Knappe Niederlage, deutlicher Sieg

Veröffentlicht am 9. Januar 2017 von Redaktion
Logopädie Scheßlitz


Nach einer kurzen Winterpause sind die Basketballer aus Baunach und Breitengüßbach in die Rückrunde gestartet. Erneut gelang dem TSV Tröster Breitengüßbach ein Sieg mit über 100 Punkten, Baunach hingegen musste eine knappe Niederlage in Köln einstecken.

Young Pikes verlieren trotz starker Leistung in Köln

Zum Auftakt der Rückrunde in der 2. Basketball-Bundesliga ProA mussten die stark ersatzgeschwächten Baunach Young Pikes trotz einer guten Leistung nach einer knappen 75:70 Niederlage die Punkte den RheinStars aus Köln überlassen. Ohne Malik Müller, Daniel Keppeler, Nico Wolf (alle erkrankt) und den erneut verletzten Dino Dizdarevic fehlte am Ende nicht viel, um in der schicken Lanxess-Arena als Sieger vom Parkett zu gehen.

Überragender Akteur bei den Baunachern war der erst 19-jährige Arnoldas Kulboka, der 29 Punkte und zehn Rebounds erzielen konnte. Ali Nikolic, der im Abschluss etwas Pech hatte (nur 4 Treffer bei 14 Versuchen) glänzte wie gewohnt im Spielaufbau mit zwölf Assists. Leon Kratzer konnte mit 13 Punkten und zehn Rebounds wie allen bisherigen Partien der Saison ein weiteres „Double-Double“ erzielen.

In der mit knapp 2.000 Zuschauern gut gefüllten Arena entwickelte sich ein gutes Spiel auf Augenhöhe. In der achten Minute konnte Leon Kratzer seine Farben mit 13:9 in Führung werfen. Die Kölner blieben aber dran und so stand es nach dem ersten Viertel 17:14 für die Gäste aus Oberfranken.

Bis zur Pause wechselte die Führung häufiger, wobei Baunach meistens die Nase vorne hatte. Den höchsten Vorsprung hatte man sich in der 16. Minute beim Stand von 24:30 erarbeitet., doch die RheinStars führten schließlich mit 33:32 nach den ersten 20 Minuten.

Auch im dritten Viertel blieb die Partie eng und hart umkämpft. Während die Kölner recht ausgeglichen punkteten, setzten bei den Gästen hauptsächlich Kulboka und Nikolic die Akzente. Am Ende dieses Abschnitts war das Spiel beim Stand von 52:52 noch völlig offen.

Hatten die Gastgeber im dritten Viertel meistens knapp geführt, so waren es jetzt die Young Pikes, die überwiegend in Front lagen, da  alle acht eingesetzten Spieler vorbildlich kämpften und sich in den Dienst der Mannschaft stellten. Als Kulboka in der 36. Minute zwei Dreier zum 68:63 für Baunach verwandeln konnte und damit den höchsten Vorsprung der zweiten Hälfte erzielte, wurde es still in der Lanxess-Arena. Doch die Kölner blieben ruhig und antworteten ihrerseits mit zwei erfolgreichen Dreipunktewürfen in Person von Robin Christen, sodass das Momentum kippte. Als dann noch Leon Kratzer nach einem fragwürdigen Foulpfiff das Spielfeld verlassen musste, fehlte den immer müder werdenden Young Pikes das Glück und die Energie, um das Spiel noch zu drehen. Innerhalb der nächsten zwei Minuten zogen die Schützlinge von Arne Woltmann auf 73:68 davon und entschieden damit die Begegnung. Trotz dieser knappen Niederlage war Coach Fabian Villmeter, der mit dem Schicksal haderte („Da haben wir mal eine ganze Woche sehr gut und komplett trainiert und dann erwischt es kurz vor dem Spiel gleich drei Spieler“) mit der Gesamtleistung seiner arg dezimierten Truppe sehr zufrieden, zumal sich schon am nächsten Freitag (19:30 Uhr) im Heimspiel gegen Heidelberg die Chance bietet, den ersten Rückrundenerfolg zu verbuchen, dann sollten auch alle erkrankten Spieler wieder mit an Bord sein.

