Die Bürgermeisterwahl in Zapfendorf geht in eine Stichwahl. Keiner der drei Kandidaten erreichte im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit.
Die meisten Stimmen erhielt Andreas Hofmann (Zukunft Zapfendorf, ZuZ) mit 44,4 Prozent (1.362 Stimmen), gefolgt von Bürgermeister Michael Senger (Wählergemeinschaft Sassendorf) mit 29,1 Prozent (892 Stimmen). Sabine Köhlerschmidt (CSU) kam auf 26,6 Prozent (816 Stimmen) und scheidet damit aus.
Die Wahlbeteiligung lag bei 77,4 Prozent. Die Stichwahl findet in zwei Wochen am Sonntag, 22. März statt.
Schauen wir ein wenig in die Details. In den Stimmbezirken Zapfendorf Nord und Süd (Urnenwahl) lag Andreas Hofmann mit knapp 50 und 58 Prozent sehr deutlich vorne, Sabine Köhlerschmidt konnte sich hier vor Michael Senger platzieren. Anders sah es in den beiden Urnenwahlbezirken für die Gemeindeteile aus – hier lag im ersten Michael Senger mit 46,5 Prozent vorne, im zweiten kam er nur auf 22,5 Prozent – diesen gewann Hofmann. Entscheidend war aber die Briefwahl – die Urnenwahllokale wurden von weniger als 850 Wählerinnen und Wählern genutzt, insgesamt nahmen 3.122 Wahlberechtigte teil.



