Gerade einmal drei Wochen ist die Jahresversammlung des Ortskulturrings in Zapfendorf her. Damals wurde klar: Der Verein ist am Ende, die bisherigen Vorstände machen nicht weiter. Nachdem die Kassenprüfung fehlte, folgte eine Vertagung. Wirkliche Fortschritte waren aber auch beim neuen Termin am 15. Dezember nicht zu verzeichnen. Dafür gab es heiße Diskussionen, zunächst auch Lob – und dann heftige Kritik.
Kategorie: Politik und Gesellschaft
Wie geht’s weiter mit dem Mitteilungsblatt?
Lange beschäftigte sich der Zapfendorfer Marktgemeinderat am 10. Dezember 2015 mit der Frage, ob das Mitteilungsblatt „outgesourct“, also künftig von einem externen Dienstleister und nicht mehr von der Gemeindeverwaltung erstellt werden soll. Fortschritte zu vermelden gab es beim Breitbandausbau, und auch die Farbe der Lärmschutzwände entlang der Bahnstrecke steht nun fest.
Kassenprüfung verweigert: OKR Zapfendorf musste sich vertagen
Der Vorstand des Ortskulturrings Zapfendorf möchte sein Amt niederlegen. Das durch die Geldunterschlagung des früheren Kassiers Matthias Schneiderbanger verloren gegangene Vertrauen in den Verein und seine „alten“ Funktionäre sei erdrückend, erklärte der Vorsitzende Stefan Kabitz in der gestrigen Jahreshauptversammlung. Trotz der derzeit fehlenden Kompetenzen aufgrund zu laxer Satzungsbestimmungen waren die zahlreich versammelten Mitglieder jedoch einig darüber, dass Zapfendorf den OKR braucht.
Aquarena: Aushängeschild und größter Kostenfaktor für Zapfendorf
Vor allem Informationen zu laufenden Projekten wie dem ICE-Ausbau, dem Spielplatz- und dem energetischen Quartierskonzept standen auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung in Zapfendorf am 19. November 2015. Durch einen eigenen Ausschuss, den es bereits bis 2014 gab, soll das Freibad Aquarena gestärkt werden und wieder mehr in den Mittelpunkt rücken.
„Silber“ für Altbürgermeister Josef Martin
1978 wurde er zum ersten Mal von den Zapfendorfern zum Bürgermeister gewählt – danach hatte er das Amt für 36 Jahre inne. „Die durchgängige Wiederwahl von Josef Martin zeigt das hohe Maß an Vertrauen und Anerkennung, das Sie bei den Bürgerinnen und Bürgern des Marktes Zapfendorf genossen haben“, sagte Regierungspräsident Wilhelm Wenning in Bayreuth bei der Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille in Silber. Auch weitere Personen wurden ausgezeichnet.
Keine Stromtankstelle, kein Vereinsring, drohendes Verkehrschaos
Mit Kommentar!
Die Verkehrssicherheit während der Bahnbaustelle, mögliche weitere Lärmschutzmaßnahmen, ein neues Zimmer für Trauungen und der von Bürgermeister Volker Dittrich propagierte Vereinsring waren einige der Themen im Gemeinderat Zapfendorf am 15. Oktober 2015. Außerdem ging es um die Errichtung einer Ladestation für Elektroautos.
Danke Deutschland, vielen lieben Dank!
Kassim Alali kommt aus Syrien. 15 Jahre ist er alt, treibt gerne Sport, spricht Englisch, hat fünf Schwestern. Und er wohnt in Zapfendorf. Zusammen mit 23 anderen „unbegleiteten Flüchtlingen“ zwischen 15 und 17 Jahren, die ohne Familie nach Deutschland gekommen sind, wurde er nun von den Zapfendorfern willkommen geheißen.
ICE: Die Bahn darf jetzt bauen
Die ersten Maßnahmen in Sachen ICE-Ausbau sind bereits vollzogen, sowohl in Breitengüßbach als auch in Zapfendorf. Zu sehen sind Vorbereitungen wie Rodungen oder das Anlegen von Deponieflächen. Durch den Planfeststellungsbeschluss hat die Bahn faktisch Baurecht. Was das bedeutet und wie es weitergeht? Diese Fragen standen im Mittelpunkt von Infoveranstaltungen in Breitengüßbach und Zapfendorf.
Auch Zapfendorf klagt gegen den Planfeststellungsbeschluss
In der Nachbargemeinde Breitengüßbach hatte der Gemeinderat am vergangenen Dienstag entschieden, gegen den Planfeststellungsbeschluss zum viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke zu klagen. In der Klage geht es hauptsächlich um den Lärmschutz. Nun beschloss auch das Zapfendorfer Gremium, ebenfalls so vorzugehen. Klar wurde aber: Zapfendorf hat bereits viel erreicht.
Siegfried Bauer legt sein Amt nieder
Als im Dezember 2014 der damalige Zapfendorfer Bürgermeister Matthias Schneiderbanger verhaftet wurde, kamen auf Siegfried Bauer ganz neue Aufgaben zu. Sieben Monate zuvor, im Mai, war er als Zweiter Bürgermeister vereidigt worden, und musste plötzlich Zapfendorf führen. Nun ist Bauer zurückgetreten. Er legt auch sein Amt als Marktgemeinderat nieder.
2,6 Millionen Euro für Wirtschaftswege
Mehr als ein halbes Jahrhundert haben viele Wirtschaftswege in der Flur in den Gemarkungen Lauf und Sassendorf schon auf dem Buckel. Nun sollen sie durch das Amt für ländliche Entwicklung (ALE) saniert werden – für 2,6 Millionen Euro. Auch die Gemeinde Zapfendorf muss sich daran beteiligen.
Auch Volker Dittrich hat nun einen Bürgermeisterbaum
In der Marktgemeinde Zapfendorf ist es eine lange Tradition, dass für den neu oder wieder gewählten Bürgermeister ein Bürgermeisterbaum aufgestellt wird. Auch unter Volker Dittrich lebt diese Tradition weiter – und am Samstag hatten sich viele Bürger am Feuerwehrhaus versammelt. Nun kann Dittrich viele weitere Nüsse knacken …
Ein „schöner Termin“ für die Ministerin
Eine Stunde nahm sich die bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf Zeit, um sich im Rahmen der BayernTourNatur einen Abschnitt des Obermains anzuschauen. Per Fahrrad ging es von Zapfendorf bis zur Mainbrücke Unterleiterbach und weiter nach Unterbrunn. Landrat Johann Kalb hatte für die Oberbayerin aus Erding auch Tipps kulinarischer Art parat.
Jakobsweg: Santiago ist überall!
Der Stolz war Äbtissin Mechthild Thürmer und allen Benediktinerinnen der Abtei Maria Frieden in Kirchschletten ins Gesicht geschrieben, als das Haus Edeltraud am 24. Juli 2015 nach umfangreicher Sanierung und Umgestaltung offiziell als Gästehaus und Pilgerherberge eingeweiht wurde. Und dann auch noch durch den Erzbischof. Einen solchen Tag erlebt niemand oft, auch wenn, so war erneut zu erfahren, Mechthild und ihr ganzes Team äußerst umtriebig sind, wenn es um neue Ideen geht.