2. Basketball-Bundesliga ProA

RheinStars Köln – Baunach Young Pikes    75:70

RheinStars Köln: Christen 17, Robertson 15, Heinzmann 14, Williams 12, Hewitt 5,  King 4, Eversley 4, Foster 2, Steffen 2, van Laack.

Baunach Young Pikes: Kulboka 29, Nikolic 15, Kratzer 13, Olinde 6, Edwardsson 3, Taras 2, Fichtner 2, Hoffmann.

Zuschauer: 2000

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Hunderter zum Jahresauftakt

Der TSV Tröster Breitengüßbach gewinnt sein erstes Spiel im Jahr 2017 bei den GGZ Baskets Zwickau souverän mit 107:86.

Endlich waren einmal wieder alle Mann an Board. Nach ihren, zum Teil längeren Verletzungspausen, kehrten Alex Engel und Sven Lorber zurück ins Team und zeigten gleich eine beachtliche Leistung. Dass die beiden wieder mit dabei waren, tat dem Spiel der Oberfranken gut. So konnte eine größere Rotation gespielt werden und kein Spieler musste länger als 25 Minuten auf dem Parkett in Zwickau stehen. Doch zu Beginn des Spiels war davon nicht viel zu sehen. Die Sachsen erwischten einen guten Start und gingen mit 7:0 in Führung, ehe Land von jenseits der 6,75m-Linie die ersten Punkten für den TSV erzielen konnte. In der Folgezeit gestaltete sich das Spiel relativ ausgeglichen und so stand es in der siebten Spielminute 19:18 für die Hausherren. Kurz vor Viertelende zündeten die Oberfranken den Turbo und sorgten mit einem 8:0-Lauf durch Dirk Dippold, Land und Heide erstmals für eine Führung. Bis zum Viertelende kamen die GGZ Baskets wieder auf 22:26 heran.

Im zweiten Spielabschnitt kam die Tröster-Truppe besser aufs Parkett zurück. Die Abwehr stand deutlich engagierter und so konnte man leichte Punkte aus dem Fastbreak erzielen. Außerdem fanden die Güßbacher immer wieder ihre große Garde Land, Heide und Wagner am Brett. So konnte man sich in der 13. Minute erstmals einen zweistelligen Vorsprung erarbeiten, 26:36. Diesen baute man durch zwei Dreier von Dirk Dippold, sowie Punkten von Lorber und Heide bis auf 18 Punkte aus. Bis zur Halbzeit kamen die Gastgeber durch ihre besten, Endig und Bellscheidt wieder bis auf 40:52 heran.

Der Start ins dritte Viertel gehörte erneut den Hausherren. Diese verkürzten durch Nagler und Endig den Rückstand wieder auf unter zehn Punkte. Doch danach wachten die Breitengüßbacher endlich auf und standen in der Verteidigung deutlich verbessert. Den Sachsen wurden nur noch schwere Würfe gegeben, die sie selten trafen. Land, Heide und der starke Dirk Dippold bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Einzig Endig und Bellscheidt konnten noch etwas dagegen halten. Nach dem dritten Viertel stand es 60:76.

Ein kurzer Spurt zu Beginn des Schlussabschnittes sorgte beim Stand von 66:91 für die Vorentscheidung. Danach konnte Headcoach Johannes Laub auch den jungen Spielern noch wichtige Einsatzzeit geben. Die Oberfranken spielten das Spiel schlussendlich souverän herunter und gewannen am Ende gegen müde Sachsen völlig verdient mit 107:86.

Breitengüßbach: D. Dippold (23/5 Dreier), Land (23/3), Heide (21/1), Lorber (11/1), McDuffie (10/1), Wagner (8), J. Dippold (6), Engel (3/1), Kapp (2), T. Dippold, Lurz

Jochen Hirmke, Florian Dörr

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