatten es natürlich erkannt: Die Meldung aus Reckendorf war ein Aprilscherz …
Aufgrund eines unerwarteten Fossilienfundes kann die Baustelle an der Hauptstraße in Reckendorf sich möglicherweise erneut um Monate verzögern.
Anlässlich der Bauarbeiten an der Erneuerung der Wasserversorgung in Reckendorf stießen die Bauarbeiter am vergangenen Freitag unerwartet auf Knochen. Möglicherweise steht der Fund im Zusammenhang mit einer vormals in Reckendorf existierenden altertümlichen Siedlung, die Paläontologen bisher deutlich weiter westlich vermuteten. Um zu klären, was genau hinter diesem Knochenfund steckt, ist nun eine gründliche Analyse erforderlich.
„Ein Glücksfall für die Archäologie ist eine Katastrophe für den Straßenbau“, sorgt sich Bürgermeister Manfred Deinlein um den Fortschritt der Bauarbeiten in der Hauptstraße. Denn bis zum Abschluss der paläontologischen Untersuchungen, können die Arbeiten dort erst einmal nicht fortgesetzt werden. Nicht auszuschließen ist, dass zur Sicherung der Fundstelle sogar eine Stichgrabung entlang der Straße oder gar quer über die Hauptstraße notwendig ist. Bis dies geklärt ist, werden die Arbeiten im Ort an anderer Stelle fortgeführt.
Um möglichst wenig Zeit zu verlieren, hat die Gemeinde bereits Kontakt aufgenommen mit Professor Helfrich Wissmer von der Paläontologischen Gesellschaft in Rostock, die am späten Freitagnachmittag noch erreichbar war. Für den heutigen Dienstag ist eine erste Untersuchung angekündigt. Ergänzend lädt die Gemeinde in Absprache mit Professor Wissmer die Gemeindebürger dazu ein, am Dienstagnachmittag, 14:00 Uhr, Knochenfunde, die sie auf ihren eigenen Grundstücken machen, gleichfalls archäologisch untersuchen zu lassen.
Im Bereich der Hauptstraße wurde fleißig gegraben …
Kurzfristig hat die Gemeinde in Absprache mit dem Forscherteam hierzu in der ehemaligen Brauerei Stolbinger eigens eine Untersuchungsstelle eingerichtet. Zur Finanzierung hat die Gemeinde sich entschlossen, hierzu einen eigenen Knochenfonds zu schaffen, der die Kosten der Privatexplorationen trägt, so dass den Bürgern die Analysen kostenfrei möglich sein sollen. Spenden für den Fonds nimmt die Gemeinde aber gerne entgegen.
Sollten die Knochenfunde tatsächlich von der erwarteten herausragenden historischen Bedeutung sein, kann Bürgermeister Manfred Deinlein sich vorstellen, dies im Rahmen der am 04.04.2025 beginnenden Installation „Reckendorf“ leuchtet gleich in ein besonderes Licht zu rücken.
Gemeinde Reckendorf
Sorry, ich halte das für einen Aprilscherz!
Ich auch
Leider fällt es immer schwerer, normale Nachrichten von Aprilscherzen zu unterscheiden.
Besonders seit der gelbe Clown in den USA am Ruder eskaliert.